Festgeld Zinsen im Wandel

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Festgeld Zinsen sind sicher und kontinuierlich im Ertrag. Aber sie können von ihrer Struktur her keine besonders hohe Rendite bringen. (Foto: wara1982 / Shutterstock.com)

Anleger, die ihr Kapital sichern wollen, setzen in der Regel auf Festgeld.

Als langfristige Anlageform eigneten sie sich bisher besonders als Vorsorge, bieten aber unter den aktuellen Bedingungen keine attraktiven Bedingungen mehr.

Denn gute Erträge sind damit nur in Zeiten hoher Zinssätze mit einem entsprechend großen Grundkapital und langen Laufzeiten zu erzielen. Die Höhe der Festgeld Zinsen ist genau von diesen Kriterien abhängig.

Aktuell dienen die Festgeld Zinsen der Sicherung des Kapitals gegen die Inflationsrate, bis der Anleger ein attraktives Investment gefunden oder ausreichende Beträge dafür gesammelt hat. Festgeld Zinsen sind immer niedriger als die Rendite von Fonds oder Aktien.

Der Vorteil der fest verzinsten Anlage ist ihre Sicherheit. Nach EU-Recht gilt für alle Termingelder (zu denen Festgeldanlagen mit ihrem definierten Fälligkeitsdatum zählen) eine Einlagensicherung von 100.000 Euro für jeden Kunden einer Bank.

In den Schwankungen des Finanzmarktes stellen Festgeld Zinsen daher immer eine gute Übergangslösung oder eine sinnvolle Ergänzung der Diversifikation des eigenen Kapitals dar.

Lange Laufzeiten werden daher nur in Hochzins-Zeiten realisiert.

Festgeld Zinsen folgen dem Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB)

In seiner Funktion für die Kreditinstitute bedeutet Festgeld das Einsammeln von Kapital aus privaten Quellen. Für die Laufzeit der Anlagen können die Banken dieses Kapital für ihre Geldgeschäfte nutzen.

Festgeld stellt somit eine Ergänzung die Kapitalbeschaffung auf dem Kapitalmarkt dar.

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Die Hauptquelle liquider Mittel für jede Art von Banktätigkeit ist die Europäische Zentralbank. Sie sichert mit ihrer Geldmarktpolitik die Preisstabilität und die Handlungsfähigkeit der Banken. Daher ist der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank maßgeblich für die Höhe der Festgeld Zinsen.

Für Kreditinstitute macht es wirtschaftlich keinen Sinn, höheres Festgeld Zinsen zu zahlen, als die EZB mit ihrem Leitzins vorgibt. Dann kann das benötigte Kapital besser über die niedrigeren ZB-Refinanzierungszinsen beschafft werden.

Festgeld Zinsen – eine Grundlage des Bankgeschäfts

In der Regel besteht zwischen EZB-Leitzins und Festgeld Zinsen ein Unterschiedsbetrag, aus dem die Banken einen großen Teil ihres Geschäftserlöses ziehen.

Mehr zum Thema: Euribor – Der Referenzsatz für Kredite und Festgeld

Da sie für das eingelegte Festgeld weniger Zinsen an ihre Kunden zahlen als an die EZB, steht ihnen ein größeres Kapitalvolumen zur Verfügung. Das wiederum wird für Kredite eingesetzt, die ein deutlich höheres Zinsniveau zugunsten der Bank ausweisen.

Zudem gleichen die Kreditinstitute mit den niedrigeren Festgeld Zinsen auch die Risiken aus, die sich aus einer langen Bindung des Kapitals ergeben, während sich der Markt bewegt.

Festgeld Zinsen – Vorteile für die Anleger

Trotzdem haben Anleger natürlich die Möglichkeit, ihre Festgeld Zinsen günstiger zu gestalten.

Die wichtigste Regel beim Eintritt in ein solches Geldgeschäft besteht im Zinsvergleich der einzelnen Anbieter, denn jede Bank gestaltet ihre Festgeld Zinsen anders aus.

Bei der Abrechnung der Festgeld Zinsen ist die Abgeltungssteuer zu beachten. Läuft die Anlage über mehrere Jahre, kann eine jährliche Auszahlung Vorteile über den Sparerfreibetrag bringen.

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Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.

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