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2013: Noch höhere Gewinn-Dynamik im Depot

Inhaltsverzeichnis

Kaum geben die Aktien-Indizes ein paar Pünktchen nach, wird auch schon wieder investiert. Und so kommt es nichtmals zu einer kleinen Korrektur.

Das entspricht dem Start ins Börsenjahr, wie ich ihn den Lesern des Optionen-Profi unmittelbar zu Anfang des Jahres angekündigt habe. Hier meine Strategie für 2013:

2013: Mehr Calls ins Depot

Die mit Abstand meisten Gewinne konnten die Leser des Optionen-Profi in den letzten Jahren mit Call-Optionen erzielen.

Im gerade beendeten Jahr 2012 wurden sogar alle Gewinne mit Calls erzielt. Da ich auch für 2013 tendenziell steigende Kurs erwarte, verstärken wir die Call-Seite im Depot.

Sicher gab es auch viele Gewinne von +100% mit Put-Optionen. Das war z. B. im Jahr 2011, als der DAX abstürzte, der Fall. Im Crashjahr 2008 haben die Put-Optionen sogar die positive Gesamtperformance des Depots sichergestellt.

Im Jahr 2012 konnten wir jedoch keinen Gewinntrade mit Puts verbuchen. Das heißt nicht, dass wir auf Puts verzichten.

Das wäre so, als wenn wir uns im Auto nicht mehr anzuschnallen, weil bis heute sowieso nichts passiert ist. Dieser Vergleich zeigt: Eine Absicherung ist unverzichtbar!

2013: Gewinn-Hebel stärken

Wir können und werden aber feinjustieren, um Gewinne zu optimieren. Für das neue Jahr empfehle ich, das Verhältnis Calls zu Puts noch stärker auf steigende Kurse auszurichten.

Konkret empfehle ich die Umstellung des Depots vom Verhältnis 3:1 Calls zu Puts auf 4:1. Hier die Gründe:

2013: Aktienkurse werden steigen – Calls +100%-Gewinne erzielen

Das Jahr 2012 war das Krisenjahr schlechthin. „Krise“ hatte das Potenzial für das Unwort des Jahres.

Ob Schuldenkrise, Insolvenz Griechenlands, instabiler Euro oder faule Bankbilanzen sowie kriminelle Machenschaften der Banken, um nur einige Beispiele zu nennen. Nichts hat den DAX in die Knie gezwungen.

Im Gegenteil: Parallel dazu verbuchen die großen Aktienindizes wie DAX und Dow Jones deutliche Kursgewinne. Die durch die Notenbanken bereitgestellte endlose Liquidität bei einer gleichzeitigen Fast-Null-Zins-Politik treibt die Kurse hoch.

Nun deutet sich eine Entspannung der Krisenlage an. Hinzu kommt: Im Herbst will Angela Merkel wiedergewählt werden. Sie wird alles in ihrer Macht Stehende tun, dass die Wirtschaft positiv dasteht.

Da gehören stabile bis steigende Aktienindizes zu. Sie wird als die mächtigste Frau der Welt bezeichnet. Also wird es nicht wenig sein, was sie tun kann und wird, damit der DAX weiter steigt.

2013: Feinjustierung der Strategie

Sicherheit gibt es an der Börse nicht, aber Wahrscheinlichkeiten. Und so sehe ich für das laufende Jahr die Wahrscheinlichkeit für steigende Aktienkurse deutlich höher als für fallende.

Die 8.000 Punkte sollten erreicht werden und dann das Jahreshoch. 10.000 Punkte am Ende von 2013 sind optimistisch, wären aber keine sensationelle Überraschung.

Deshalb empfehle ich, wie oben bereits erwähnt, die Umstellung des Depots von 3:1 auf 4:1 Calls zu Puts. Dadurch wird das Depot für 2013 optimiert.

Da ich für das Basis-Depot überwiegend Optionen mit langer Laufzeit empfehle (in der aktuellen Ausgabe gibt es Empfehlungen mit Laufzeiten bis hin zum Januar 2015), sind Kursrücksetzer, die es geben wird, kein Problem.

Hinweis zu Optionen mit langer Laufzeit

Diese Optionen können Sie jederzeit verkaufen. Die lange Laufzeit sagt nichts über die Haltedauer aus. Vergleichen Sie diese einfach mit Aktien.

Diese haben überhaupt keine Begrenzung der Laufzeit. Und doch können Sie Aktien täglich kaufen und verkaufen. So ist es auch mit diesen Optionen.

2013: Sicherheit plus maximale Gewinn-Chance

Die Strategie, immer Calls und Puts im Depot zu halten, hat seit Bestehen des Optionen-Profi jedes Jahr für hohe Gewinne im Depot gesorgt.

Auch in den Jahren 2008 und 2011, als der DAX mit Minus abschloss. Dabei lag das Verhältnis Calls zu Puts zwischenzeitlich bei 3:1, 4:1 und auch 5:1.

Angesichts der positiven Bewertung der Aktienmärkte habe ich das Verhältnis jetzt für die aktuelle Börsenlage optimiert. Damit starten die Leser des Optionen-Profi sicher ins Jahr 2013 und haben gleichzeitig die wohl bestmögliche Gewinn-Chance.

Natürlich werde ich dieses Verhältnis Calls zu Puts wieder anpassen, wenn die Marktlage es erfordert. Dabei ist ein noch höherer Anteil Calls denkbar. Aber in Crashzeiten kann es auch ein Verhältnis von Calls zu Puts von 1:3 oder 1:4 etc. geben.

Zum guten Schluss: Am 24.01.1965, also heute auf den Tag genau vor 48 Jahren, verließ Sir Winston Churchill, der als bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts gilt, unsere Welt. Von seinen Worten habe ich diese als das Zitat des Tages ausgewählt::

„Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte.“

Dem stimme ich uneingeschränkt zu und bemühe mich, Ihnen etwas zum Lernen bereitzustellen, ohne belehrend zu wirken. In der Hoffnung, dass es gelingt, sende ich Ihnen beste Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet