Hypotheken: Konditionen variieren von Bank zu Bank

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Bei Hypotheken sind die Konditionen nicht statisch. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Immobilie und Rückzahlungsmodalitäten. (Foto: Dean Drobot / Shutterstock.com)

Da sowohl der Bau als auch der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung mit immensen Kosten verbunden ist, nehmen die meisten Menschen zu diesem Zweck eine Hypothek auf.

Sie ist der klassische Weg, um eine Immobilie zu finanzieren.

Die Konditionen von Hypotheken hängen von verschiedenen Faktoren ab

Die Konditionen von Hypotheken sind dabei aber nicht immer gleich. So hängen die Bedingungen, zu denen man eine Hypothek erhält, von vielen verschiedenen Faktoren ab.

In erster Linie ist der Wert der Immobilie, auf die eine Hypothek aufgenommen werden soll, entscheidend. Weiterhin ist auch die Bonität des Hypothekennehmers nicht unerheblich, schließlich muss sichergestellt sein, dass der zukünftige Hausherr das geliehene Geld der Bank auch wieder zurückzahlt.

Weitere Kriterien, von denen die Konditionen von Hypotheken abhängen, sind die Laufzeit des Darlehens, Tilgungsraten und die Zinsgestaltung.

Eine Hypothek ist nichts anderes als eine Art Pfand. Der zukünftige Hauseigentümer tritt Rechte an der Immobilie an ein Kreditinstitut ab und erhält dafür einen Gegenwert – im Regelfall Geld. Mit diesem Geld kann der Kauf oder Bau der Immobilie dann finanziert werden.

Die Hypothek wird ins Grundbuch eingetragen und gilt erst dann als getilgt, wenn das Darlehen vollständig abgezahlt ist.

Mehr zum Thema: Hypotheken: Ein Vergleich lohnt immer

Falls der Hypothekennehmer in finanzielle Not gerät und seine Raten an die Bank nicht mehr regelmäßig oder gar nicht mehr zahlen kann, so steht der Bank das Recht zu, die Immobile zwangsverwalten oder zwangsversteigern zu lassen.

Die Hypothek ist die Absicherung einer Bank für einen Kredit. Schließlich liegt das zu tragende Risiko meist in mindestens fünf- aber eher sechsstelliger Höhe.

Für zukünftige Eigenheimbesitzer gibt es eine wichtige Regel: Vergleichen, vergleichen, vergleichen!

Zu dem Vergleich von Hypothekenkonditionen gehört nicht nur der Vergleich von Zinsen. Wichtig für zukünftige Eigenheimbesitzer ist, sich fachkundig und kompetent beraten zu lassen.

Auch sollte nicht direkt das erstbeste Angebot angenommen werden. Aufgrund der unterschiedlichen Konditionen, die die verschiedenen Kreditinstitute bieten, ist es wichtig, sich umfassend zu informieren.

Schließlich dauert das Abzahlen eines Kredits mehrere Jahre bis hin zu Jahrzehnten. Es sollte daher nachgefragt werden, ob kostenlose Sondertilgungen außerhalb der üblichen Ratenzahlungen erfolgen können.

Mehr zum Thema: Hypotheken: Zinsen sind nicht das einzige Kriterium

Ein weiteres Vergleichskriterium sollten die Gebühren sein, die eine Bank für die Bereitstellung des Kredits verlangt. Ob zusätzliche Bearbeitungsgebühren verlangt werden oder die Schätzung des Wertes der Immobilie extra kostet, sollte mit der Bank besprochen werden.

Nicht selten sind solche Dinge verhandelbar und nicht statisch festgelegt.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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