Hypotheken: Ein Vergleich lohnt immer

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Bei einer Hypothek muss ein Vergleich zwischen verschiedenen Angeboten gezogen werden. Nur so findet man heraus, welches das Beste ist. (Foto: Dean Drobot / Shutterstock.com)

Eine Hypothek aufzunehmen ist der übliche Weg, wenn es darum geht, eine Immobilie zu bauen oder zu kaufen. Auch bei umfassenden Renovierungsarbeiten werden häufig Hypotheken von Banken in Anspruch genommen.

Eine Hypothek wird ins Grundbuch eingetragen

Der Begriff Hypothek stammt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie “Unterpfand“. Prinzipiell bezeichnet der Begriff ein Grundpfandrecht.

Eine Hypothek ist eine Absicherung für einen Kredit. Dabei werden die Rechte an einer Immobilie abgetreten – im Regelfall an die Bank – und durch einen Gegenwert ersetzt.

Dieser ist meistens das Geld, das von Kreditinstituten zur Verfügung gestellt wird und mit dem potenzielle Hauskäufer oder -bauer sich ihren Traum dann verwirklichen können.

Die wenigsten haben nämlich genug Geld auf der hohen Kante, um ein Haus komplett selber finanzieren zu können.

Mehr zum Thema: Hypotheken: Die Grundlage des Immobilienkredits

Die Höhe der aufgenommenen Hypothek wird dabei durch die Höhe des Wertes der Immobilie bestimmt. Dieser Wert ist ausschlaggebend.

Falls vertragliche Verpflichtungen vom Hypothekennehmer nicht erfüllt werden, darf der Hypothekengläubiger das Objekt unter bestimmten Bedingungen zwangsversteigern oder zwangsverwalten.

Der Erlös aus dieser Versteigerung, steht dem Gläubiger zu. Der Sachwert gehört durch die Hypothek dem Hypothekengläubiger.

Falls eine Hypothek mit mehreren Immobilien belastet ist, so gibt es eine festgelegte Reihenfolge, welcher Gläubiger zuerst zu berücksichtigen ist.

Hypotheken vergleichen: Ein absolutes Muss

Wenn es um die Finanzierung geht, muss sich ein zukünftiger Hausbauer oder -käufer mit Hypotheken auseinandersetzen und es lohnt sich in jedem Fall, Hypotheken zu vergleichen.

So gibt es nämlich viele verschiedene Konditionen, zu denen Hypotheken aufgenommen werden können und es sollte nicht die erstbeste gewählt werden.

Sowohl die Zinsen als auch die Modalitäten des Kredits sollten sorgfältig unter die Lupe genommen werden. Es ist wichtig zu wissen, ob kostenlose Tilgungen außerhalb der Reihe möglich sind und wenn ja in welcher Höhe.

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Generell spielt das Thema Tilgung eine sehr wichtige Rolle bei der Aufnahme einer Hypothek. So sind Laufzeit und Tilgungsrate die entscheidenden Kriterien bei der finanziellen Belastung eines Hypothekennehmers.

Auch ob die Bank Bereitstellungszinsen bei einem verzögerten Abruf des Darlehens verlangt, ist von Belang, ebenso wie eventuelle Gebühren für das Darlehen. Dies können Bearbeitungsgebühren sein oder Gebühren für die Schätzung des Immobilienwertes.

Über viele dieser Konditionen kann verhandelt werden. Die Spielräume sind unterschiedlich und auch deshalb lohnt ein Vergleich bei Hypotheken. Schließlich tragen Hausbauer und -käufer die finanzielle Belastung jahrelang mit sich herum und sollten so an den besten Konditionen interessiert sein.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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