Immobilien-Investitionen: Ideale Maßnahmen 2012

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Vorsorge bleibt wichtig – Krisengefahr ist vorhanden. (Foto: create jobs 51 / Shutterstock.com)

Immobilien werden für das nächste Jahr auch bezogen auf Ihre Vorsorge noch ein Thema bleiben.

Die Preise steigen weiter, das Geld fließt an den Markt. Dafür sorgen allein die niedrigen Zinsen.

Welche Form Sie bevorzugen, wird entscheidend für die langfristige Rendite.

Wichtig: Preise steigen

Voraussetzung für die optimale Vorsorge mit Immobilien sind die Preise, die Sie in den nächsten Jahren kalkulieren können. Alle Indikatoren zeigen an, dass die Werte steigen.

So gibt es derzeit an den Märkten rund um die großen Metropolen einen regelrechten Angebotsstau, bezogen auf die enorme Nachfrage.

In München, Düsseldorf, Stuttgart oder Frankfurt steigen die Immobilienpreise fast in jeder Form – für Eigentumswohnungen, Einzel- oder Mehrfamilienhäuser. Selbst Bürokomplexe sollen langsam wieder teurer werden.

Entscheidend aber ist: Auch die Preise in der zweiten Reihe ziehen wieder an. Dies sind die Wohnlagen um kleinere Metropolen.

Das ist für eine Vorsorge-Investition auf jeden Fall wichtig. Bewohnen Sie die Immobilie selbst, werden Sie in späteren Jahren ausziehen (müssen).

Vermieten Sie, steigen auch die Mieteinkünfte mit den Immobilien-Preisen. Daher profitieren Sie „im Durchschnitt“ von den steigenden Preisen.

Dazu ein Rechenbeispiel:

  • Derzeit können Sie sehr grob kalkuliert von Renditen in Höhe von 4,5% bis 5% mit Immobilien ausgehen.
  • Da die Zinsen niedriger sind, lohnt sich eine Investition für die nächsten Jahre. Beachten Sie dabei: Selbst Zinsen mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren können Sie aufnehmen.
  • Wenn die Zinsen steigen, wird das Immobiliengeschäft für Neukäufe mühseliger. Dann steigen nicht nur die Kreditkosten, sondern auch die Kredithöhe wird sinken. Denn: Banken müssen bei Krediten wegen der Zahlungsfähigkeit genauer hinsehen.

Kredite verlängern oder sichern

Falls Sie schon einen Immobilien-Kredit haben, sind die aktuellen Zinsen eine Einladung dazu, die Kredite zu verlängern.

Sichern Sie sich mithilfe eines Forward-Darlehens etwa die günstigen Zinsen für einen Kredite, den Sie erst in ein oder eineinhalb Jahren aufnehmen wollen.

Die Kosten für eine solche Option liegen bei maximal 1%. Die Sicherheit ist jedoch deutlich mehr wert. Denn: Die Zinsen können binnen Jahresfrist um 1% bis 1,5% steigen.

Dies deuten die langfristigen Zinsen an den Märkten bereits an. Daher lohnt ein Forward-Darlehen.

Sie können dieses Darlehen faktisch über jede Geschäftsbank abschließen.

Offene Immobilienfonds: die Alternative

Wir sehen zu Immobilien-Direkt-Investitionen nur eine Alternative. Die aber wird in den kommenden Monaten immer wichtiger: Offene Immobilienfonds.

Inzwischen haben einige Fonds ihre Pforten schon wieder geöffnet. Sie müssen bei den Fonds um Ihr Geld derzeit keine Sorge haben.

Anders als vor zwei bis drei Jahren gibt es derzeit keinen Sturm auf die Fondsgesellschaften, um Anteile zurück zu geben.

Daher können Sie ohne allzu große Sorge auch die offenen Immobilienfonds kaufen.

Einer der Favoriten: Hausinvest, ein Fonds, der Jahr für Jahr etwa 4% Rendite schafft. Nach Steuern und Gebühren bleiben Ihnen etwa 2,5%. Dies reicht, um eine steigende Inflation abzufangen.

Zudem zahlen Sie nicht auf alle Erträge des Fonds Abgeltungssteuer. Ein weiterer Vorteil: der Fonds ist börsengehandelt. Sie können ihn jederzeit verkaufen.

Einen Überblick finden Sie unter www.fondsboerse.de.

Die Empfehlung: investieren Sie – auch – in Immobilien. Auch offenen Immobilienfonds gehört jetzt die Zukunft.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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