Alphabet und Facebook rennen allen davon

Alphabet hat sich im 1. Halbjahr hervorragend entwickelt:

Der Technologie-Konzern ist nicht mehr zu stoppen und nimmt v. a. im Suchmaschinen-Geschäft eine Monopol-Stellung ein.

Das Werbegeschäft brummt. Der strukturelle Wandel ist in vollem Gange.

Während die klassische TV- und Plakatwerbung immer unwichtiger wird, führen innovative Geschäftsmodelle im Internet den Markt an.

Alphabet ist hier klarer Innovationsführer und macht so ordentlich Kasse.

Mit intelligenten Werbe-Anzeigen, Suchplatzierungen und Rubriken-Anzeigen lässt der Internet-Gigant seine Konkurrenz hinter sich.

Trotz der bisher erreichten Konzerngröße konnte der Umsatz um weitere 21,6% auf rund 50,8 Mrd. $ gesteigert werden.

Damit wird Alphabet die 100-Mrd.-Umsatz-Marke für das Gesamtjahr problemlos erreichen.

Der Gewinn ging zuletzt allerdings um 2,1% auf 12,74 $ pro Aktie zurück. Grund dafür waren Strafzahlungen, Sonderinvestitionen in Start-ups und Akquisitionen.

Alphabet will die Zukunft aktiv mitgestalten

Dazu setzt das Unternehmen auf neue Geschäftsmodelle und fördert aktiv Gründer.

Zwar sind damit hohe Sonderbelastungen verbunden, die letztlich abgeschrieben werden müssen. Doch diese Belastungen kann man sich hier problemlos leisten.

Einige Ideen der Start-ups kann der Konzern nutzen, um seine bestehende Marktführerschaft weiter auszubauen.

Kaum ein anderer Konzern kann sich diese Art von Forschung und Entwicklung leisten.

Alphabet: Unternehmens-Porträt

Alphabet (Google) mit Sitz in Mountain View, USA, wurde am 7. September 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet.

Der Anspruch der Firma besteht darin Informationen zu organisieren und weltweit verfügbar zu machen.

Dazu betreibt man mit Google mit einem Marktanteil von rund 82% die weltweit führende Internet-Suchmaschine.

Der Eintritt in neue Märkte (Google Mobile, Software-Plattform Android, Chrome) rundet die Firmenstrategie ab.

Facebook hat sich im 1. Halbjahr eindrucksvoll entwickelt

Der Umsatz stieg um 46,8% auf 17,4 Mrd. $. Der Gewinn verbesserte sich dabei um 71% auf 2,36 $ pro Aktie.

Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort: Schon jetzt hat Facebook mehr Nutzer als China Einwohner – diese Marktmacht ist wirklich beeindruckend!

Zwar lässt das Wachstum in den führenden Industriestaaten etwas nach, dafür kommt der Trend in den Schwellen- und Entwicklungsländern gerade erst richtig an.

Facebook wird sein Wachstum in den nächsten Jahren problemlos fortsetzen können, mit:

  • seinem gleichnamigen sozialen Netzwerk
  • und dem Instant-Messenger-Dienst WhatsApp
  • sowie dem Fotoblog-Netzwerk Instagram.

Der Werbemarkt im Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung

Namhafte Unternehmen investieren Millionen-Summen in Influencer, Blogger oder Hobby-Models. Deren Marketing-Potenzial wurde jahrelang unterschätzt.

Facebook hat aber schon damals die entsprechende Infrastruktur aufgebaut, um jetzt ganz vorne mitzuspielen.

Einen wirklichen Konkurrenten gibt es nicht. Allenfalls Alphabet kann noch mit der Erfolgsgeschichte von Facebook mithalten.

Allerdings haben die beiden US-Konzerne den Werbemarkt geschickt untereinander aufgeteilt und kommen sich so nur bedingt in die Quere.

Künftig sollen in den verschiedenen Netzwerken noch weitere Werbeplätze eingebaut werden.

Besonderes Aufsehen erregte hier v. a. ein angekündigtes Werbebanner im Messenger-Dienst WhatsApp.

Facebook: Unternehmens-Porträt

Facebook wurde 2004 als erstes soziales Netzwerk gegründet und sollte anfangs nur die Studenten der Harvard University vernetzen.

Inzwischen sind über 1 Mrd. Nutzer registriert!

Der Weltkonzern finanziert sich ausschließlich über Werbe-Einnahmen und Bezahldienste.

Mittlerweile gehört Facebook zu den meist besuchten Websites weltweit.

Mit den Übernahmen von WhatsApp und dem Fotodienst Instagram wurde das eigene Produkt-Portfolio ordentlich aufgewertet.


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13. September 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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