23 % nach nur 5 Wochen mit dem DAX

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Ein Blick hinter die Kulissen eines Profis des Optionenhandels: Wie kann ich in Seitwärtsphasen an der Börse trotzdem zweistellige Rendite erwirtschaften? (Foto: Pavel Ignatov / shutterstock.com)

Der DAX tanzt auch heute noch mit der 13.000er Marke. Wir plaudern deshalb heute wieder einmal aus dem Nähkästchen und zeigen, wie Michael Sturm und seine Abonnenten mit dem 5-Minuten-Trader erfolgreich arbeiten.

Time-Spread auf den DAX

Am 19. März kam die Eilmitteilung heraus, dass Michael Sturm einen neuen Optionen-Trade gefunden hatte. Basiswert war hier der DAX. Empfohlen wurde einen Kalender-Call-Spread zu kaufen auf Basis von 12.600 Punkten.

Der Long Call hatte die Laufzeit bis 15. Juni und der Short Call lief bis 18. Mai. Beide Optionen laufen noch, allerdings konnten wir schon vorher den Sack zu machen. Der Spread hatte damals ein Kauflimit von 71,50 Euro.

Am 24. April kam bereits die Meldung, dass wir den Spread schließen sollen. Das Verkaufslimit wurde mit 88 Euro angegeben.

Schauen wir uns dazu den DAX-Verlauf im Chart an. Der erste Pfeil zeigt den Kauf, der zweite Pfeil den Verkauf.

Direkt nach der Empfehlung fiel der DAX etwa 600 Punkte und zog danach in die Gewinnzone. Das darf Ihnen mit Optionen passieren. Mit Hebelzertifikaten kommt Sie das teuer zu stehen. Hätten Sie zu dem Zeitpunkt ein Knock-Out-Zertifikat auf einen steigenden DAX gekauft, wäre das vermutlich wertlos verfallen.

Mit Optionen sind Sie nicht in Zugzwang, falls die Kurse einmal in die andere Richtung laufen. Im Gegenteil. Hier dürfen bei einem Time-Spread die Kurse sogar still stehen und Sie verdienen dank dem veränderten Zeitwert der Optionen.

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Zum Zeitpunkt des Verkaufs war der DAX auch nicht gigantisch gestiegen. Der DAX lag etwa zwischen 12.250 und 12.350 als die Kaufempfehlung kam. Verkauft wurde dann bei einem DAX von rund 12.575. Wir haben also lediglich ein Plus von ca. 300 Punkten im Index gesehen und dennoch ist der Time-Spread in den fünf Wochen um 23 Prozent im Wert gestiegen.

Machen Sie das einmal mit diesem geringen Risiko mit anderen Wertpapieren nach!

Und dabei lief der Trade noch nicht einmal 100 Prozent nach Plan.

Michael Sturm wollte eigentlich 30 Prozent und mehr herausholen. Hatten Sie schon einmal einen schlechten Trade? Haben Sie trotzdem 23 Prozent Profit gemacht?

Wie Sie das langfristig erreichen, verraten wir Ihnen morgen in einer besonderen Auflage dieses Newsletters.

Denn derartige Kalender-Spreads sind nicht so einfach selber zu basteln. Dazu gehört entsprechendes Wissen und auch Erfahrung im Optionen-Geschäft.

Mit Aktien handeln kann jeder – und selbst da macht die Masse oft Verluste. Mit Zertifikaten und Hebelprodukten zu traden, erfordert schon ein gewissen Maß an Trading-Wissen. Doch auch das schützt Sie nicht vor Verlusten. Dafür ist die Gewinnchance natürlich umso größer.

Bei dem Trading mit Optionen können Sie dagegen die Zeit für sich spielen lassen. Das kommt uns bei lahmenden Börsen ganz gelegen. Stellen Sie sich vor, Sie müssen nur abwarten und Sie werden Geld verdienen! Sie müssen nicht darauf hoffen, dass die Kurse sich in eine bestimmte Richtung bewegen. Morgen erfahren Sie mehr dazu.


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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.