9 Fakten zu 2018 – nicht nur an den Börsen ging es bergab

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Im vergangenen Jahr ging es an den Börsen deutlich nach unten. Aber auch in vielen anderen Bereichen ging es nach unten – mit massiven Folgen. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Heute möchte ich noch einmal auf das wirklich bemerkenswerte Jahr 2018 zurückblicken. Viele Experten hatten nach dem positiven Start – vor allem an den Finanzmärkten – schon fast den nicht enden wollenden Aufschwung ausgerufen.

Doch dann kam alles ganz anders und die Börsen rauschten weltweit nach unten. An der Wall Street war 2018 das schlechteste Jahr seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise 2008. Aber auch außerhalb der Börse war viel los mit zahlreichen Naturkatastrophen wie verheerenden Erdbeben oder extremen Wetterlagen wie Waldbränden oder Überschwemmungen.

9 erschreckende Fakten zu 2018

Heute möchte ich Ihnen noch einmal 9 Fakten vorstellen, die Ihnen die brisante Lage, in der wir uns nach Ablauf des Jahres 2018 jetzt befinden noch einmal genau illustrieren werden:

  1. 13 Millionen Haushalte in den USA haben nicht jeden Tag genug zu essen. Mehr als 50 Millionen US-Bürger sind auf Unterstützung durch Lebensmittelmarken angewiesen.
  2. 62% aller Jobs in den USA bringen nicht genug ein, um einen Mittelklasse-Lebensstil zu bieten.
  3. Ein Drittel der Teenager in den USA hat in den vergangenen 12 Monaten kein Buch gelesen.
  4. Bis zum Jahr 2050 wird das Plastik in den Ozeanen weltweit das gleiche Gewicht haben wie alle dann noch lebenden Fische.
  5. 90% aller Seevögel weltweit haben heute schon Plastik im Magen. 1960 lag diese Quote erst bei 5%.
  6. In der letzten Handelswoche vor Weihnachten brach der Dow-Jones-Index um1.655 Punkte ein. Das war die schlechteste Woche an der Wall Street seit der Finanzkrise 2008.
  7. 2017 sprang der Dow-Jones-Index nur an 8 Handelstagen um mehr als 1% nach oben oder gab um mehr als 1% nach. 2018 waren es 64 Handelstage. Ganz klar: Die Volatilität ist an die Finanzmärkte zurückgekehrt.
  8. Laut einer Umfrage unter US-Managern erwarten 82% bis Ende 2020 eine erneute Rezession in den Vereinigten Staaten.
  9. Im abgelaufenen Jahr sind die Staatschulden in den USA um knapp 1,4 Billionen Dollar angestiegen. Die Gesamtsumme beträgt jetzt schon annähernd 22 Billionen Dollar und es geht immer weiter nach oben.

Anhand dieser Auflistung erkennen Sie schon, wie schwierig die Lage tatsächlich schon ist. Und vor allem die großen sozialen Differenzen in den USA haben das Potenzial für Unruhen in dem Land. Dazu trägt sicherlich auch ein Präsident bei, der das Land massiv gespalten hat. Schon heute sagen jeweils knapp 50% der Demokraten oder Republikaner, dass sie das andere politischer Lager „hassen“ würden. Das ist eine erschreckende Entwicklung, die mit dem zu erwartenden wirtschaftlichen Abschwung nichts Gutes erwarten lässt.

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Günter Hannich
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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