Chartmuster

Banner Vorlage
Aktienbewertung Symbolbild Börsenbildschirm_shutterstock_193038047_lassedesignen© lassedesignen
Inhalt
Inhaltsverzeichnis

Chartmuster und wie sie Ihr Leben erleichtern können

Wie bei einigen anderen Börsenthemen auch herrscht im Bezug auf die Chartmuster eine ewige Diskussion unter den Anlege . Grund dieser Auseinandersetzung ist die Wahl des richtigen Instrumentes bzw. der Darstellungsform des Charts und natürlich die jeweilige Auslegung.

Formationen

Wie das Dark Cloud Cover als Chartmuster aufgebaut ist

von Michael Berkholz

Ein Indikator für den Beginn von fallenden Kursen ist das Dark Cloud Cover. Es besteht aus 3 Kerzen unter bestimmten Bedingungen. > Mehr

Formationen

Chartmuster: Die wichtigsten Formationen

von David Gerginov

Wer an der Börse dauerhaft Erfolg haben möchte, ist auf den Einsatz von Chartformationen angewiesen. > Mehr

Mehr zum Thema Trading

Trading Übersicht – Trading Grundlagen – Tradingstrategien – Broker – technische Indikatoren

Chartmuster bilden Trends ab

Trotzdem steht eines unumstößlich fest: Chartmuster können das (Trader-)Leben erheblich erleichtern und darum nutzen viele Börsianer auch die eine oder andere Form der Chartanalyse. Die grundsätzliche Theorie dahinter ist, dass sich die Bewegungen des Marktes ebenso wie die der einzelnen Kurse auf lange Sicht betrachtet stetig wiederholen. Durch die genaue Beobachtung der Kurse kann nach dieser Annahme also aus vergangenen Entwicklungen auf zukünftige geschlossen werden. Anders als bei der Fundamentalanalyse beachten Chartanalysten ausschließlich die Entwicklung der tatsächlichen Kurse.

Unterschiedliche Darstellungsformen sind möglich

Ihren Berechnungen liegen also weniger die Daten der Unternehmen zugrunde, deren Aktien gehandelt werden, sondern das, was der Markt beziehungsweise die Anleger daraus machen. Dazu werden die Kurse, bei denen es sich ja eigentlich nur um Zahlen handelt, in Form von Charts grafisch dargestellt. Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Chartformen etabliert. So gibt es unter anderem die Point&Figure- die Candlestick-, die Balken- und die Linienchart-Darstellung sowie diverse Unterarten.

Erkennbare Formationen im Chart = Chartmuster

Welcher Trader welche Chartform präferiert unterliegt dem persönlichen Geschmack und der Gewichtung der eigenen Anlagestrategien. Allen Darstellungsformen ist aber eines gemeinsam: Alle Charts bilden regelmäßig bestimmte Formationen aus. Ein Chartanalyst untersucht Charts nach diesen so genannten Chartmustern , also vordefinierten wieder erkennbaren grafischen Konstellationen. Diesen Chartmustern sind ganz bestimmte Vorbedingungen zugeteilt und so geht man in der Chartanalyse davon aus, dass sich auch die entsprechende weitere Entwicklung eines Kurses aus dem Chart ablesen lässt.

Chartmuster können konkrete Handelsempfehlungen geben

Neben der Identifikation vorhandener Chartmuster ist es außerdem auch möglich, konkrete Handelshinweise aus dem Chart abzuleiten. Ein Chartanalyst kann beispielsweise zukünftige Kursziele einzeichnen und seine Trading-Aufträge dementsprechend ausrichten. Oder er ermittelt einen so genannten Trendkanal, der ihm automatisch untere  und obere Begrenzungslinien liefert. Diese können als Empfehlungen für möglichst gelungene Ein- und Ausstiege dienlich sein. Verschiedene charttechnische Indikatoren bewerten außerdem einen Gesamtmarkt und zeigen an, ob eine Aktie stark über- oder unterbewertet ist. Bei der Arbeit mit Chartmustern sollte man immer im Auge behalten, dass sie in erster Linie die Marktstimmung wiedergeben. Dies kann aber besonders dann wertvoll sein, wenn ein bestehender Trend umzukippen droht.

Schnellzugriff GeVestor Themen

Sie gelangen mit Hilfe der unteren Buchstabenleiste schnell und direkt zu allen Themen auf GeVestor. Über das jeweilige Thema gelangen Sie zum passenden Artikel.