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Umfrage: GeVestor-Leser vertrauen AfD in Wirtschaftsfragen

Inhaltsverzeichnis

Am 22. September 2013 war es wieder soweit: Zum 18. Mal wurde der Deutsche Bundestag gewählt. Viele Themen waren dabei wichtig.

Doch gerade wegen der wirtschaftlichen Sorgen in Europa blieb und bleibt ein Thema besonders wichtig: Die Wirtschaftskompetenz.

Doch welchem führenden Politiker und welcher Partei kann man am Ehesten trauen?

GeVestor hatte in den letzten beiden Wochen vor der Wahl die Leser der täglichen, kostenlosen Newsletter und der Webseite befragt.

Dabei konnten wir reges Interesse an der Umfrage wahrnehmen und können nun die Ergebnisse* veröffentlichen:

Von allen Befragten gaben 38 % an, dass sie der Partei „Alternative für Deutschland“ am meisten in Wirtschaftsfragen vertrauen würden, dicht gefolgt von der CDU/CSU mit 34 %.

Deutlich abgeschlagen folgen SPD und FDP gleichauf mit 11 %.

Den Grünen (Bündnis90/DieGRÜNEN) wird gleich noch deutlich weniger zugetraut: Gerade einmal 1 % glauben in Wirtschaftsfragen an das Programm der Partei.

Selbst DIE LINKE schneidet besser ab: 3 % unserer Leser halten sie für die richtige Wahl.

Die PiratenPartei spielt für unsere Leser keine Rolle (0%). 1 % aller Befragten stimmen für „Sonstige“, die wir nicht näher definiert haben.

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Frage: Welchem Politiker trauen Sie die meiste Kompetenz in Wirtschaftsfragen zu?

Bei der Frage, welchem Politiker unsere Leser die meiste Kompetenz zusprechen, zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei der Verteilung der Stimmen auf die Parteien: Bernd Lucke, Gesicht der „Alternative für Deutschland“ kommt auf 35 %, Kanzlerin Angela Merkel auf 26 %. SPD-Herausforderer Peer Steinbrück kommt immerhin auf 20 % und steht somit besser im Vertrauen da, als seine Partei selbst.

Bei den Koalitionspartnern von SPD und CDU führt Rainer Brüderle von der FDP mit 11 % vor Gregor Gysi von den LINKEN (4%) und Bernd Schlömer von den Piraten (1 %). Jürgen Trittin von den GRÜNEN wird genau wie seiner Partei gar nicht vertraut.

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Alternative für Deutschland könnte Bundestag nach der Wahl „aufmischen“

Mit diesem Ergebnis zeigen die GeVestor-Leser ein gutes Gespür für die Stimmung im Land: Auch wenn der AfD lange Zeit gar keine Chancen eingeräumt wurden, in den Bundestag einzuziehen, so kam die Partei nun doch auf fast 5 % bei der Bundestagswahl.

Eine Entwicklung, die sicher den vielen offenen Fragen in Sachen Euro geschuldet ist und zeigt, dass das Thema gerade bei Geldanleger wichtig ist. Über die Positionen der AfD hatte GeVestor vor einigen Wochen mit einem der Gründer der Partei – Professor Dr. Joachim Starbatty gesprochen.

Zum Schluss noch eine kleine Frage in eigener Sache:

*Hinweis: Diese und andere Umfragen auf GeVestor.de werden mit Hilfe des Google-Dienstes „Google Drive“ durchgeführt. Die Grafiken in diesem Beitrag stammen aus der Google-Auswertung.