2017: Die Crashgefahr bleibt hoch

Zu Beginn des neuen Jahres treten die Kurse eher auf der Stelle; insgesamt bleibt das Fundament an den Börsen extrem brüchig.

Nach den starken Zuwächsen seit der US Wahl ist die Luft deutlich dünner geworden; nach den Rekordständen an der Wall Street befinden sich dort die Kurse auch leicht auf dem Rückzug.

Wie schnell es aber dann auch wieder deutlich nach unten gehen kann, haben wir exakt vor 1 Jahr an den Börsen gesehen:

Rückblick: 2016 begann mit China-Crash

Damals sorgte ein Crash an der Börse in China für extrem fallende Kurse auch bei uns. So schrieb ich Ihnen exakt vor 1 Jahr an dieser Stelle:

„2016 beginnt und der Crash ist da – anders kann ich die aktuelle Lage an den Börsen nicht beschrieben.

In wenigen Tagen sind die deutschen Automobilwerte wie BMW, Daimler und vor allem auch Volkswagen zwischen 10 und 14% eingebrochen. Der Grund für den Einbruch ist klar: China.

Aus dem asiatischen Boomland kamen in den vergangenen Tagen mehr oder weniger Horror-Meldungen im Stundentakt.

Die Börsen sind dort so stark unter Druck, dass in dieser Woche gleich 2x der Handel  ausgesetzt werden musste.

Am gestrigen Donnerstag dauerte der Handelstag sogar nur noch 25 Min. – dies war der mit Abstand kürzeste Börsentag in der chinesischen Börsen-Geschichte.

Diese drastische Maßnahme musste die dortige Börsen-Aufsicht ergreifen, weil die maßgeblichen Indizes das tägliche Limit von -7% erreicht hatten.

Seit Anfang des Jahres gilt in China diese Marke als Maßstab – und gleich in der 1. Woche musste daraufhin die Börsen schon 2x geschlossen werden.

Ich sage Ihnen ganz klar: Vor 10 Jahren hätten wir in Europa diese Meldung zwar registriert, doch die Börsen hätten nur marginal darauf reagiert.

Heute stellt sich die Lage ganz anders dar: China ist schon heute die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt. Viele deutsche Firmen hängen massiv von der wirtschaftlichen Lage in China ab.“

Soweit der Blick zurück auf den Jahresanfang 2016.

Was ich ihn damit zeigen will, ist eine Sache: Auch jetzt braucht es nur einen kleinen äußeren Anlass, um die Kurse wieder fallen zu lassen.

m vergangenen Jahr war es der Crash an den Märkten in China.

Crashgefahr auch jetzt wieder hoch

Was es dieses Mal sein wird, ist nicht zu sagen. Doch ein Ereignis strahlt schon jetzt auf die Finanzmärkte aus: die Amtseinführung des neuen US Präsidenten.

Direkt danach wird klar sein, welche Dinge Donald Trump tatsächlich umsetzen wird.

Sollte er die hohen Erwartungen nicht erfüllen können, kann es an den Märkten ab Ende Januar schon sehr schnell sehr stark nach unten gehen.

6. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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