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Altersvorsorge: Disziplin zahlt sich aus

Inhaltsverzeichnis

Seit Jahren geistert die Rentenproblematik nicht nur durch die Medien, sondern auch durch die Köpfe der Bundesbürger. Dank Biotechnologie und pharmazeutischer Forschung werden die Menschen immer älter.

Gleichzeitig sinkt die Geburtenrate in Deutschland von Jahr zu Jahr. Lag diese im Jahr 1960 noch bei rund 2,5 Kindern, belief sie sich 2011 auf 1,36 Kinder. Seit 2012 steigt sie jedoch wieder und belief sich 2015 auf 1,5 Kinder.

Das Altersvermögensgesetz: Eigeninitiative wird gefördert

Auch der Staat reagiert auf diese Bevölkerungsentwicklung.

Das Altersvermögensgesetz lockt den Bundesbürger durch staatliche Förderungen, wie zum Beispiel Steuervergünstigungen, zum eigenverantwortlichen Sparen.

Seit dem 1. Januar 2002 liegt die Rentenvorsorge nun nicht mehr ausschließlich in der Hand des Staates.

Die Angst vor dem Alter

Natürlich ist die Angst vor dem Alter gerade heutzutage ein weit verbreitetes Phänomen in den Köpfen der meisten Bundesbürger. Die Unsicherheit wächst mit der Frage nach der richtigen Ansparvariante.

Um möglichst breitgefächert abgesichert zu sein, verlässt sich da der ein oder andere auf eine gute Mischung: Ein bisschen Staatsrente hier, ein wenig Riester-Rente dort und obendrauf eine Mini-Versicherung.

Mit dem Willen zum Sparen allein ist es allerdings nicht getan. Es kommt auch darauf an, den richtigen Weg einzuschlagen.

Altersvorsorge: Disziplin ist das A und O

Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass der Plan „private Altersvorsorge“ in den meisten Fällen nicht am Willen zu sparen scheitert, sondern an der Disziplin die Sparpläne durchzuhalten.

Es ist jedoch nicht nur enorm wichtig, rechtzeitig mit dem Sparen zu beginnen; selbst nach Eintritt in das Rentenalter ist bei der Altersvorsorge Disziplin gefragt.

Denn während des Ruhestands muss der Anleger weiterhin auf Rendite und Risikostreuung seiner Anlagen achten.

Risikostreuung der Altersvorsorge: Mehrere Standbeine bieten Sicherheit

Die Altersvorsorge sollte auf möglichst viele verschiedene Standbeine gestellt werden.

Denn wenn ein Standbein wegbricht, dann ist nur ein Bruchteil der Altersvorsorge betroffen. Aus diesem Grund sollten die Erträge aus den unterschiedlichen Anlageformen auch möglichst gleich stark gewichtet sein.

Anleger sollten außerdem besonders darauf achten, dass sich die einzelnen Einkommensquellen unabhängig voneinander entwickeln.

Eine solche Risikostreuung kann beispielsweise erzielt werden, wenn Sie zu gleichen Teilen auf Aktien, Anleihen und Immobilien setzen.

Altersvorsorge: Disziplin hängt von der Wahl des Produktes ab

Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der privaten Altersvorsorge ist das einmal gewählte Finanzprodukt auch dauerhaft zu nutzen.

Die Praxis zeigt jedoch, dass dies in vielen Fällen nicht der Realität entspricht. Mehr als 50 % aller Personen kündigen den Vertrag ihrer Kapitallebensversicherung vorzeitig.

Im Gegensatz dazu scheint es den meisten Menschen leichter zu fallen, ein Immobilieninvestment langfristig durchzuhalten. Der Gedanke an das Eigenheim vermittelt dem Sparer den Eindruck gewinnbringender als beispielsweise ein Aktiensparplan zu sein.

Sie sehen, Altersvorsorge bedeutet Disziplin. Um den einmal ins Auge gefassten Sparplan auch über viele Jahre durchzuhalten, sollten Sie sich zusätzlich Gedanken über die Wahl des Finanzproduktes machen.