360% Kursrendite wären für Sie drin gewesen

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Gegründet wurde die Gesellschaft 1987 als ATOSS Software Consulting GmbH. Nach mehreren Umfirmierungen erfolgte im März 2000 der Börsengang als ATOSS Software AG. (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Was als Nischenthema begann, wird immer mehr zu einem Hauptthema. Produktivität ist die große Herausforderung in allen Industrie- und vielen Schwellenländern. Und die lässt sich oft nur noch da steigern, wo es um die wertvollste Ressource, den Menschen geht. ATOSS sorgt dafür, dass die erforderliche Anzahl an Mitarbeitern mit den passenden Qualifikationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Warum ich Ihnen diese Aktien zum Kauf empfehle, lesen Sie gleich.

Was macht ATOSS so erfolgreich?

Gegründet wurde die Gesellschaft 1987 als ATOSS Software Consulting GmbH. Nach mehreren Umfirmierungen erfolgte im März 2000 der Börsengang als ATOSS Software AG. Heute ist das Unternehmen einer der führenden Anbieter von Softwarelösungen rund um den intelligenten Personaleinsatz in Deutschland. Ziel ist die Reduzierung von Überstunden, Leerlaufzeiten und Zuschlägen für Sonderschichten.

Gleichzeitig sollen die Prozesse beim Kunden optimiert und verschlankt werden. Neben der Nutzung von Einsparpotenzialen steigt dadurch auch die Wettbewerbsfähigkeit und Mitarbeiterzufriedenheit. Das Lösungsportfolio umfasst die Bereiche Arbeitszeitmanagement, Personaleinsatzplanung, Geschäftsprozessmanagement, spezielle Lösungen für den Mittelstand sowie kundenorientiertes Consulting.

Rekordumsatz bei Softwarelizenzen

Die Ergebnisentwicklung in den vergangenen Jahren könnte kaum besser sein, um das Interesse von Investoren zu wecken. Der Trend ist klar aufwärtsgerichtet. ATOSS hat die dynamische Entwicklung aus dem Geschäftsjahr 2019 fortgesetzt und im 1. Quartal trotz Corona außergewöhnlich starke Zahlen vorgelegt. Der Umsatz stieg um 17% auf 19,8 Mio. €. Besonders der Cloud Umsatz entwickelte sich außergewöhnlich stark und untermauert den Fortschritt der erfolgreichen Transformation des Geschäftsmodells.

Der Umsatz mit Software wurde deutlich um 18% auf 46,5 Mio. € gesteigert. Besonders eindrucksvoll entwickelte sich die Auftragslage, bei der sich der Auftragsbestand mit 11 Mio. € mehr als verdoppelte und der Annual Recurring Revenue (ARR) als Steuerungsgröße für den Bereich Cloud um 78% auf 9,8 Mio. € gesteigert wurde. Um die Fortschritte der jährlich wiederkehrenden Umsätze aus dem Bereich Cloud anschaulicher darzustellen, wurde 2019 die Kennzahl ARR eingeführt. Diese Kennzahl beinhaltet die innerhalb der nächsten 12 Monate mit den laufenden monatlichen Cloud-Nutzungsgebühren generierten Umsätze.

Hohe Ertragskraft

Die seit Jahren positive Entwicklung der Softwarewartung setzte sich ebenfalls fort. Hier stieg der Umsatz um 9% auf 6,4 Mio. €. Der Umsatz mit Beratungsleistungen lag mit 6,2 Mio. € 25% über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis (EBIT) übertraf trotz erheblicher gestiegener Personalaufwendungen aus dem Ausbau der Kapazitäten in den Bereichen Customer Services und Support sowie Forschung und Entwicklung mit 4,6 Mio. € den bereits hohen Vorjahreswert um 11%. Dank kundenorientierter Innovationen und der erfolgreichen Entwicklung des Angebots an Cloud-Lösungen ist es ATOSS gelungen, das dynamische Wachstum kontinuierlich auszubauen.

Dividendenerhöhung plus satte Kursrendite

Die Stabilität und Ertragsstärke – verbunden mit positiven Marktprognosen – zeigen, dass das Wachstumspotential noch lange nicht ausgeschöpft ist. Vor dem Hintergrund der ausgezeichneten Auftragslage mit einer ungebrochen starken Nachfrage nach Cloud-Lösungen geht der Vorstand auch 2020 von einer Fortsetzung des Wachstums aus. Ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte ist die Aufnahme in den SDAX am 22. Juni 2020. Dies unterstreicht den kontinuierlichen Wachstumskurs ebenso wie den steigenden Bedarf an digitalen Workforce Management Lösungen.

Von der positiven Geschäftsentwicklung profitieren auch Sie als Aktionär. Der Vorstand setzte die aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik der vergangenen Jahre fort und erhöhte für das Geschäftsjahr 2019 die Dividende von 1,40 auf 2,55 € je Aktie. Nicht zu vergessen ist die Kursrendite: Der Aktienkurs hat in den vergangenen 5 Jahren um sagenhafte 360% zugelegt.

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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