+++ NEU: Die kostenlosen Online Live Webinare 2022 - Trading, Finanzen, Geldanlage & Vermögen +++

Aktien aus Deutschland: Immer noch sehr günstig bewertet

Inhaltsverzeichnis

Auch 2013 dürfte es sich für Sie auszahlen, einen Schwerpunkt auf den deutschen Aktienmarkt zu legen.

Trotz einiger zwischenzeitlicher Rückschläge war das Börsenjahr 2012 ein außergewöhnlich gutes: Der Dax legte unterm Strich fast 30% zu. Ein Teil ihrer Unterbewertung haben deutsche Aktien damit bereits abgebaut.

25% Luft bis zum historischen Durchschnitts-KGV bei Aktien aus Deutschland

Und doch ist noch genügend Luft nach oben vorhanden, wie ein Blick auf den historischen Bewertungsdurchschnitt zeigt.

Mehr zum Thema: Deutsche Aktien erfreuen sich großer Beliebtheit

Denn: In den letzten Jahrzehnten lag das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der 30 DAX -Werte bei 15. Aktuell beträgt das Durchschnitts-KGV 12. Das bedeutet: Der DAX müsste noch 25% steigen, bis er seine historische Durchschnittsbewertung erreicht hat.

Der Grund der niedrigen Bewertung liegt in der sehr positiven Gewinnentwicklung der deutschen Konzerne. Viele deutsche Unternehmen fahren aktuell Rekorde bei Umsatz und Gewinn ein.

Im Vergleich zu den Jahren 2000 und 2007 – als der DAX ebenfalls bei rund 8.000 Punkten stand – sind die Unternehmensgewinne im Schnitt zweistellig angewachsen.

Daher wäre ein deutlicher Sprung über das DAX-Allzeithoch von 8.151 Punkten nur logisch.

Aktien aus Deutschland: Unternehmen punkten mit soliden Bilanzen und konkurrenzfähigen Arbeitskosten

Ein weiterer Pluspunkt: Deutsche Unternehmen Sie haben die letzte Krise 2008/2009 zu Effizienzsteigerungen und Bilanzverbesserungen genutzt. Im Vergleich zu früheren Jahren  fällt der Verschuldungsgrad relativ niedrig aus.

Das schafft Spielraum für neue Investitionen in zukünftiges Wachstum. Auch hier sind die deutschen Unternehmen ihrer Konkurrenz aus dem übrigen Europa weit voraus.

Mehr zum Thema: Deutscher Aktienmarkt – 3 einfache Strategien für mehr Gewinn

Außerdem profitieren die deutschen Konzerne sowie der Mittelstand von der Entwicklung der Arbeitskosten: Zwischen 2001 und 2010 lag das Wachstum der Arbeitskosten in der deutschen Privatwirtschaft unterhalb des EU-Durchschnitts.

Vor allem bei den vielkritisierten Lohnnebenkosten hat Deutschland in diesem Zeitraum einen erheblichen Schritt zu höherer Konkurrenzfähigkeit gemacht:

Heute kommen auf 100 € Bruttoverdienst  in Deutschland zusätzlich 27 € Lohnnebenkosten. Damit liegen die Lohnnebenkosten sogar noch unter dem EU-Durchschnitt von 32 €.

Problematisch sieht es hier hingegen beispielsweise in Frankreich auf, das auf 50 € Lohnnebenkosten kommt.

Kein Wunder, dass es in der französischen Wirtschaft derzeit kräftig kriselt.

Aktien in Deutschland: Chancen überwiegen die Risiken

Aktuell sieht alles danach aus, als könnte die deutsche Wirtschaft die Eurokrise relativ unbeschadet überstehen. Die deutschen Unternehmen werden diese Phase nutzen, um sich für die kommenden Jahre zu positionieren.

Im Gegensatz zur europäischen  Konkurrenz stehen den deutschen Konzernen deutlich bessere Möglichkeiten offen, Investitionen für die Zukunft zu tätigen.

Selbstverständlich existieren aber auch für deutsche Werte Risiken: Eine Verschärfung der  Eurokrise kann niemals vollkommen ausgeschlossen werden.

Mehr zum Thema: Insider kaufen deutsche Aktien

In diesem Fall könnte auch Deutschland in eine Rezession abgleiten.

Aber dann dürften Sie zumindest mit deutschen Aktien immer noch verhältnismäßig glimpflich davon kommen, da die Krise in den bereits kriselnden EU-Staaten wesentlich schlimmer zuschlagen wird.

Ein Anlage-Schwerpunkt auf deutschen Aktien lohnt sich

Der deutsche Aktienmarkt bietet Ihnen derzeit ein attraktives Chancen/Risiko-Verhältnis. Daher lohnt es sich für Sie, hier einen Schwerpunkt zu setzen.

Neben den großen DAX-Werten stehen Ihnen dazu auch eine Vielzahl aussichtsreicher Nebenwerte zur Verfügung.