5G-Technologie verändert unsere Kommunikation

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Die 5G-Technologie wird unsere Kommunikation nachhaltig verändern. Lesen Sie jetzt wie und warum. (Foto: aphotostory / Shutterstock.com)

Die jüngsten negativen Wirtschaftsdaten haben die Börsen heute erneut auf Talfahrt geschickt. In Deutschland wird die Angst vor einer Rezession immer größer. Auch global schwächelt die Wirtschaft.

Wenn Sie meinen Newsletter oder meine Börsendienste regelmäßig verfolgen, wissen Sie, dass das vor allem an den Handelskonflikten der USA und der daraus resultierenden Unsicherheiten liegt und sich auch schnell wieder ändern kann. Letztlich fehlen nur zwei Unterschriften für einen Handelsdeal zwischen den USA und China.

Einige zukunftsweisende Entwicklungen wird aber auch eine temporär schwächelnde Wirtschaft nicht aufhalten. Ich denke dabei zum Beispiel an die 5G-Technologie, über die ich in den vergangenen Wochen und Monaten schon einige Male an dieser Stelle geschrieben habe.

Ich habe dazu so viele Fragen erhalten, die teilweise auch die Grundlagen dazu betreffen, dass ich mich dazu entschlossen habe, Ihnen heute noch einmal einen Überblick über die 5G-Technologie zu geben. 5G steht für die 5. Generation und ist somit der Nachfolger der 4G (LTE) Mobilfunktechnologie.

Das hat es mit 5G auf sich

5G gilt als Grundlage für die umfassende Digitalisierung aller Lebensbereiche und der endgültigen Etablierung von Industrie 4.0 und ist auch die Basis für das autonome Fahren. Noch ist die Technologie nicht vollständig ausgereift. Unternehmen, die zur Entwicklung der 5G-Technologie beitragen, haben sich im 3rd Generation Partnership Project zusammengeschlossen.

Dort hat man sich verbindlich auf die folgenden Industriestandards geeinigt:

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  • Datenraten von bis zu 10.000 Mbit/s. Eine Verbesserung der Geschwindigkeit um mehr als das 100-fache vom heutigen G4 LTE-Mobilfunknetz. Zum Vergleich: LTE-Cat4 ermöglicht Datenübertragungsraten von bis zu 150 Mbit/s.
  • Niedrige Latenzzeiten (Pings), die unterhalb einer Millisekunde liegen, und weltweit bis zu 100 Milliarden Mobilfunkgeräte, die zum gleichen Zeitpunkt angesprochen werden können.
  • Hierdurch werden beispielsweise die Voraussetzungen für die drahtlose Vernetzung von Produktionsanlagen (Industrie 4.0), Smart Cities oder digital gesteuerte medizinische Fern-Operationen geschaffen.
  • Außerdem soll eine 95%-Senkung der Energiekosten erreicht werden. Der Stromverbrauch pro übertragenem Bit soll nur noch bei 1/1.000 des heutigen Energieaufwands liegen.

5G muss im Vergleich zu LTE deutlich breitere Frequenzspektren nutzen. Ziel ist es, mit kleineren Funkzellen eine engmaschige Standortverdichtung zu erreichen, die niedrige Latenzzeiten sicherstellen.

Zu den ersten 5G-Projekten zählt die Entwicklung konfigurierbarer Luftschnittstellen, die verschiedene Anwendungen, von superschnellen Videostreams bis zum Internet der Dinge, unterstützen.

Ein Zitat von Randall Stephenson, dem Geschäftsführer von AT&T, dem größten Telekommunikationskonzern der Welt, macht in einfachen Worten deutlich, wie aller Voraussicht nach das 5G Netz aufgebaut werden wird:

Je mehr Kabellosnetze wir einführen, desto abhängiger werden wir von Festleitungen. Je mehr die Datenanforderungen der mobilen Netze steigen, desto dichter und dichter muss das Netz der Zellenstandorte sein. Dichter und dichter bedeutet, dass mehr Zellenstandorte benötigt werden. Diese Zellenstandorte müssen alle über Glasfaser und Ethernet verbunden sein. Im Grunde müssen wir ein massives Festleitungsnetzwerk aufbauen, an dessen Enden die Kabellosnetz-Antennen hängen.

Ein Unternehmen, das ganz massiv davon profitiert, ist ein US-amerikanischer Glasfaserspezialist. Mehr zu diesem Unternehmen erfahren Sie in meinem BörsendienstPower-Depot.


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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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