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Deutsche Sparvermögen auf Rekordhoch

Deutsche Sparvermögen auf Rekordhoch
Watchara Ritjan / Shutterstock.com
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Laut einer aktuellen Studie der DZ Bank sind die Deutschen weiterhin sehr fleißige Sparer. Trotz oder vielleicht auch wegen der Corona-Pandemie. Nach Berechnungen des Geldinstituts dürfte das Sparvermögen der deutschen Haushalte im abgelaufenen Jahr 2020 um 393 Mrd. Euro auf den neuen Rekordwert von 7,1 Billionen Euro zugenommen haben.

Das ist ein Zuwachs von 5,9% gegenüber dem Vorjahr, so DZ-Bank-Ökonom Michael Stappel. Er erklärt diesen Zuwachs vor allem mit einer historisch hohen Sparquote. Heißt: Die Deutschen haben u.a. auch wegen der Corona-bedingten Unsicherheiten fleißig gespart.

Teilweise dürfte die höhere Sparquote aber auch unfreiwillig durch die zwischenzeitlichen Schließungen des Einzelhandels und fehlende Urlaubsreisen zustande gekommen sein. Insgesamt lag die Sparquote im abgelaufenen Jahr laut DZ Bank bei 16%. Das bedeutet: Von 100 Euro Nettoeinkommen haben die deutschen Haushalte 16 Euro auf die hohe Kante gelegt.

Sparquote deutlich über dem bisherigen Rekordwert

Damit lag die Sparquote im Jahr 2020 auch deutlich über dem bisherigen Rekordwert von 12,9%, der in den Jahren 1991 und 1992 erreicht wurde. Im Jahr 2019 waren es gerade einmal 10,9%.

Zwar erholten sich die Aktienmärkte im vergangenen Jahr sehr rasch wieder vom Corona-bedingten Crash im Februar/März, doch die Wertzuwächse bei den Sparguthaben der Deutschen kamen überwiegend durch die größere Sparquote zustande. Obwohl das zurückliegende Jahr hierzulande viele neue Aktionäre hervorgebracht hat, trugen die Wertzuwächse bei Aktien und Fonds nur einen kleinen Teil zum deutlichen Anstieg der deutschen Sparguthaben bei.

Das Problem: Die deutschen Sparer legten im Vergleich zu 2019 zwar mehr auf die hohe Kante. „Allerdings blieben die Mittel größtenteils einfach auf den Girokonten stehen und wurden nicht angelegt“, so Stappel.

Inzwischen sind mehr als 28% des gesamten Geldvermögens – das sind rund 2 Billionen Euro – in Form von Sichteinlagen „angelegt“. Positiv ist aber, dass Aktien und Fonds in 2020 deutliche Mittelzuflüsse verbuchten. Es sei jedoch zu früh, um bereits von „einer neuen Aktienkultur in Deutschland“ zu sprechen.

Im vergangenen Jahr zog es zum Beispiel viele jüngere Menschen hierzulande neu an die Börse, die darin eher so etwas wie ein Casino oder einen Ersatz zu Sportwetten sehen. Wenn Anfänger an der Börse zocken, geht das auf Dauer fast nie gut. Doch die Börse bietet auch eine ideale Möglichkeit zum nachhaltigen Vermögensaufbau.

DAX: Rund 8% jährliche Rendite seit mehr als 30 Jahren

Denn Aktien sind seit vielen Jahrzehnten die mit Abstand beste und renditestärkste Anlageklasse. Den deutschen Leitindex DAX beispielsweise gibt es in seiner heutigen Form seit 1988 – also seit über 30 Jahren.

In dieser Zeit brachte der DAX eine jährliche Rendite (Kursgewinne der DAX-Mitglieder + Dividenden) von rund 8%. Das ist in etwa das, was Sie im längerfristigen Jahresmittel von einer Aktienanlage erwarten dürfen.

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