Achtung: BREXIT-Chaos kostet uns alle viele Milliarden Euro – und mehr….

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Das Brexit-Chaos setzt sich fort. Nach einer Schätzung der Bertelsmann-Stiftung kostet der Brexit alleine Deutschland knapp 10 Milliarden Euro. (Foto: JMiks / shutterstock.com)

Traurig, aber wahr. Das Brexit-Chaos setzt sich fort: Formal würde der Brexit in 8(!) Tagen ungeregelt über die Bühne gehen, da noch immer kein Deal vorliegt. Die jüngste Schätzung der Bertelsmann-Stiftung deckt auf, dass wir alle dafür zahlen müssten: Die Stiftung hat einen Einkommensverlust von annähernd 10 Milliarden Euro errechnet. Ich persönlich gehe davon aus, dass es sogar noch mehr wird – selbst wenn es jetzt zu einer Verlängerung kommt.

Deutschland nach Großbritannien am stärksten betroffen….

Dabei sind wir nach dieser Schätzung als Export-Nation am stärksten betroffen – nach Großbritannien. Fast 10 Milliarden Euro sind allerdings noch nicht einmal das realistischte Szenario, meine ich. Denn die ganze EU würde verlieren – und wir sind in der EU immer noch mit weitem Abstand der größte Zahler und überhaupt einer der wenigen Netto-Zahler.

Frankreich muss einen Einkommensverlust von fast 8 Milliarden Euro hinnehmen, Italien ist mit gut 4 Milliarden Euro dabei. Wenn die Verluste durch die Exportschäden auch nur diese Größenordnung erreichen, werden wir aus meiner Sicht noch einmal mit weiteren mehreren Milliarden Euro haften.

Und was macht die Politik, was macht die Regierung um Angela Merkel in diesen Tagen? Aus meiner Sicht jedenfalls zu wenig. Denn an sich müsste die Regierung schon längst überlegen, was passiert, wenn die gesamte EU den Briten die angekündigte Fristverlängerung bis Ende Juni gewährt. Formal würde sich nichts ändern. Denn die Briten dürfen den schon ausgehandelten „Deal“ nicht mehr im Unterhaus zur Abstimmung vorlegen, besagt eine jahrhundertealte Regel. Erst bei einem substanziell neuen Deal käme es zu einer neuen Abstimmung.

„Harter Brexit“ bleibt wahrscheinlich

Es sieht so aus, als würden die EU und vor allem unsere Regierung die Folgen des „harten Brexit“ unterschätzen. Seit 2,5 Jahren liegt das Problem auf dem Tisch – und es passiert so gut wie nichts.

Ähnlich sieht es bei anderen Problemen aus: Seit mittlerweile 10 Jahren sind die Leit-Zinsen in der Euro-Zone auf dem Sinkflug bzw. inzwischen sogar seit längerer Zeit negativ. Das hat Sie als Sparer nach jüngsten Berechnungen allein 2018 fast 40 Milliarden Euro gekostet! Eine unvorstellbare Summe, die wir alle im Jahr 2019 noch einmal entrichten werden. Und wahrscheinlich 2020 noch einmal – denn die Zinsen sollen so niedrig bleiben, wie jüngst entschieden wurde.

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Und so stapeln sich direkt vor unseren Augen immense Probleme:

  • Der Brexit wird viel teurer als je gedacht
  • Die Negativzinsen kosten Sie 2019 und 2020 zusammen fast 80 Milliarden Euro….
  • Und die Wirtschaft scheint den jüngsten Schätzungen nach sogar in der Rezession angekommen zu sein.

Kurz: Ich meine, wir sollten keinen Tag verlieren. Daher lade ich Sie gerne zu einer kostenfreien Sondersendung „Geld verdienen 2019 – Selbst wenn alles in Politik und Wirtschaft dagegen spricht“ am Sonntag, den 24.3.2019 ab 11.00 Uhr. Zusammen mit Heiko Böhmer werde ich der Frage nachgehen, ob die Finanz- und Eurokrise 2019 zurückkehren – und Ihnen entsprechende Empfehlungen an die Hand geben.

Bitte melden Sie sich so schnell wie möglich für die kosten- und werbefreie Sondersendung am Sonntag, 24.3.2019, ab 11.00 Uhr, an: https://www.gevestor-shop.de/LDB-GRATIS-Registrierung-Webinar-2019/

Die Sondersendung ist sehr kurzfristig anberaumt worden – gerade deshalb empfehle ich Ihnen, die kosten- und werbefreie Einladung für Sonntag, 24.3.2019, 11.00 Uhr, anzunehmen. Wir werden die Sondersendung nicht wiederholen können: https://www.gevestor-shop.de/LDB-GRATIS-Registrierung-Webinar-2019/


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Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.