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Aktienkauf: Limitierung schützt vor überhöhten Preisen

Inhaltsverzeichnis

Beim Aktienkauf kommt es, wenig überraschend, darauf an, günstig zu kaufen und rentabel zu verkaufen.

Lesen Sie hier wie sich Anleger mit einer Aktienkauf-Limitierung vor zu hohen Einstiegspreisen schützen können.

Aktienkauf ohne Limitierung kann teuer werden

Wer Aktien erwerben möchte, erteilt seiner Bank oder seinem Broker den entsprechenden Handelsauftrag. Das geschieht heutzutage oftmals auch direkt online über eine Software.

Wenn dieser Kaufauftrag (engl. order) ohne irgendwelche Zusätze eingetragen wird, dann werden die gewünschten Wertpapiere zum nächstmöglichen Zeitpunkt erworben und zwar genau zu dem Preis, der aktuell vorliegt.

Diese Kaufvariante wird auch als „billigst“ bezeichnet, wobei es geschehen kann, dass der Kurs zu diesem Zeitpunkt eben nicht besonders günstig ist.

Mehr zum Thema: Aktienkauf – billigst oder limit kaufen?

Ohne eine Aktienkauf-Limitierung hat der Anleger also nur wenig Chancen, den Kaufpreis für sein Wertpapier einzukalkulieren.

Er muss schlichtweg darauf hoffen, dass die Order noch zu einem günstigen Moment ausgeführt wird und der Preis nicht kurz davor in die Höhe schießt.

Die so genannten Limitierung, im Englischen als Limit bezeichnet, ermöglicht es, eine obere Begrenzung für den Einkaufspreis festzulegen.

Bares Geld sparen durch Aktienkauf-Limitierung

Bei dieser Limitierung handelt es sich um einen klassischen Orderzusatz, also eine Anordnung, die den Handel mit Wertpapieren genauer definiert.

Das Limit setzt dabei eine Obergrenze für den Aktienkurs fest, zu dem noch gekauft werden soll.

Zugleich sorgt es dafür, dass die gewünschte Anzahl an Papieren nicht erworben werden, solange der Preis oberhalb der Limitierung angesiedelt ist.

Sehen wir uns das Ganze an einem konkreten Beispiel an: Ein Kunde übersendet seiner Hausbank eine Kauforder über 500 Aktien der Gesundheit AG. Nun platziert er diesen Auftrag jedoch mit einem Limit bei 30€, also einer Limitierung.

Durch diesen Orderzusatz drückt der Anleger aus, dass er nur gewillt ist, die Wertpapiere bis zu einem maximalen Kursstand von 30€ pro Aktie zu erwerben.

Sollte der aktuelle Preis also über dieser Grenze liegen, bleibt der Kaufauftrag zwar gespeichert, wird aber noch nicht ausgeführt.

Erst in dem Moment, wo sich der Kurs bewegt und die Aktie der Gesundheit AG auf oder unter die 30€ Marke fällt, führt das Geldinstitut oder der Broker den Kauf um.

Erhöhte Kontrolle durch Orderzusätze

Wie teuer beziehungsweise günstig der letztendliche Erwerb dann ausfällt, kann vorab nicht genau bestimmt werden. Allerdings hat der Investor in jedem Fall die Gewissheit, dass er in keinem Fall mehr als 30€ pro Aktie ausgegeben hat.

Eine Aktienkauf-Limitierung ist also eine einfache und äußerst effektive Methode, um eine gewisse Kontrolle über die Transaktionen in Ihrem Depot auszuüben.

Mehr zum Thema: Orderart mit Limit – Bei Wertpapier-Order ratsam

Viele Anleger setzten die Orderlimits daher so, dass sie leicht unterhalb des durchschnittlichen Marktpreise eines Wertpapieres liegen.

Wird der Kaufauftrag dann ausgeführt, kann man sicher sein, dass man zu überdurchschnittlich günstigen Konditionen gekauft hat.