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2013: ... und die Kurse steigen weiter

Inhaltsverzeichnis

Die Schuldenkrise in Europa ist ungelöst. Die Fiskalklippe in den USA ist (noch) ungelöst. Ökonomen warnen vor einer erneuten Rezession in den USA.

Griechenland ist nicht gerettet und hat eben weitere Milliarden Euro bekommen. Die Nachrichten aus der Bankenwelt lesen sich wie aus einem schlechten Roman aus der Unterwelt.

Selbst das „Wirtschaftsparadies Deutschland“ schwächelt, gemessen an der gesenkten Wachstumsprognose der Deutschen Bundesbank.

Immerhin bleibt auch nach der gesenkten Wachstumsprognose ein Wachstum über. Dagegen wird für Europa gesamt maximal eine „schwarze Null“ prognostiziert.

Trotz Finanz-, Banken-, Euro-, Schuldenkrise: Der DAX mit Super-Gewinnjahr

Unabhängig von den oben nur kurz skizzierten Problemen, die längst nicht vollständig aufgezeigt sind, wird der DAX das Jahr nah bei seinem Jahreshöchstkurs beenden (da kommt es auf mögliche 100 Punkte rauf oder runter vom heutigen Handelstag gar nicht an).

Zur Erinnerung: Der DAX hat das Vorjahr 2011 mit 5.898 Punkten beschlossen. Ein Jahresschlusskurs um 7.600 Punkte bedeutet einen Gewinn von knapp 30%.

Damit weist der DAX nicht nur einen hohen Gewinn, sondern sogar einen der höchsten prozentualen Gewinne der letzten Jahre auf.

Trotz Finanz-, Banken-, Euro-, Schuldenkrise:

Unternehmen des DAX schütten Rekorddividenden aus

Als wäre der Kursgewinn von etwa 30% nicht genug, lag auch die Ausschüttung der Dividenden auf Rekordniveau.

Die ausgeschütteten Dividenden der DAX-Konzerne betragen insgesamt rund 33 Milliarden Euro. Das liegt auf dem Niveau des Rekordjahres 2008.

DAX ignoriert schlechte Nachrichten

Schlechte Nachrichten gibt es kaufend. Positiv bewerte ich, dass der DAX darauf so gut wie nicht mehr reagiert.

Selbst der Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Monti und die Ankündigung, dass Berlusconi wieder antritt, konnten den DAX nicht nachhaltig irritieren.

Es gibt keine Alternative zu Aktien (und Optionen)

Der einfache Grund ist, dass es zu einer Anlage in Aktien (und entsprechend in die bankenunabhängigen Optionen) keine Alternative gibt.

Das betrifft die Rendite und die Sicherheit der Investition in Sachanlagen, die durch Aktien gegeben sind. Gleichzeitig nimmt die Liquidität ständig zu, dank der weltweit lockeren Finanzpolitik der Notenbanken.

2013: Lockere Geldpolitik wird bleiben

Und damit ist die Prognose für 2013 einfach zu treffen: Die Krisen bleiben uns erhalten. Folglich bleibt uns auch die lockere Finanzpolitik der Notenbanken erhalten. Entsprechend sind steigende Kurse vorprogrammiert.

Hinzu kommt noch, dass die Krisen möglicherweise den Höhepunkt überschritten haben und Zug um Zug positivere Wirtschaftsdaten das Bild bestimmen.

Kommen nachlassende schlechte Nachrichten oder sogar gute Wirtschaftsnachrichten mit weiterhin lockerer Geldpolitik zusammen, steigen die Kurse fast zwangsläufig.

Es wir immer wieder Rücksetzer geben, die können auch mal 1.000 Punkte ausmachen. Aber ein DAX von 10.000 Punkten im Laufe des Jahres 2013 ist keine Utopie.

Zum guten Schluss: Am 27.12.1822, also heute vor 190 Jahren, kam der französische Chemiker und Biologe Louis Pasteur auf diese Welt. Von ihm stammen die Worte:

„Das Glück bevorzugt den, der vorbereitet ist.“

Ich bemühe mich, Sie durch meine Zeilen auf die Geschehnisse an den Börsen ein Stück vorzubereiten, damit dass „das Glück an der Börse“ (auch das gehört dazu) Sie bevorzugt.

In der Hoffnung, dass mir mein Vorhaben gelingt, sende ich Ihnen beste Grüße und wünsche schon heute einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet