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Neues Jahr, alte Strategie

Inhaltsverzeichnis

Ich bin optimistisch für den Aktienmarkt, aber vorsichtig. Der Dow Jones, der DAX, ATX und all die anderen Indizes eilen von einem Hoch zum nächsten.

Es liegt auch an dem billigen Geld, das die Zentralbanken drucken, wovon ein Großteil an die Börse fließt. Bei aller Euphorie wird es Rücksetzer, aber auch Chancen geben.

Wann ist die beste Zeit zum Aktienkauf?

Wenn wir zurückblicken, ist die beste Zeit zum Aktienkauf immer dann, wenn das Blut auf der Straße fließt – sagt auch eine alte Börsenweisheit.

In kritischen Phasen, wenn die Angst vor dem Eurountergang umgeht, wenn Menschen sich um Inflation Sorgen machen, wenn die Unsicherheit am größten ist, dann ist der Einstieg optimal.

Jetzt sehen viele Investoren Licht am Ende des Tunnels, schöpfen Hoffnung – daher steigen die Aktienkurse. Und schon schwinden die Chancen.

Worauf kommt es an?

Reckitt Benkiser, Nestle, BAT oder Amadeus FiRe, um nur ein paar spannende Unternehmen des Top-10-Depot zu nennen, sind Aktien, die kräftige Dividenden ausschütten.

Die Dividendenrendite beträgt zwischen 3% und 7%. Einfach genial! Ich achte dabei auf eine hohe Ergebnisstabilität und Dividendenkontinuität. Diese beiden wichtigen Faktoren werden von Privatanleger oftmals übersehen.

Die besten Aktien

Die besten Aktien sind meiner Meinung nach jene, die regelmäßig Dividenden ausschütten. Auf den ersten Blick mögen Konzerne wie Reckitt Benkiser, Nestle oder BAT langweilig aussehen.

Hätten Sie gedacht, dass man damit auf Sicht eines halben Jahrhunderts eine der besten Renditen überhaupt erzielen konnte. So ist es aber. Mit Putzmitteln, Nesquik und Zigaretten lässt sich auch zukünftig noch gutes Geld verdienen.

Das Erfolgsgeheimnis

Das Erfolgsgeheimnis sind die 3, 4 oder 7% Dividende, die diese Dickschiffe jährlich auszahlen. Diese Unternehmen haben ein fantastisches Management, das sich keine Kapriolen wie überteuerte Übernahmen leistet.

Denn die Aktionäre wollen regelmäßig ihre Dividende sehen. Auf lange Sicht sind das die Gewinner und nicht Unternehmen, die einmalig eine hohe Dividende ausschütten oder Aktien zu teuer zurückkaufen.

Lieber eine regelmäßige Dividende, denn die haben Sie in der Tasche.

Achtung, Finger weg

Es gibt sie, Aktien, die 10 oder 12% Dividendenrendite ausweisen. Aber Achtung, da sollten Sie absolute Vorsicht walten lassen.

Die Dividende muss nachhaltig verdient werden und nicht aus der Substanz bezahlt werden, wie das beispielsweise die Deutsche Telekom oder so mancher Versorger in der Vergangenheit gemacht hat.

Das geht nicht gut und das Ergebnis ist bekannt. Ich hatte das an dieser Stelle bereits mehrfach angeprangert und auf die bevorstehenden Dividendenkürzungen aufmerksam gemacht.

Telcos und Versorger haben meistens hohe Schulden und müssen ständig in neue Technik investieren, um stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Finger weg von Blendern!

Ende gut, alles gut

Was lernen wir daraus? Solide Dauerdividendenzahler sind die halbe Miete. Reinvestieren Sie nach Möglichkeit die Dividende, damit starten Sie den Performanceturbo.

Unterschätzen Sie niemals die Kraft der Dividende. Sie steht für bis zu 40% der Gesamtperformance.