Goldranking (II): die besten Notenbanken der Welt

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Erfahren Sie hier alles über die besten Notenbanken der Welt für Ihre Anlage in Gold. Welche Länder besonders geeigent erscheinen, lesen Sie hier. (Foto: optimarc / Shutterstock.com)

Gold wird in den nächsten Jahren zur Ersatzwährung für einige Volkswirtschaften. Denn die Schulden, wie etwa in Japan, mit mehr als 250 % vom BIP (Bruttoinlandsprodukt) sind hoch.

Sollten die Devisenmärkte den einzelnen Volkswirtschaften nicht mehr genügend Kraft zutrauen, werden die Währungen fallen wie ein Stein.

Schon jetzt haben Franken, Euro, Dollar oder andere Großwährungen gegenüber Gold in der vergangenen Dekade 90 % und mehr abgeben müssen.

Die Tendenz wird sich noch fortsetzen. Nur gegeneinander zeigen sich die Währungen noch vergleichsweise stabil, zum Edelmetall aber sind die Verluste nicht mehr aufzuhalten.

Entscheidend für die einzelnen Währungen wird der Bestand an Gold sein, mit dem die jeweilige nationale Währung noch gedeckt sein wird. Wir haben im 2. Teil unseres Rankings die ersten 7 Staaten aufgeführt.

Die Sieger: hohe Anteile an Gold

Dabei ist nicht nur die Höhe der Goldreserven für eine gute Beurteilung maßgeblich, sondern auch der Anteil an den Währungsreserven insgesamt. Denn je höher der Anteil, desto sicherer ist die Kaufkraft der jeweiligen Notenbank.

So verfügt etwa das Schwellenland Indien, wie im 1. Teil unseres Rankings dargestellt, lediglich über 10%.

Gerade Schwellenländer aber sollten für die nächsten Jahre einen hohen Bestand haben, um mögliche Kaufkraftschwächen der zurzeit führenden Nationen wie Japan, der Eurozone oder sogar den USA auszunutzen.

Hier die Übersicht über die Führenden:

Goldrangliste, Teil 2 (Stand: 2012)

  • Nummer 7 ist Russland, das über 918 t Gold verfügt. Auch hier liegt der Anteil der Gold- an allen Währungsreserven lediglich bei 10 %.
  • Die Schweiz als Nummer 6 der Rangliste hat immer noch 1040 t und einen Anteil in Höhe von 14 % im Portfolio der Währungsreserven.
  • Platz 5 nimmt China ein, das über 1054 t verfügt, aber offiziell lediglich 1,6 % der Währungsreserven in Gold hält. Verliert der Dollar rasch an Wert, wird in China eine Blase platzen.
  • Platz 4 gebührt Frankreich mit 2435 t Gold. Unser westlicher Nachbar hat einen Anteil von 72 % der Währungsreserven in Gold. Allerdings verkaufte die Zentralbank in den vergangenen 8 Jahren auch 572 t.
  • 3. des Rankings ist Italien mit Goldreserven in Höhe von 2452 t. Dies entspricht, wie in Frankreich, etwa einem Reserveanteil von 71 %.
  • Deutschland ist 2. der Weltrangliste. 3396 t Gold machen 72 % der Währungsreserven aus, wodurch wir im Falle des Falles recht gut geschützt wären.
  • 1. sind und bleiben die USA. Die Amerikaner verfügen über 8136 t Gold und halten sogar 75 % der gesamten Währungsreserven in Gold. Die Spitzenposition hält das Land bereits seit 50 Jahren inne.

Fazit

Dies begründet weiterhin die Spitzenstellung des US-Dollars, auch wenn die Schulden exorbitant hoch sind. Der hohe Goldanteil wird die USA langfristig schützen.

10 % bis 15 % Ihres Vermögens können Sie demnach zur Renditesteigerung auch in den USA investieren.

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

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