Blockchain zum Spielen und Geld verdienen nutzen: Play to Earn

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Ja! Die komischen NFTs können auch für etwas tatsächlich Sinnvolles genutzt werden! Kaum zu glauben, aber wahr: Es geht hier nicht nur um lustige und unglaublich teure Profilbilder, die zum Teil schon bei Sotheby’s für Millionen US-Dollar versteigert werden. (Foto: Tzido Sun / shutterstock.com)

Ja! Die komischen NFTs können auch für etwas tatsächlich Sinnvolles genutzt werden! Kaum zu glauben, aber wahr: Es geht hier nicht nur um lustige und unglaublich teure Profilbilder, die zum Teil schon bei Sotheby’s für Millionen US-Dollar versteigert werden.

NFTs können auch Gegenstände in Spielen sein. Das kann ein Begleiter, wie ein Haustier sein, das neben einem in einer Onlinewelt herumläuft. Aber auch ganz andere Dinge wie Kleidung, Waffen, Gebäude oder Fahrzeuge. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und genau deshalb wird das DIE Industrie der Zukunft. Viele Insider stecken bereits jetzt Gelder in Kryptowährungen, die nur mit Spielen zu tun haben. Hier hoffen sie auf die größte Rendite.

Mit Autorennen Geld verdienen

Da müssen Sie nicht einmal Vettel oder Schumacher heißen. Das geht inzwischen auch anders. Genau das habe ich heute getestet. Es gibt ein Spiel namens REVVRACING. Der Link für Sie auf die Webseite vom Spiel.

Hier findet aktuell ein Turnier statt mit 150.000 US-Dollar Preisgeld. Das wird sogar recht fair unter den 1.000 Schnellsten verteilt. Platz 1 bekommt $12.000, Platz 2 9.000 US-Dollar und wer zwischen Platz 900 und 1.000 landet, erhält immerhin noch $59,41!

Gar nicht so schlecht. Teilnahme ist dabei sogar kostenlos für neue Spieler. Sie brauchen dafür aber ein Auto, mit dem Sie an den Start gehen können. Diese gibt es als NFT zu kaufen und kosten aktuell umgerechnet 33 US-Dollar. Bezahlt werden die in Etherium im Polygon Netzwerk. Wer neu dabei ist, hat 20 Versuche, um eine Bestzeit zu fahren.

Danach kostet jeder neue Versuch 5 Revv Coins – umgerechnet etwa 1 US-Dollar. Hier sehen Sie Revv auf Coinmarketcap. Der Kurs ist momentan bei ca. 0,22 US-Dollar pro $REVV. Die Gewinne bekommen die Teilnehmer auch in $REVV ausbezahlt. Das ist ganz praktisch für den Entwickler. So kann er seine eigene Währung als Preis ausgeben. Die wird wiederum im Spiel verwendet und gleichzeitig kann diese in andere Kryptowährungen wie Bitcoin, USDT oder WETH (Wired Etherium) getauscht werden. Wer also als Schnellster $12.000 in $REVV gewinnt, kann dies tatsächlich in Geld umtauschen.

Managen Sie Ihren Fuhrpark und Ihre Fahrer

So, wenn Sie das bisher alles einigermaßen verstanden haben, wie das Spiel und das Turnier funktioniert, kommen wir jetzt zum zweiten Schritt. Und das ist eine Frage: Selber fahren oder fahren lassen?

Das ist nämlich der besonders witzige Teil daran: Sie müssen gar nicht selbst versuchen, eine gute Zeit zu fahren. Ich habe Tausende Stunden Erfahrung mit Rennspielen und trotzdem überlasse ich das Feld hier gerne den Profis. Gegen die Jugend von heute muss ich nicht antreten – selbst, wenn das bei Autorennen noch eher machbar ist, als wenn ich an Ego-Shooter denke.

Für alles NFT-bezogene gibt es heute einen Discord-Kanal. Hier wird fleißig diskutiert und sich ausgetauscht. Also auch bei Revvracing. Um es kurz zu machen: Ich habe jetzt insgesamt 4 Autos – einen pro Account. Ein Auto fährt für mich ein Deutscher, die anderen drei fährt ein Spieler aus Singapur! Mit dem habe ich ein bisschen gechattet und ihn dann rekrutiert. Das liegt auch daran, dass er aktuell die Bestzeit gefahren ist.

Geteilt wird mit jedem Fahrer 50/50. Allerdings gibt es hier von der Entwicklerseite keinen Vertrag. Ich gebe dem Fahrer jedes Mal einen Code, mit dem er dann einen Versuch hat. Und am Ende muss der Fahrer hoffen, dass ich ihm tatsächlich auch 50 Prozent des Gewinns schicke. Das ist natürlich nicht optimal für die Fahrer. Aber ich gehe davon aus, dass dieses Feature irgendwann noch implementiert wird.

In drei Versuchen hat er jetzt meinen Wagen auf Platz 7 gestellt von aktuell über 1.000 Teilnehmern bzw. Autos. Er selbst ist auf Platz 1 und 4 mit seinem Auto und das seines Bruders. Das Turnier läuft noch bis etwa Donnerstagmittag. Für seine bisherige Leistung habe ich ihm jetzt schon einmal 50 US-Dollar in seine Wallet geschickt, damit er auch etwas Vertrauen hat, dass ich ihn nicht abziehe. Selbst wenn ich jetzt auf Platz 500 fallen sollte, wären das noch 123 US-Dollar Preisgeld. Insofern sind jetzt beide Partien ein bisschen abgesichert.

Ich bin gespannt, wie sich die Zeiten jetzt noch entwickeln werden. Beim letzten Turnier, bei dem 150.000 US-Dollar verteilt wurden, haben über 5.000 Autos mitgemacht. Aktuell sind wir erst bei über 1.000.

Fazit:

Play to Earn stellt das Internet auf den Kopf. Ganze Staaten können davon profitieren, wenn sie ihren Bürgern neue Jobmöglichkeiten dank Computer und Internet ermöglichen. Gerade in einkommensschwächeren Regionen wird es sich in Zukunft lohnen, hauptberuflich zu spielen.

Mein deutscher Fahrer ist wohl derzeit 8 Stunden pro Tag aktiv und fährt Rennen. Das muss man auch mögen. Aber der Preis dafür kann sich lohnen und macht ihm vermutlich auch mehr Spaß als ein normaler Job.

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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