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Goldene Zeiten für Gold-Investoren

Inhaltsverzeichnis

Während die Aktienmärkte das Börsenjahr 2021 eher durchwachsen begonnen haben, sind die Edelmetalle gut ins neue Jahr gestartet. So hat der Goldpreis bereits um rund 3% zugelegt und nimmt wieder Kurs auf die runde 2.000-Dollar-Marke.

Mitte April vergangenen Jahres hatte ich Ihnen an dieser Stelle zuletzt über Gold berichtet. Damals schrieb ich Ihnen, dass ich einen Angriff auf das (bis dahin gültige) Allzeithoch bei 1.920 Dollar erwarte. Diese Marke wurde bereits im Juli übersprungen. Im August kletterte der Goldpreis sogar bis auf ein neues Rekordhoch bei 2.075 Dollar.

In der Spitze legte die Notierung seit meiner Analyse um 21% zu. Und ich bin unverändert optimistisch und sehe gute Chancen für weitere mittelfristige Preissteigerungen.

Goldpreis hat seine Konsolidierung beendet

Auf dem Höhepunkt des Corona-Crashs im März vergangenen Jahres war auch der Goldpreis unter Druck geraten. In der Folge wurde das Edelmetall seinem Ruf als Krisenwährung aber gerecht. Nach dem Anstieg bis auf den neuen Rekordstand, der Anfang August bei 2.075 Dollar erreicht wurde, kam es in der Folge jedoch zu einer ausgedehnten Konsolidierung. Dabei wurde die 200-Tage-Linie Anfang Dezember erfolgreich bestätigt.

Jetzt spricht alles dafür, dass sich nach dieser längeren Verschnaufpause der übergeordnete Aufwärtstrend fortsetzt. Zu Beginn des neuen Jahres zog der Goldpreis unter hohen Handelsumsätzen an und hat seine Konsolidierung beendet.

Gold profitiert von niedrigen Zinsen und einer höheren Inflation

Aus fundamentaler Sicht spricht einiges für weitere Preissteigerungen. Da ist zum einen das niedrige Zinsniveau. Sind die Zinsen hoch, sind festverzinsliche Papiere für viele Anleger die bessere Alternative zum Gold, das keine Zinsen abwirft. Diese Konkurrenz muss das Edelmetall derzeit nicht fürchten. Denn am Nullzinsumfeld wird sich auf Jahre hinaus nicht ändern.

Ein weiterer Punkt ist eine möglicherweise anziehende Inflation. Derzeit sind die Inflationsraten zwar extrem niedrig. Die Geldflut durch die Notenbanken dürften auf längere Sicht aber ein Anziehen der Inflation nach sich ziehen. Davon wird Gold, das eben nicht auf Knopfdruck vermehrt werden kann und deshalb als ideale Absicherung gegen eine Geldentwertung gilt, profitieren.

2.400 Dollar sind mittelfristig realistisch

Wichtig ist für mich als überzeugtem Trendfolger aber vor allem die (sehr positive) Charttechnik. Der Goldpreis ist in dieser Woche dynamisch über die vom Allzeithoch ausgehende, kurzfristige Abwärtstrendlinie ausgebrochen und hat sich zudem wieder über dem alten Rekordhoch, das im Jahr 2011 bei 1.921 Dollar erreicht worden war, etabliert.

Aus charttechnischer Sicht spricht somit alles für weitere Preissteigerungen. Ich erwarte in den nächsten Monaten einen Angriff auf das Rekordhoch bei 2.075 Dollar. Wird diese Marke geknackt, sind auf mittlere Sicht Notierungen im Bereich von 2.400 Dollar ein realistisches Ziel.

Eine gute Möglichkeit, um von einem steigenden Goldpreis zu profitieren, ist das börsengehandelte Xetra-Gold. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich das Gold ausliefern zu lassen. Zudem sind mögliche Gewinne nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerfrei.