Achten Sie auf diese Krisenherde

Derzeit spielen die vielen Krisenherde rund um den Globus keine große Rolle für die Finanzmärkte – doch das kann sich schnell ändern. (Foto: crystal51 / Shutterstock.com)

Beim Blick auf die Finanzmärkte spielt derzeit vor allem die Volatilität eine große Rolle. Dabei ist hier die Schwankungsbreite der Börsen gemeint. Bei den großen Indizes ist die zuletzt durch die Decke gegangen.

Doch genau die extrem niedrige Volatilität der vergangenen Wochen hatte dann doch für immer mehr Unruhe gesorgt. Zum Jahreswechsel notierten die maßgeblichen Indizes aus diesem Sektor nahe den historischen Tiefständen. Gleichzeitig schossen die Aktienkurse nach oben. Genau das war eine gefährliche Konstellation, die sich in den vergangenen 10 Tagen an den Börsen aufgelöst hat – mit zum Teil massiven Folgen und deutlich gesunkenen Kursen.

Die aktuellen Schwankungen stehen an der Börse im Fokus

Aber bei diesem Fokus auf die starken Schwankungen treten andere Aspekte ganz klar in den Hintergrund – dazu zählen die vielen geopolitischen Risiken, die es immer noch gibt. Genau auf diese Tatsache hat jetzt ein viel beachteter Analyst hingewiesen. Stehen Jakobsen ist dabei der Chefökonom der SAXO Bank und bekannt für seine zum Teil ungewöhnlichen Analysen. So veröffentlicht sein Haus einmal im Jahr 10 ungewöhnliche Prognosen zur weiteren Entwicklung an den Finanzmärkten.

Ganz aktuell äußert sich Jakobsen eben zum Thema Volatilität – und genau das hat auch möglichweise Auswirkungen auf den Goldpreis. Klar ist: Derzeit existieren massive geopolitische Krisen rund um den Globus. Aber diese Krisen spielen an den Finanzmärkten nicht wirklich eine Rolle.

Für Jakobsen ist vor allem der Konflikt zwischen Israel und Iran etwas, wo man genauer hinschauen sollte: „Aktuell stehen sich die beiden Länder direkt gegenüber – während in der Vergangenheit immer noch ein Verbündeter dazwischen war. Dabei sind die Israelis sehr lautstark bezüglich des nächsten Schritts.“ Wie schnell sich die Sicherheitslage dort ändern kann, hat der letzte Zwischenfall zwischen den beiden Ländern gezeigt, bei dem es um eine Drohne ging.

Auch Konflikt zwischen China und den USA möglich

Jakobsen macht derzeit aber noch weitere Krisenherde aus – die eben an den Finanzmärkten keine Rolle spielen. Hier verweist er auf den aufkommenden Handelskrieg zwischen China und den USA, der nach Meinung von Jakobsen auch ganz genau beobachtet werden muss.

Wenn es bei den Konflikten zu einer Verschärfung kommen sollte, stehen die Chancen gut für den Goldpreis. Das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt. Insofern lohnt es sich eben laut Jakobsen immer wieder genau auf die geopolitische Entwicklung zu schauen.

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Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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