Aktienmarkt Österreich: Erstaunlich

Sie suchen eine Alternative zum derzeit stark überkauften DAX? Dann schauen Sie doch einmal nach Österreich! Es lohnt sich! (Foto: Wiener Börse AG)

In Österreich tut sich Erstaunliches.

Der europäische Staat mit den vielen Nachbarn ringsum – Schweiz, Liechtenstein, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Italien, Deutschland und Tschechien – machte am Wochenende wieder einmal politisch auf sich aufmerksam.

Erstmals in der Geschichte des Landes wird bei der sich für den Oktober abzeichnenden Nationalratswahl mit ÖVP-Politiker Sebastian Kurz ein Mann kandidieren, der nicht im Namen seiner Partei, sondern unter der Bezeichnung „Neue Volkspartei“ antritt.

Kurz will sich überdies mit einer eigenständigen Liste von Personen zur Wahl stellen, die nicht zwingend Mitglied einer politischen Partei sein müssen.

Es ist eine ungewöhnliche, aber vielleicht gerade deshalb erfolgversprechende Strategie:

Die Politik-Verdrossenheit der österreichischen Bürger in puncto „etablierte Parteien“ ist groß.

Aktienmarkt Österreich: Beeindruckende Performance

Noch erstaunlicher ist indes, dass sich der österreichische Aktienmarkt von den zahlreichen politischen Querelen der vergangenen Jahre seit Mitte 2016 nicht mehr beeindrucken lässt.

À propos beeindruckend:

Die seither vom österreichischen Leitindex ATX (Austrian Traded Index) gezeigte Performance kann sich sehen lassen:

+58% Zuwachs bedeuten Rang 1 unter den internationalen Börsen in den zurückliegenden 10 ½ Monaten!

Falls Sie nun jedoch annehmen, dass damit die Rallye bereits gelaufen sei, dann werde ich Ihnen jetzt beim Anblick der Charttechnik einen anderen Eindruck vermitteln.

Schauen wir dazu einmal gemeinsam auf die langfristige Entwicklung:

atx_16-05-2017

ATX: Seit Mai ist der österreichische Index frei bis 5.010 Punkte.

Der DAX markierte schon im April 2015 ein neues Allzeithoch. Nach 24 Monaten Pause setzt er seit 3 Wochen seine Rekordfahrt fort.

Ganz anders der österreichische Leitindex:

Die im Juli 2007 mit 5.010 Punkten erreichte Bestmarke hat bis heute Bestand. Tatsächlich ist der ATX mit aktuell 3.150 Zählern noch +59% davon entfernt.

ATX-Kursziel: Das Allzeithoch aus 2008

Damit haben Sie zugleich auch das Gewinn-Potenzial, dass der ATX Ihnen in den kommenden Jahren zu bieten hat.

Dass dieses Kursziel nicht unrealistisch ist, zeigt Ihnen der Chart ebenfalls:

Im Februar konnte der ATX bereits einen wichtigen langfristigen Widerstand nach oben durchbrechen (pinkfarbene Linie; vertikaler blauer Balken).

Diese Entwicklung wurde übrigens vom Relative Stärke Index (RSI) bestätigt:

In diesem Indikator für Trend-Intensität hatte sich seit 2008 ein Widerstand (pinkfarbene Linie) ausgebildet.

Dieser wurde übrigens schon im Dezember 2016 nach oben durchbrochen, womit der Monats-RSI wieder einmal seine Funktion als Frühindikator unterstrichen hat.

Doch jetzt kam noch ein neues Kaufsignal hinzu:

Im laufenden Wonnemonat konnte der ATX nämlich auch noch das 6-Jahres-Hoch aus dem Februar 2011 hinter sich lassen (gestrichelte pinkfarbene Linie)!

Fazit und Empfehlung

Im Zuge der Finanzkrise kam der österreichische Leitindex ab 2008 besonders heftig unter die Räder.

Verwunderlich war dies nach der Index-Verfünffachung seit 2002 nicht unbedingt.

Der ATX hat danach – im Gegensatz zu den meisten anderen Aktienmärkten – eine ungewöhnlich lang ausgedehnte Bodenbildung durchlaufen.

Auch das stützt JETZT die Erwartung eines anhaltenden, langfristigen Aufwärtstrends.

Kursziel ist das Allzeithoch aus dem Jahr 2008 bei 5.010 Punkten, woraus sich aktuell ein Gewinn-Potenzial von +59% errechnet.

Ein Investment in den ATX, beispielsweise über das Vehikel eines ETF, sollte sich in den kommenden Monaten für Sie als lohnend erweisen.

Alternativ können Sie natürlich auch eigene Recherchen zu attraktiven Einzel-Investments tätigen.

Dann werden Sie – vermutlich in einigen Jahren – über die Entwicklung des österreichischen Aktienmarktes und Ihres Depots erstaunt sein!


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© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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