Aktie des Tages: USU Software AG

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Heute im Blickpunkt: Der mittelständische Software-Spezialist USU Software, der auf ein starkes 3. Quartal 2018 zurückblickt. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Wie die meisten von Ihnen bereits wissen, befinde ich mich aktuell in Frankfurt und besuche dort die wichtigste Analysten- und Investorenveranstaltung des Jahres: das Deutsche Eigenkapitalforum (EKF).

Auf dem Deutschen Eigenkapitalforum werden innerhalb von nur 3 Tagen rund 200 Unternehmen und etwa 1.000 Analysten, Investoren und Journalisten erwartet. Für die Unternehmen, die sich vor Ort präsentieren, ist das Eigenkapitalforum einer der wichtigsten Termine des Jahres auf der Suche nach neuen Investoren.

Eines der Unternehmen, das sich dort vorstellt, ist die USU Softare AG. Bei USU Software handelt es sich um den größten europäischen Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software. Der in Möglingen ansässige und familiengeführte Mittelständler bietet verschiedene Software für Firmen zur Analyse großer Datenmengen an.

Die Ergebnisse fließen in Wissens-Datenbanken ein und sind jederzeit schnell verfügbar.

Mit diesen maßgeschneiderten Lösungen für die Bewältigung der Datenflut (Big Data) können Unternehmen die Effizienz ihrer Daten-Verarbeitung und -nutzung verbessern.

USU Software unterstützt dabei auch zunehmend die Produktion von Industriekonzernen.

So bietet die Software USU Industrial Smart Service z. B. eine Echtzeit-Analyse des Produktions-Prozesses mit Fehler-Erkennung (inklusive Aufdeckung von Hacker-Angriffen) und Optimierungs-Vorschlägen.

Aktuelle Zahlen und weitere Perspektiven

Der mittelständische Software-Spezialist USU Software legte in der vergangenen Woche sehr starke Zahlen vor. Im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018 baute USU die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr deutlich aus.

So verdoppelte USU den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 0,97 Mio. Euro im Vorjahr auf 1,92 Mio. Euro. Zugleich stieg der operative Gewinn (EBIT) um 350% auf 1,22 Mio. Euro. Der Nettogewinn erhöhte sich von 0,02 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf nunmehr 0,95 Mio. Euro im Berichtsquartal.

Dies entspricht einem Ergebnis pro Aktie von 0,09 Euro. Maßgeblicher Treiber dieser positiven Entwicklung war die Umsatzsteigerung um 12,3% gegenüber dem Vorjahresquartal auf 22,5 Mio. Euro, welche vor allem aus einem starken Software-as-a-Service (SaaS)-Geschäft sowie steigenden Beratungserlösen resultiert.

Für das Schlussquartal erwartet der Vorstand eine anhaltend starke Geschäftsentwicklung und bestätigt daher die unternehmenseigene Planung, welche für 2018 eine Steigerung des Umsatzes auf 93 bis 98 Mio. Euro (nach 84,4 Mio. Euro im Vorjahr) vorsieht.

Der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes EBIT) als zentrale Ergebnis-Kenngröße soll dabei überproportional auf 7,5 bis 10,0 Mio. Euro (nach 6,1 Mio. Euro im Vorjahr) ausgebaut werden.

Des Weiteren soll der Umsatz unter Einbezug von ca.15 Mio. Euro übernahmebedingten Wachstums bis Ende 2021 auf 140 Mio. Euro wachsen. Dabei ist eine weitere Steigerung des bereinigten EBIT auf 20 Mio. Euro vorgesehen.

Mein Fazit: Wenn USU die mittelfristigen Ziele erreicht, sollten alte Höchstsände im Bereich von rund 30 Euro wieder drin sein.

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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands und teilt seine Expertise bereits seit rund 20 Jahren als Chefredakteur von „Morriens Depot-Brief“ (für den erfolgreichen Börsenstart), dem „Depot-Optimierer“ (Vermögensaufbau mit Value-Ansatz) und von „Rolf Morriens Power Depot“ (dynamisches Trading-Depot) sowohl mit Börseneinsteigern als auch mit ambitionierten Privatanlegern.

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