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Einladung zur Live-Konferenz mit Volker Gelfarth

von Heiko Böhmer

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Chartmuster und wie sie Ihr Leben erleichtern können

Wie bei einigen anderen Börsenthemen auch herrscht im Bezug auf die Chartmuster eine ewige Diskussion unter den Anlegern.rnrnGrund dieser Auseinandersetzung ist die Wahl des richtigen Instrumentes bzw. der Darstellungsform des Charts und natürlich die jeweilige Auslegung.rn

Chartmuster bilden Trends ab

rnTrotzdem steht eines unumstößlich fest: Chartmuster können das (Trader-)Leben erheblich erleichtern und darum nutzen viele Börsianer auch die eine oder andere Form der Chartanalyse.rnrnDie grundsätzliche Theorie dahinter ist, dass sich die Bewegungen des Marktes ebenso wie die der einzelnen Kurse auf lange Sicht betrachtet stetig wiederholen.rnrnDurch die genaue Beobachtung der Kurse kann nach dieser Annahme also aus vergangenen Entwicklungen auf zukünftige geschlossen werden.rnrnAnders als bei der Fundamentalanalyse beachten Chartanalysten ausschließlich die Entwicklung der tatsächlichen Kurse.rn

Unterschiedliche Darstellungsformen sind möglich

rnIhren Berechnungen liegen also weniger die Daten der Unternehmen zugrunde, deren Aktien gehandelt werden, sondern das, was der Markt beziehungsweise die Anleger daraus machen.rnrnDazu werden die Kurse, bei denen es sich ja eigentlich nur um Zahlen handelt, in Form von Charts grafisch dargestellt. Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Chartformen etabliert.rnrnSo gibt es unter anderem die Point&Figure- die Candlestick-, die Balken- und die Linienchart-Darstellung sowie diverse Unterarten.rn

Erkennbare Formationen im Chart = Chartmuster

rnWelcher Trader welche Chartform präferiert unterliegt dem persönlichen Geschmack und der Gewichtung der eigenen Anlagestrategien.rnrnAllen Darstellungsformen ist aber eines gemeinsam: Alle Charts bilden regelmäßig bestimmte Formationen aus.rnrnEin Chartanalyst untersucht Charts nach diesen so genannten Chartmustern, also vordefinierten wiedererkennbaren grafischen Konstellationen.rnrnDiesen Chartmustern sind ganz bestimmte Vorbedingungen zugeteilt und so geht man in der Chartanalyse davon aus, dass sich auch die entsprechende weitere Entwicklung eines Kurses aus dem Chart ablesen lässt.rn

Chartmuster können konkrete Handelsempfehlungen geben

rnNeben der Identifikation vorhandener Chartmuster ist es außerdem auch möglich, konkrete Handelshinweise aus dem Chart abzuleiten.rnrnEin Chartanalyst kann beispielsweise zukünftige Kursziele einzeichnen und seine Tradingaufträge dementsprechend ausrichten.rnrnOder er ermittelt einen so genannten Trendkanal, der ihm automatisch untere  und obere Begrenzungslinien liefert. Diese können als Empfehlungen für möglichst gelungene Ein- und Ausstiege dienlich sein.rnrnVerschiedene charttechnische Indikatoren bewerten außerdem einen Gesamtmarkt und zeigen an, ob eine Aktie stark über- oder unterbewertet ist.rnrnBei der Arbeit mit Chartmustern sollte man immer im Auge behalten, dass sie in erster Linie die Marktstimmung wiedergeben. Dies kann aber besonders dann wertvoll sein, wenn ein bestehender Trend umzukippen droht.

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