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Was ist die „Downtick-Uptick“-Regel an der NYSE?

Inhaltsverzeichnis

Um die Stabilität des Marktes zu gewährleisten, besitzt die New York Stock Exchange eine Reihe von Maßnahmen, die sie bei deutlichen Marktschwankungen einsetzen kann. Viele dieser Maßnahmen treten in Kraft, wenn der Markt starke Verluste einfährt.

Eine Maßnahme wird jedoch bei starken Gewinnen benutzt. Üblicherweise wird diese als „Downtick-Uptick“-Regel bezeichnet. Sie wird eingesetzt, um das Handelsvolumen einzuschränken, da große Handelsorder Fluktuationen vergrößern und den Markt bedrohen können. Egal, ob sich der Markt nach oben oder unten bewegt: die „Downtick-Uptick“-Maßnahme tritt in Kraft, sobald sich der Dow Jones Industrial Average mehr als 170 Punkt in eine Richtung bewegt.

Der Hintergrund hinter dieser Regel war es, die Anzahl an Program Trades während eines Handelszeitraums zu reduzieren. Die Regel erfordert, dass alle Verkaufsorder auf dem S&P 500 während eines steigenden Marktes mit „Sell-Plus“, alle Kauforder während eines fallenden Marktes mit „Buy-Minus“ gekennzeichnet werden müssen.

Da alle Handelsaufträge, die den Markt beeinflussen könnten, vorher auf diese Weise gekennzeichnet werden müssen, setzt sie dem Gebrauch von Program Trades, die meist größere Zahlen an Aktien handeln, ein Ende.

Seit November 2007 hat die NYSE die „Downtick-Uptick“-Regel abgeschafft.

Die „Downtick-Uptick“-Regel sollte nicht mit der „Uptick“-Regel verwechselt werden. Diese setzte fest, dass jeder Leerverkauf zu einem höheren Preis als der vorherige Tick eingegeben werden musste. Diese Regel wurde im Juli 2007 abgeschafft.