Günstige Hypotheken sind schwer zu finden

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Günstige Hypotheken sind das, wonach jeder potenzielle Hausbauer oder -käufer sucht. Mit guter Beratung sind diese sogar zu finden. (Foto: Dean Drobot / Shutterstock.com)

Jeder Häuslebauer träumt natürlich von einer günstigen Hypothek – von einer mit niedrigen Zinsen, geringen Bearbeitungs- und Bereitstellungsgebühren und  Top-Tilgungskonditionen.

Doch es ist alles andere als leicht, so etwas zu finden. Zukünftige Eigenheimbesitzer sollten sich daher umfassend informieren und beraten lassen.

Günstige Hypotheken sind gefragt

Viele Hypotheken bieten schlechte Konditionen mit zu hohen Zinsen und unvorteilhaften Tilgungsbedingungen. Mit der richtigen Beratung muss dies aber nicht sein.

Indem man sich ausführlich und fachkundig beraten lässt, blickt man irgendwann im Hypotheken-Dschungel durch.

In einem ersten Schritt ist es wichtig, erst mal das vorhandene Eigenkapital zusammenzurechnen. Denn je mehr Eigenkapital ein potenzieller Hausherr besitzt, desto weniger muss er sich von einem Kreditinstitut leihen.

Üblich sind Eigenkapitalraten von 10 bis 20%. Mittlerweile werden jedoch auch Vollfinanzierungen ohne Eigenkapital angeboten. Hier muss der zukünftige Immobilienbesitzer nicht einen Cent mitbringen, um sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen.

Die Voraussetzung für diese 100%-Finanzierung ist jedoch ein fester Job mit adäquatem Einkommen. Denn so ganz ohne Sicherheit geht keine Bank das Risiko ein, hunderttausende Euro zu verleihen.

Mehr zum Thema: Durch Vollfinanzierung ohne Eigenkapital zum eigenen Haus 

Doch die Sicherheit bei einer Hypothek liegt nicht nur im Hypothekennehmer selbst, sondern auch in der Immobilie.

Definition: Hypothek

Eine Hypothek ist nichts anderes als ein Grundpfandrecht. Dies bedeutet, dass die Bank Rechte an der zu kaufenden Immobilie hält und diese zwangsversteigern lassen kann, falls der Hypothekennehmer aus irgendwelchen Gründen seine Raten nicht mehr zahlen kann. Der Erlös geht dann an die Bank.

Mehr zum Thema: Hypotheken: Ein Vergleich lohnt immer

Falls auf einer Immobilie mehrere Hypotheken bei verschiedenen Gläubigern lasten, so werden diese nach einer vorher festgelegten Reihenfolge ausbezahlt.

Ursprünglich stammt das Wort Hypothek aus dem Griechischen und bedeutet „Unterpfand“.

Angebote miteinander vergleichen

Um eine günstige Hypothek aufzunehmen ist es unerlässlich, zu vergleichen.

Hierfür eignen sich sowohl Hypothekenrechner im Internet, die verschiedene Angebote vergleichen und die beste Option für den Anleger herausfiltern, als auch das persönliche Gespräch im Kreditinstitut.

Die Zinsen der Hypothek bestimmen die Bonität des Kreditnehmers ebenso mit wie die Laufzeit und die Höhe des Darlehens.

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Auch die Art des Zinssatzes entscheidet darüber wie teuer oder günstig eine Hypothek ist. So kann sich der baldige Immobilienbesitzer zwischen einem variablen Zinssatz und einem Festzins entscheiden. Je nach wirtschaftlicher Gesamtsituation kann sich auf diese Weise über die Jahre ein Unterschied von bis zu 1,5% herauskristallisieren.

Auch ob kostenlose Sondertilgungen außerhalb der Reihe möglich sind, entscheidet über die Kosten der Hypothek.

Dieser Punkt sollte aber unbedingt geklärt und im besten Falle auch noch mit in die Hypothekenkonditionen aufgenommen werden – insbesondere dann, wenn ein Bauherr Geldanlagen hat, die erst in der Zukunft fällig werden,.

Mit dem richtigen Berater und ein wenig Recherchearbeit sollte es für Menschen, die sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen möchten, kein Problem sein, günstige Hypotheken zu finden.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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