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Edelmetalle unter Druck – das sind die Gründe

Inhaltsverzeichnis

Der Boom bei den Edelmetallen ist erst einmal vorbei. Allerdings denke ich, dass es sich nur um eine Pause handelt. Dafür sind die Bedingungen weltweit einfach zu instabil. Genau in solchen Phasen aber gehören die Edelmetalle zu den Gewinnern an den Finanzmärkten.

Doch die aktuelle Korrekturphase könnte auch noch etwas andauern – denn kurzfristig haben sich doch einige wichtige Marktfaktoren etwas verändert. So belastet der immer noch sehr starke US-Dollar die Edelmetalle. Im Verhältnis zum Dollar ist so der Euro jetzt erstmals seit zwei Monaten wieder einmal unter die Marke von 1,17 Dollar gefallen. Gleichzeitig sackte der Goldpreis unter die Marke von 1.900 USD ab. Im weiteren Handelsverlauf ist der Goldpreis auf ein 6-Wochentief von 1.875 USD pro Feinunze gefallen.

Aber was steckt hinter der aktuellen Dollarstärke? Das sind wohl eher kurzfristige Faktoren wie Äußerungen von Fed-Mitgliedern oder die wieder deutliche steigenden Corona-Zahlen in Europa. Fakt ist: An der expansiven Geldpolitik in den USA wird sich so schnell nichts ändern. Daher dürfte mittelfristig gesehen die Tendenz beim US-Dollar auch eher nach unten gehen.

Aussicht auf politisches Chaos in den USA

Das gilt natürlich auch bei den politischen Aussichten. Sollte es eben nach der Präsidentenwahl keinen schnellen Übergang im Amt geben, kann sich das Auf jeden Fall negativ auf die Lage im ganzen Land auswirken und so auch den US-Dollar unter Druck setzen. Erst gestern hat US-Präsident Donald Trump es einmal mehr vermieden, trotz direkter Nachfrage, einen friedlichen Übergang im Weißen Haus der Öffentlichkeit zu garantieren.

Allein an solchen Äußerungen erkennen Sie schon, welche Entwicklungen uns bevorstehen könnten rund um die US-Präsidentenwahl. Wir leben tatsächlich in erstaunlichen Zeiten und das bezieht sich eben nicht nur auf die massive Corona-Pandemie in diesem Jahr sondern auch auf die politische Entwicklung in vielen Ländern – wo die USA nur ein Beispiel von vielen sind. Sollte es also kein klares Ergebnis bei der Präsidentenwahl geben, dürfte das dem Goldpreis dann neuen Auftrieb bringen.

Silber steht stärker unter Druck als Gold

Wie so oft in der Vergangenheit zeigen sich in diesen Tagen beim Silber die doch noch deutlich stärkeren Schwankungen als beim Gold. Allein seit Anfang dieser Woche hat der Silberpreis knapp 15% an Wert verloren.

Ganz klar: Hier machen Anleger Kasse. Silber war seit dem Tiefpunkt zu Corona-Krise im März in der Spitze auch um mehr als 100% angestiegen. Bei der jetzt begonnenen Korrekturbewegung nehmen eben viele Anleger noch ihre Gewinne mit, die sie in den vergangenen Monaten aufgebaut haben.