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Wirtschaftswachstum der USA: leichter Aufwärtstrend erkennbar

Inhaltsverzeichnis

Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sind die größte Volkswirtschaft der Welt, gehören jedoch nicht mehr zu den 20 leistungsstärksten Volkswirtschaften.

Aber trotz der Finanzkrise, die im Jahr 2007 ihren Anfang nahm, konnte sich die amerikanische Wirtschaft in den letzten Jahren langsam wieder erholen. Auch der amerikanische Aktienmarkt schaffte die Wende und lockt deutsche Anleger mit Währungsgewinnen.

Wirtschaftswachstum USA: moderate Steigung prognostiziert

In den 1990er Jahren kannten die USA ausschließlich den wirtschaftlichen Aufschwung. Der Wohlstand und Lebensstandard der Bevölkerung wuchs beständig, weltweit konnte keine Volkswirtschaft mit dem Ideenreichtum der Amerikaner mithalten. Die USA dominierten alle wirtschaftlichen Belange und bestachen mit den neuesten technischen Innovationen.

Doch insbesondere die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, die in den USA 2009 die stärkste Rezession seit Jahrzehnten hervorrief, schwächte das Land bis heute. Die Arbeitslosenquote befindet sich auf Rekordhoch, die Verbraucher investieren weiterhin wenig in Konsumgüter.

Lag der Anteil des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes (BIP), also alle im Inland erzielten Einkommen, in den 1980er Jahren weltweit noch bei etwa 25%, beträgt es 2013 lediglich noch etwa 18,7%. Seit dem Einbruch im Jahr 2009 ist jedoch wieder ein kontinuierlicher Anstieg des BIP zu verzeichnen.

Allerdings bremste der Haushaltsstreit im Oktober 2013, der zu einer 16-tägigen Beurlaubung von 800.000 Staatsbediensteten (Shutdown) führte,  die Erwartungen in der Konjunkturentwicklung. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert demnach ein eher mäßiges Wirtschaftswachstum von 1,6% für 2013 – 2014 soll es bei 2,6% liegen..

US-Unternehmen stärken Wirtschaft

Wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung der USA bietet die große Bandbreite an leistungsstarken Unternehmen, die teilweise zu den größten Konzernen weltweit gehören. Ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt die amerikanische Wirtschaft.

Insbesondere im Baugewerbe stiegen die Investitionen, die Kapazitätsauslastung der Industrie konnte sich weiter stabilisieren. Und auch die Aktienmärkte zeigen sich anlegerfreundlich.

Zwar kann kein direkter Einfluss der konjunkturellen Entwicklung auf die Aktienmärkte nachgewiesen werden, von steigenden Investitionen profitieren jedoch neben dem Unternehmen auch Privatanleger. Da der Dollar weiter an Stärke hinzugewinnen dürfte, sind Währungsgewinne nicht ausgeschlossen.

Probleme bereitet die hohe Sparquote der amerikanischen Verbraucher. Insbesondere der Haushaltsstreit im Herbst 2013 ließ das Vertrauen in die Wirtschaft schwanken, die Sparquote schnellte in die Höhe und die Verbraucher schränkten ihre Konsumausgaben ein. Auch die weiterhin hohe Arbeitslosenquote stellt ein Risiko für eine dauerhafte wirtschaftliche Erholung dar.

Staatsschulden in den Griff bekommen

Das amerikanische Wirtschaftswachstum wird durch staatliche Konjunkturprogramme und Stabilisierungszahlungen gestützt. Die Staatsverschuldung der USA liegt laut IWF infolgedessen bei über 100% des BIP.. Diese Staatsverschuldung abzubauen wird den amerikanischen Staat wohl die nächsten Jahrzehnte beschäftigen. Ohne weiteren wirtschaftlichen Aufschwung kann diese Aufgabe jedoch nur schwer erfüllt werden.