Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag: Eine große Auswahl hilft

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Mit Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag kann der Anleger viel Geld sparen – wenn er einige Punkte beim Kauf beachtet. (Foto: create jobs 51 / Shutterstock.com)

Wer als Privatanleger sein Geld in Investmentfonds anlegen will, für den steht heutzutage eine Fülle an verschiedenen Fonds zur Verfügung. Seien es Aktienfonds, Dachfonds, Rentenfonds oder Geldmarktfonds  – sie alle sind letztlich Investmentfonds. Und damit ergibt sich bei allen das „Problem“ des Ausgabeaufschlags, der bei einer Investition fällig werden kann.

Aber diesen Kostenfaktor kann man heutzutage als Anleger einfach und legal umgehen – indem man sein Geld in Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag investiert.

Dabei braucht man als Anleger weder Bedenken zu haben, dass es schwierig sei, einen Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag zu finden, noch, dass die Auswahl an entsprechenden Angeboten zu klein wäre.

Per Rabatt den Ausgabeaufschlag sparen

Vor allem Onlinebroker und sogenannte Discountbroker sowie spezielle Fondsvermittler haben viele Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag in ihrem Angebot gelistet. Die Möglichkeit, auf die Erhebung des Ausgabeaufschlags zu verzichten haben sie dabei durch entsprechende Kooperationen mit den Unternehmen, deren Fonds sie anbieten.

Durch diese Zusammenarbeit können die Onlineanbieter und Vermittler Rabatte auf die Fonds gewähren, die zwar nicht immer, aber immer häufiger satte 100% betragen. Somit entfällt dank Rabatt der Ausgabeaufschlag komplett. Und selbst bei einem Ausgabeaufschlag von „nur“ 1,5% kann sich das deutlich auszahlen.

Zur Veranschaulichung: Bei einer Summe von 10.000 € spart man immerhin 150 €. Mit steigender Investitionssumme und Ausgabeaufschlagprozentsatz wird die Ersparnis durch den Rabatt noch deutlicher. Und selbst wenn es keine 100% sein sollten, so kommt der Anleger mit einem Rabatt deutlich günstiger weg als bei der alternativen Variante mit Ausgabeaufschlag.

Worauf beim Investmentfondskauf ohne Ausgabeaufschlag zu achten ist

Allerdings sollte man wie bei allen Investitionen auch bei Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag das Kleingedruckte lesen. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, welche Kosten bei den in Frage kommenden Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag anfallen.

Und diese sollten mit Investmentfonds mit Ausgabeaufschlag verglichen werden. Nur durch den Vergleich zeigt sich nämlich, ob ein Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag hinsichtlich der Kosten auch tatsächlich günstiger ist als einer mit Ausgabeaufschlag. Wenn der fehlende Ausgabeaufschlag durch die Erhöhung sonstiger Kosten ausgeglichen wird, so spart der Anleger nur auf den ersten Blick.

Zudem sollte man als Anleger seine Investitionsentscheidung für einen Investmentfonds nicht einzig vom Kostenfaktor abhängig machen. So sollte man sich auch hier im Vorfeld damit befassen, welches Unternehmen oder welche Institution eigentlich hinter dem Fonds steckt etc.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass der Anleger durch die Wahl eines Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag im Vergleich einige Kosten sparen kann. Zugleich sollte er aber nicht „blind“ kaufen, sondern im Vorfeld vergleichen und sich informieren, um auch ein wirklich günstiges und erfolgversprechendes Produkt zu finden.

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Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.

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