Endlich: Mini-Crash bei Bitcoin, Ethereum & Co!

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Nach den neuen Allzeithochs bei Bitcoin, war es an der Zeit, dass die Kurse wieder einen auf den Deckel bekommen. Zu viele Anleger waren gehebelt long. (Foto: Wit Olszewski / shutterstock.com)

Darauf habe ich gewartet. Nach den neuen Allzeithochs bei Bitcoin, war es an der Zeit, dass die Kurse wieder einen auf den Deckel bekommen. Zu viele Anleger waren gehebelt long und das rächt sich in der Regel. So auch dieses Mal. Wir hatten zwar keinen Flashcrash, den wir öfter bei Kryptowährungen erleben, aber eine deutliche Korrektur gab es allemal. Dogecoin ging heute kurz sogar 10 Prozent nach unten. Hier gibt es vielleicht bald schöne Kaufkurse. Dazu gleich mehr im Chart.

Bitcoin im Stundenchart nach Allzeithoch Oktober 2021

Bei 67.000 US-Dollar war vorerst das höchste der Gefühle erreicht. Aktuell notieren wir schon wieder unter der 60.000. Das ist aber wie gesagt kein Beinbruch, sondern völlig normal: Neues Allzeithoch und schon wieder über 10 Prozent seit dem Rekord nach unten.

Das muss jetzt noch nicht das Tief gewesen sein. Ich kaufe noch nicht ein. Ich habe sogar per CFDs noch Shorts offen. Da hatte ich Stop-Sell-Orders in den Markt gelegt, für den Fall, dass Bitcoin wieder fällt. Die sind jetzt alle aktiviert und werden derzeit bei 57.000 US-Dollar mit Gewinn eingebucht. Dort liegt mein Take-Profit.

Darunter habe ich Kauf-Orders platziert bis runter auf knapp 53.000 US-Dollar. Wie schon geschrieben in den letzten Tagen – im Idealfall fällt Bitcoin noch einmal auf etwa 55.000 US-Dollar bevor es dann Richtung Jahresende oder Frühjahr 2022 auf 100.000 US-Dollar hochgeht. Insofern wäre das natürlich richtig fein, wenn wir hier im Bereich zwischen 53.000 und 57.000 einkaufen könnten. Bitcoin dort alleine zu kaufen und auf 100.000 US-Dollar zu hoffen, ist natürlich auch legitim. Das wären dann etwa 100 Prozent Gewinn. Klingt chic, ist im Bereich der Cryptos aber viel zu wenig. Vor allem, wenn dafür BTC auf 100k steigen müsste.

Gehebelt mit Cryptos spielen, ist aber sehr gefährlich. Eine schnelle Bewegung in die falsche Richtung – und schon ist das Konto leer. Insofern mache ich das auch nur mit Spielgeld, das nicht wehtut, wenn es weg ist.

Dogecoin im Tageschart Ende Oktober 2021

Hier ging es heute zwischendurch spitz nach unten und schnell wieder hoch. Das habe ich verpasst, um einzusteigen. Allerdings hätte ich sowieso noch darauf gewartet, dass wir auf die untere Trendlinie treffen. Die haben wir bislang verfehlt. Einen Fehlausbruch aus dem Dreieck gab es bereits.

Im Tageschart ist Dogecoin laut RSI ziemlich neutral. Hier staut sich also nichts an, was explodieren muss. Deshalb können wir auch noch warten mit einem Einstieg. Dass es heute bereits ordentlich nach unten ging, war insofern schon ein guter Versuch, die Kurse nach unten zu drücken. Vielleicht folgen ja in den nächsten Tagen noch mehr rote Kerzen, die schöne Kaufpreise ermöglichen.

Moonriver ($MOVR) hatte ich Ihnen bei knapp 300 US-Dollar empfohlen. Das stand zwischendurch schon bei fast 440 und kam jetzt auch etwas zurück. Aktuell steht diese Kryptowährung bei gut 350 US-Dollar. Hier ist in den nächsten Jahren eine Verzehnfachung meiner Meinung nach weiterhin möglich. Sollte es also noch einmal schön crashen, wenn Bitcoin auf 55.000 US-Dollar fällt, dann lege ich hier eventuell auch noch nach. Jetzt müssen sich die Coins wohl erst noch bärisch austoben, bevor es wieder nach oben gehen kann.

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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