Achtung! Finger weg bei diesem Markt!

Willkommen in den Sommerferien! Rien ne va plus – nichts geht mehr. Während die Urlauber im Stau stehen, ist der Stillstand auch im DAX angekommen. Michael Sturm hat heute an alle Abonnenten diese Info herausgegeben: „Bis zum Mittag wurden gerade einmal 24.000 DAX-Kontrakte gehandelt. Seit 9:00 Uhr bewegt sich der September-DAX-Future fast nicht mehr von der Stelle.“ Deshalb halten wir die Füße still.

Optionenhändler haben diese Woche Urlaub

Zumindest wird extrem wenig Volumen gehandelt und da kann der Anleger an sich auch lieber einmal im Biergarten entspannen. Schließlich bringt es nichts, wenn Sie mit unseren Handelsempfehlungen immer nur das Depot vergrößern. Ein bisschen das Leben genießen, ist ab und zu genauso wichtig.

Monatsende – Zeit für eine Bilanz

Immer hektischer wird das Treiben an der Börse. Pro Sekunde geschehen Millionen von Transaktionen. Warum zoomen wir da nicht einfach einmal heraus? Der Blick auf das Wesentliche verrät meist mehr und ist für jeden Investor immens wichtig.

Beginnen wir mit dem DAX. Im folgenden 10-Jahres-Chart sehen Sie neben den Monatskerzen auch noch den Trendfolger MACD. Als erstes fällt natürlich der Crash 2008 auf. Damals rutschten die Kurse von 8.000 auf unter 4.000 Punkte. Heute notieren wir bei den dreifachen Werten…

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Wer sich den Chart so aus der Ferne ansieht, wird feststellen, dass wir schon lange keinen richtigen Crash hatten. Mitte 2011 ging es noch einmal hinunter von 7.500 auf 5.000 Punkte. Aber seitdem waren die Bullen ziemlich solide am Drücker.

Die gelbe Linie des MACD dreht eventuell langsam nach unten. Vielleicht kommt hier ja in den nächsten Monaten noch ein Sturz. Aber bis dahin muss noch viel geschehen. Zwei kleine rote Monatskerzen in der Nähe des Allzeithochs sind kein Grund zur Sorge. Vor allem nicht in den Sommermonaten. Erst wenn die gelbe Linie die blaue von oben nach unten kreuzt, wird es brenzlich.

Als zweiten Chart habe ich den EURO STOXX 50 ausgewählt. Er ist ein guter Kontrast zum DAX – auch wenn dort zum Teil dieselben Aktien enthalten sind. Genau deshalb ist ein direkter Vergleich ideal. Denn so sehen Sie, was die großen Unternehmen in Europa inklusive Deutschland bewegen.

So ist es für die meisten wahrscheinlich wenig verwunderlich, dass der DAX Europa davonrennt. Der EURO STOXX 50 ist noch weit weg von seinem Niveau des 2008er Crashs. Vielmehr scheint auch das Zwischenhoch von 2015 vorerst unüberwindlich.

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Und für alle, die jetzt sofort nach dem MACD traden möchten, habe ich auch hier den Trendfolger eingebaut. Vergleichen Sie einmal die beiden Indikatoren-Werte der Charts. Sie werden feststellen, dass sie optisch sehr ähnlich sind. Der DAX hat allerdings viermal höhere MACD-Werte. Schauen Sie vor dem Handeln deshalb nicht nur auf die Linien, sondern auch auf die nominalen Zahlen.

Auf- und abwärts ging es bei beiden Charts fast identisch. Jedoch unterscheiden sich die jeweiligen Bewegungen in der Intensität. Unterm Strich sieht für DAX-Anleger alles rosig aus. EURO STOXX 50-Investoren sollten sich klar machen, welche der 50 europäischen Werte wirklich funktionieren und lieber darauf setzen. So viel sei schon verraten: Sie werden vermutlich beim deutschen und französischen Leitindex landen.


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31. Juli 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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