Sparkasse Festgeld – immer noch eine praktikable Lösung

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Bei der Sparkasse Festgeld anlegen gilt immer noch als sicherster Kapitalerhalt. Gute Rendite gibt es jedoch nur in zinsstarken Zeiten. (Foto: Billion Photos / Shutterstock.com)

Der Fall tritt öfter ein, als es sich die Verbraucher eingestehen: Eine größere Summe Geldes steht zur Verfügung, aber was damit geschehen soll, ist unklar.

Einfach auf dem Konto deponieren bei der Sparkasse? Festgeld ist die bessere Variante.

Denn zumindest für den Zeitraum, in dem die Entscheidung über die Verwendung des Geldes fällt, bringt das Kapital als Festgeld bessere Zinsen als auf dem Konto oder auf einem Tagesgeldkonto.

Die Laufzeiten für Festgeld sind flexibel und reichen von einem oder einigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Für diesen Zeitraum gibt es einen festen Zinssatz und die Einlage ist vor Verlust geschützt.

Weitere Vorteile sind, dass weder Depotkosten noch Ordergebühren fällig werden, und die Bankkunden keine Arbeit mit der Geldanlage haben. Wenn eine Festgeldanlage ausläuft, kann sie automatisch in neuen Titeln angelegt werden.

Sparkasse – Festgeld: eine traditionell gute Beziehung

Beim Festgeld steht die Sicherheit der Anlage im Vordergrund. Die Sparkasse hat diesbezüglich einen guten Ruf in Deutschland.

Wer bei der Sparkasse Festgeld anlegt, kann sich nicht nur auf die gesetzliche Einlagensicherung bei deutschen Kreditinstituten verlassen, sondern darüber hinaus auch auf die freiwillige Einlagensicherung des Sparkassenverbandes.

Denn Festgeld zählt zu den so genannten Termingeldern. Als solche werden Geldeinlagen bezeichnet, die für einen bestimmten Zeitraum auf einem Festgeldkonto eingelegt und über die Dauer der Einlage nicht angetastet werden dürfen.

Mehr zum Thema: Termingeld – fester Zins birgt Vor- und Nachteile

Dieses Kapital steht den Kreditinstituten für die eigenen Geldgeschäfte zur Verfügung.

Der Gesetzgeber gewährleistet durch die Pflicht zur Einlagensicherung, dass die Banken verantwortungsvoll mit dem Geld arbeiten und Festgeldanleger ihr Kapital auch zurück erhalten.

Selbst bei Insolvenz eines Kreditinstituts erhält der Anleger sein Kapital bis zu einer bestimmten Höhe zurück. Dieser Fall ist bei der Sparkasse nahezu ausgeschlossen.

Sparkasse: Festgeld bleibt wichtiges Geschäftsfeld

Auf Grund dieser bestmöglichen Garantie ist bei der Sparkasse Festgeld ein traditionell stark nachgefragtes Produkt, auch wenn die Zinsen relativ gering ausfallen.

Mehr zum Thema: Festgeld: Rendite ist gering, aber sicher

Der Nimbus in dieser Sparte ist entstanden, indem die Sparkasse Festgeld bis 2012 in einer ganz besonderen Variante angeboten hat: den Bundesschatzbrief.

Auch der Bundesschatzbrief zählte zu den Termingeldern, denn er garantierte den Anlegern über eine Laufzeit von mehreren Jahren einen festen Zins und die Auszahlung war zu einem vorher genau definierten Termin fällig.

Nutznießer waren nicht nur die Anleger, sondern auch die Bundesrepublik Deutschland insgesamt.

In einer Art Crowdfounding konnte sich der Staat so teilweise durch die Bürger finanzieren. Heute bekommt der deutsche Staat seine Finanzmittel erheblich preiswerter am Kapitalmarkt.

Die Wertpapiere des Bundes können seit 2013 nur noch bei Banken erworben werden. Der Vorteil, ohne Gebühren Rendite zu erzielen, ist nun nur noch mit Festgeld möglich.

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Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.

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