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Übernahmen 2013: Das Volumen wird deutlich anziehen

Inhaltsverzeichnis

Mit dem rechtzeitigen Kauf von Übernahme-Aktien sind hohe Gewinne für Sie drin. 2013 verspricht das Übernahme-Volumen deutlich anzuziehen.

Dafür gibt es gleich zehn  gute Gründe:

Attraktive Bewertungen

Die Bewertungen sind attraktiv: Die zurückliegende Börsenrally hat die Bewertungen der Unternehmen deutlich steigern lassen.

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Dennoch notieren viele Übernahme-Kandidaten unter ihrer langfristigen Durchschnittsbewertung. Die Unterbewertung werden die Branchengrößen ausnutzen, um zuzuschlagen.

Übernahmen 2013: Hohe Cashpositionen

Unternehmen sitzen auf Milliardenbeträgen: Nach der Finanzkrise 2009 haben viele Unternehmen riesige Kapitalpolster aufgebaut.

Der Sicherheitspuffer ist inzwischen groß genug, um überschüssige Gelder für Übernahmen einzusetzen.

Sehr niedriges Zinsniveau

Geld ist billig: Das historisch niedrige Zinsniveau ist ein doppelter Übernahme-Treiber. Zum einen ermöglicht er es den Unternehmen, die Kredite brauchen, eine günstige Übernahme-Finanzierung.

Mehr zum Thema: Billiges Geld macht Übernahmen noch attraktiver

Zum anderen haben liquide Unternehmen einen gewissen Anlage-Notstand: Sie wissen nicht, wohin mit dem Geld.

Diese Unternehmen können mit einer Übernahme die Gelder sinnvoll investieren und sich langfristiges Wachstumspotenzial erkaufen.

Übernahmen 2013: Kreditvergabe lockerer

Banken sind wieder in (Kredit-)Geberlaune: Die Übernahme-Finanzierung war bis Mitte 2012 schwierig.

Mittlerweile sind die Banken jedoch wieder bereit, übernahmewillige Unternehmen mit Darlehen zu unterstützen. Damit können auch größere Übernahme-Ziele in Angriff genommen werden – wie der Jahresanfang 2013 gezeigt hat.

Mit Hilfe der Banken wurden in kurzer Zeit Übernahmen im Volumen von über 100 Mrd. US-$ gestemmt.

Finanzinvestoren stehen unter Druck

Finanzinvestoren stehen unter vermehrtem Druck, Übernahmen zu tätigen: Das Übernahme-Geschäft lief für Finanzinvestoren und Beteiligungs­gesellschaften im vergangenen Jahr mehr schlecht als recht.

Die Kunden dieser Investoren sind inzwischen nervös, da die in Aussicht gestellten Renditen aufgrund der Übernahme-Armut ausgeblieben ist.

Jetzt müssen die Finanzinvestoren fast schon neue Übernahmen einfädeln, um keine Kundengelder zu verlieren.

Übernahmepläne in der Schublade

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Viele Unternehmen haben die alten Übernahme-Pläne noch immer in der Tasche. Die Konzerne warten nur noch auf den Startschuss, bevor sie zugreifen.

Gestiegene Risikobereitschaft

Die Risikobereitschaft ist gestiegen: Die gestiegenen Aktienindices zeigen, dass viele Investoren zuletzt ihre Aktienquote deutlich erhöht haben.

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Auch die Risikobereitschaft der Unternehmensvorstände ist wieder zurück. Je risikofreudiger die Marktakteure sind, desto größer ist üblicherweise das Übernahme-Volumen.

Übernahmen 2013: An Wirtschaftsschwäche angepasst

Die Unternehmen haben sich auf das schwächere Wirtschaftswachstum eingestellt: Im vergangenen Jahr war lange Zeit unklar, wie stark sich das Wirtschaftsklima eintrüben wird.

Mittlerweile ist deutlich geworden, dass die schlimmsten Befürchtungen nicht eintreten werden.

Die Unternehmen haben die Produktion dementsprechend angepasst, sodass potenzielle Bieter das Gewinnpotenzial des Übernahme-Kandidaten in schwächeren Wirtschaftsphasen kennen.

Neue Konkurrenten

Billig-Lohn-Länder sind auf dem Vormarsch. Damit die europäischen Unternehmen konkurrenzfähig bleiben, bedarf es größerer Produktionsmengen.

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Mit Übernahmen lässt sich die Effizienz steigern.

Übernahmen 2013: Knowhow-Jagd aus Fernost

Während sich europäische Unternehmen bemühen, die Kostenbasis zu senken, versuchen die Konzerne aus den aufstrebenden asiatischen Ländern, neue Technologien zu erwerben.

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Besonders chinesische Unternehmen nutzen Übernahmen in Schlüsselbranchen – wie etwa Maschinenbau – um den Qualitätsrückstand gegenüber dem Westen zu verringern.