Amadeus FiRe und CEWE erhöhen Dividende

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Amadeus FiRe und CEWE geben ihre Erfolge in Form einer höheren Dividende direkt an ihre Aktionäre weiter. (Foto: Stock Asso /shutterstock.com)

Amadeus FiRe hat für 2018 beeindruckende Zahlen vorgelegt und meine Erwartungen erneut übertroffen.

Der Umsatz stieg um 11,5% auf rund 205,8 Mio. €. Unterm Strich konnte der Gewinn um 17,8% auf rund 24,3 Mio. € und der operative Gewinn um 16,1% auf rund 37,5 Mio. € gesteigert worden. Damit ist das nächste Rekordjahr perfekt. Amadeus konnte alle wichtigen Kennzahlen verbessern.

Für 2019 rechnet Amadeus FiRe mit einem abgeschwächten, aber soliden Marktumfeld

Der Arbeitsmarkt würde sich robust darstellen und der Fachkräftemangel ein zentrales Problem für viele Unternehmen in Deutschland bleiben. Genau hier sieht Amadeus FiRe seine größte Wachstumschance. Dazu soll der Konzern noch effizienter werden. Die Vertriebsorganisation soll an den bestehenden Standorten verbessert werden. Gleichzeitig soll eine weitere Niederlassung in Nürnberg eröffnet werden, um die hohe Nachfrage nach kompetenten Personallösungen in Bayern bedienen zu können. Trotz dieser Investition soll der operative Gewinn um mindestens 5% gesteigert werden. Und das jedes Jahr. Tendenz eher weiter steigend.

Die Erfolge gibt der Konzern direkt an seine Aktionäre weiter

Amadeus FiRe ist bekannt für seine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik. Die Dividende für 2018 soll um 17,7% auf 4,66 € pro Aktie gesteigert werden. Damit entspricht die Dividendensteigerung fast genau der Steigerung des Nettogewinns.

Die langfristigen Aussichten sind sehr positiv. Der Arbeitsmarkt verlangt immer flexiblere Personallösungen. Amadeus trifft hier genau den Nerv der Zeit.

Unternehmensporträt

Amadeus FiRe ist als Personal-Dienstleister auf qualifizierte kaufmännische Fach- und Führungskräfte mit Schwerpunkt Finanz- und Rechnungswesen spezialisiert. In den Bereichen Zeitpersonalservice, Personalvermittlung und Interims-Management unterstützt Amadeus FiRe deutsche und international renommierte Unternehmen bundesweit mit qualifizierten Fach- und Führungskräften.

CEWE Stiftung hat für 2018 sehr gute Zahlen vorgelegt und erhöht die Dividende

Trotz des anspruchsvollen Marktumfelds und der Abschwächung der Konjunktur konnten erneut überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielt und die Profitabilität weiter gesteigert werden. Der Umsatz stieg um 9,0% auf 653 Mio. €. Unterm Strich verbesserte sich der Gewinn um 6,8% auf rund 36,3 Mio. €. Das EBIT stieg um rund 9% auf 57,8 Mio. €. Die Erfolge gibt der Konzern direkt an seine Aktionäre weiter. Auf der Hauptversammlung soll die zehnte Dividendenerhöhung in Folge beschlossen werden.

Der Vorstand wird eine Dividende von 1,95 € pro Aktie vorschlagen. Das Fotofinishing (der zentrale Geschäftsbereich von CEWE) hat sich zuletzt besonders gut weiterentwickelt. Die absoluten Zahlen an verkauften Fotos und des CEWE Fotobuchs lagen deutlich über den Planwerten. Pro Bild machte CEWE ein Umsatz von 22,42 Cent. Das ist ein neuer Rekordwert. Gestützt wurde dieses Wachstum von der Akquisition von Cheerz, einem ehemaligen Konkurrenten. Doch das war nicht die einzige Übernahme. Im kommerziellen Druck übernahm CEWE einen weiteren Konkurrenten – Laserline.

Für 2019 sind die Aussichten positiv

Es wird ein Umsatz von 655 bis 690 Mio. € angepeilt. Wir halten dieses Umsatzziel für sehr konservativ und rechnen mit einem stärkeren Wachstum. Gleichzeitig soll das EBIT zwischen 52 und 58 Mio. € liegen. Der Nettogewinn würde damit zwischen 35 und 39 Mio. € betragen. CEWE wird seine Marktführerstellung ausbauen können.

Unternehmensporträt

CEWE Stiftung & Co. KGaA wurde 1961 gegründet. Das Unternehmen entwickelt hauptsächlich Bilder für den Einzelhandel. Der Umsatzanteil der digitalen Produkte wächst stetig. Zu den wichtigsten Kunden zählen Bertelsmann, Foto Dose, Metro und REWE. Mit über 50.000 Handelspartnern in 24 europäischen Ländern hat sich CEWE zum führenden Foto-Dienstleister Europas entwickelt.

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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