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Goldmärkte: So unterscheiden sich die USA und Kanada

Inhaltsverzeichnis

Der Goldmarkt ist extrem spannend auch für Privatanleger. Dabei müssen Sie eine Sache allerdings beachten: Die regionalen Goldmärkte funktionieren unterschiedlich. Goldkäufer in Europa handeln anders als die Goldkäufer beispielsweise in Nordamerika.

Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie des World Gold Council (WGC), bei der es darum geht, regionale Eigenheiten von Goldkäufern festzuhalten. In der heutigen Ausgabe möchte ich Ihnen dabei die großen Unterschiede der Verkäufer in Nordamerika vorstellen. Sie werden sehen, dass Gold als sicherer Hafen der Geldanlage nur ein Aspekt beim Kauf ist .

Eine Sache ist dabei aber klar: Angesichts globaler Unsicherheiten mit regionalen Auswirkungen war die Wahl, wo und wie investiert werden soll – in welche Vermögenswerte und über welche Kanäle – selten zwingender. Das gilt natürlich auch für die Goldinvestoren in Nordamerika – speziell eben in den Vereinigten Staaten oder in Kanada.

Auf den beiden Märkten besteht eine breite Gemeinsamkeit. Sowohl US-Investoren als auch kanadische Investoren sagen, dass einfache Umsetzbarkeit ein starker Treiber von Anlageentscheidungen ist. Es gibt einen großen Wunsch nach Produkten, die leicht verständlich sind. Aber es gibt auch bemerkenswerte Unterschiede. Und die COVID-19-Pandemie hat diese Unterschiede vielleicht in den Vordergrund gerückt.

US-Kleinanleger setzen stärker auf Gold

Im Allgemeinen ergab die Umfrage des World Gold Council, dass amerikanische Kleinanleger tendenziell selbstbewusstere Anleger sind, die sich auf langfristige Ziele mit diversifizierteren Portfolios konzentrieren. Und Gold gehört in die Top-5 der persönlichen Geldanlagen.

In Kanada war das Vertrauen unter den Befragten trotz des enormen Mineralreichtums des Landes geringer, hieß es von Seiten des WGC: „Unsere Umfrage zeigte, dass die Kanadier nervöser sind, was die Zukunft bringen könnte. Sie neigen dazu, risikoscheuer zu sein. Sie halten im Durchschnitt weniger Portfolioprodukte und betrachten Gold nicht als Mainstream. Aber für beide ist Einfachheit alles. Es gibt einen überwiegenden Wunsch nach Produkten, die leicht verständlich sind.“

Gold hat eine große Chance für Wachstum

Die Analyse des WGC hat gezeigt, dass – basierend auf den Befragten – Gold in den USA bereits gut ankommt: Drei von zehn Investoren besitzen derzeit Gold und vier von zehn haben noch nie gekauft, sind aber positiv gestimmt. Die Chance für Gold ist auch in Kanada stark, wo 42% der Investoren sagen, dass sie erwägen würden, ihre erste Investition in Gold überhaupt zu tätigen.

Amerikanische und kanadische Frauen sind besonders empfänglich für Gold

Im Allgemeinen scheinen Frauen offener für Ratschläge und Einfluss von Gleichaltrigen und Beratern zu sein, aber die Umfrage zeigte auch, dass sie wenig Informationen über Investitionen in Gold finden können. Bei Frauen steht der Vermögens-Schutz an erster Stelle – anstatt exponentielles Wachstum anzustreben. Frauen bevorzugen hier die Investitionen mit geringem Risiko. Daher ist die Beruhigung – zum Beispiel die Hervorhebung der Inflationsschutzeigenschaften von Gold – eine zentraler Aspekt für diese Zielgruppe.

Diese Auflistung zeigt Ihnen deutlich, wie unterschiedlich stark Gold doch als Anlageklasse in verschiedenen Ländern verankert ist.