Zum richtigen Hebelpapier mit 3 einfachen Schritten

Sie haben die Qual der Wahl; Sie können auswählen – und zwar aus dieser Vielfalt:

  • Put-Optionsschein,
  • Call-Optionsschein,
  • Inline-Optionsschein,
  • Discount-Put-Optionsschein,
  • Discount-Call-Optionsschein,
  • Short-Knock-Out-Produkt,
  • Long-Knock-Out-Produkt,
  • Short-Faktor-Zertifikat,
  • Long-Faktor-Zertifikat,
  • StayHigh-Optionsschein,
  • StayLow-Optionsschein,
  • Express-Zertifikat,
  • Reverse-Bonus-Zertifikat,
  • Reverse-Index-Zertifikat,
  • Index-Zertifikat,
  • Partizipations-Zertifikat,
  • Outperformance-Zertifikat,
  • Sprint-Zertifikat,
  • Aktien-Anleihe,
  • Index-Anleihe,
  • Kapitalschutz-Zertifikat,
  • Bonitäts-Anleihe,
  • Bonus-Zertifikat,
  • Discount-Zertifikat.

Dazu kommen noch Binäre Optionen, CFDs und weitere Emittenten-Papiere, die hier nicht aufgeführt sind.

Umfangreiche Broschüren des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) erläutern Ihnen diese Produkte. Zusätzlich bietet Ihnen der DDV einige CDs und DVDs mit weiterem Schulungsmaterial an.

Sie müssen aus 31 Mitgliedern bzw. Fördermitgliedern des DDV den Emittenten Ihres Vertrauens auswählen. Oder Sie nehmen einen der Emittenten, der nicht Mitglied im DDV ist.

Wenn Sie dieses umfangreiche Material mühevoll durchgearbeitet haben, kann es sein, dass Sie wissen, welche Papiere für Sie infrage kommen.

Oder Sie haben auf dem Weg zum richtigen Emittenten-Papier angesichts der unüberschaubaren Vielfalt kapituliert.

Anleger trägt das Emittenten-Risiko

Sie müssen auch unbedingt wissen, dass Sie als Anleger das Emittenten-Risiko tragen. Darauf weist auch der DDV richtigerweise hin.

Wenn Sie nennenswerte Investitionen in diese Papiere tätigen, müssen Sie also darauf achten, dass der Emittent nicht insolvent wird. Denn dann ist Ihr in diese Papiere investiertes Geld weg.

Das ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Unmöglich ist jedoch die Aufgabe Emittenten auf mögliche Insolvenz zu prüfen.

Intransparente Vielfalt

Wenn das alles für Sie o.k. ist, können Sie aus vielen 100.000 verschiedenen Derivaten das eine für Sie richtige „Papier“ herausfinden.

Wie viele Derivate es genau sind, habe ich nicht recherchiert. Sicher ist allerdings: Die Anzahl ist in den letzten Jahre explosionsartig gestiegen.

Auch Fachleute können bei dieser Flut von Neu-Emissionen keinen Überblick behalten bzw. Ihnen diesen liefern.

Viele dieser Finanz-Produkte gelten als komplex, intransparent und teuer.

Ich habe schon vor Jahren geschrieben: „Durch die große Vielfalt ist der Markt für die meisten Anleger nicht mehr nachvollziehbar.“ Danach ist es nur noch umso schlimmer geworden…

Der Grund für die intransparente Vielfalt

Es gibt einen Grund für die endlos steigende Anzahl dieser Produkte:

Die Emittenten sprechen von einem florierenden Geschäft. Das heißt im Klartext: Es werden Gewinne erzielt. Diese Aussage kommt von den Emittenten, also gewinnen diese.

Da jedes Geschäft einen Gewinner und einen Verlierer hat, folgt daraus: Der Verlierer ist der Anleger, der mit diesen Produkten handelt – also ggf. Sie.

Sind Sie noch da? – Prima, Sie haben noch nicht abgewunken!

Optionen gehören nicht zu diesen Derivaten. Optionen haben keinen Emittenten.

Folglich gibt es auch keinen Emittenten, der von florierenden Gewinnen mit diesem Geschäft sprechen kann. Es gibt auch kein Totalverlust-Risiko durch Insolvenz eines Emittenten.

Sie spekulieren mit Optionen auch nicht gegen die Bank. Das macht den Handel mit Optionen viel sicherer als den mit irgendeinem der eingangs genannten Derivate.

Da es keinen Emittenten gibt, gibt es auch keine intransparente Flut von Optionen.

Optionen werden von der Terminbörse definiert. Es gibt deshalb nur wirklich sinnvolle Optionen und keine exotischen Konstruktionen.

3 einfache Schritte zur richtigen Option

Die Ausstattung aller Optionen ist standardisiert und eindeutig definiert. Die Anzahl der Optionen auf Einzelwerte ist überschaubar.

Mit 3 einfachen Schritten finden Sie immer die exakt richtige Option:

  1. Auswahl des Basiswertes (z. B. eine Aktie) und Basispreises.
  1. Ihr geplanter Zeithorizont für Ihre Investition.
  1. Erwarten Sie steigende Kurse des Basiswertes, kaufen Sie Calls. Und wenn Sie auf fallende Kurse des Basiswertes setzen, kaufen Sie Puts – fertig.

Diese einfache Vorgehensweise ist bei Derivaten von Emittenten unmöglich. Das macht Optionen viel einfacher als Optionsscheine, K.o.-Scheine, CFDs, Zertifikate, etc.

Und das ist doch ein guter Grund, so meine ich, dass Sie sich Optionen einfach mal näher anschauen.


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13. April 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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