Ansys: Markführer für Simulationssoftware weiter auf Wachstumskurs

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Ansys: Aktie des Weltmarktführers für Simulationssoftware marschiert nach starken Zahlen Richtung Allzeithoch. Management nimmt Prognose nach oben (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Bei dem US-Konzern Ansys laufen die Geschäfte auf Hochtouren. Die Simulationssoftware findet in immer mehr Industriebereichen Anwendung. Auch bei den Anlegern steht die Aktie hoch im Kurs. Seit dem Jahreswechsel konnten die Papiere gut 50% an Wert zulegen. Nach den gerade präsentierten Quartalszahlen notierte die Aktie gestern über 3% im Plus und kratzt damit an ihrem bisherigen Allzeithoch.

Ansys: Unangefochtener Marktführer aus den USA

Wenn Sie Unternehmen aus dem Bereich Simulations-Software suchen, werden Sie ziemlich schnell über den US-Konzern Ansys stolpern. Das ist auch nicht verwunderlich. Denn der 1970 gegründete Konzern mit 3.900 Mitarbeitern in 40 Ländern ist der mit Abstand größte unabhängige Player auf diesem Gebiet. Auf den Umsatz bezogen ist Ansys doppelt so groß wie der nächstgrößere Wettbewerber.

Simulations-Software setzt sich immer stärker durch

Ansys entwickelt, vermarktet und unterstützt Software-Lösungen für die Design-Analyse und die Optimierung. Die Software des Unternehmens verkürzt die Zeit bis zur Markteinführung eines Produkts, senkt die Produktionskosten, verbessert die Engineering-Prozesse und optimiert die Qualität und Sicherheit. Die Produkte von Ansys zeichnen sich durch eine offene und flexible Architektur für die einfache Integration aus. Dabei ist die Software der Firma mittlerweile stark verbreitet. Bei 97 der Top 100 Fortune 500 Industrie-Unternehmen ist der Konzern zertifiziert.

Die Einsatzbereiche der 3D-Simulations-Software sind ausgesprochen vielfältig: Ob im Maschinen- und Anlagenbau, Automobil-, Schiff- und Schienenfahrzeugbau, in der Medizintechnik oder Luft- und Raumfahrt, überall findet sie Anwendung. Insgesamt verfügt Ansys über einen weltweiten Bestand von immerhin 45.000 Kunden.

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Beeindruckende Erfolgsgeschichte

Dass man mit der Software auch Geld verdienen kann, zeigt Ihnen ein Blick in die vergangenen Bilanzen: Seit 2004 kletterten die Erlöse von 135 auf 1,29 Milliarden Dollar im zurückliegenden Geschäftsjahr. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der Gewinn von 35 auf 419 Millionen Dollar. Ansys schrieb in keinem Jahr Verluste. Zuletzt erzielte der Software-Spezialist eine Gewinnmarge von 32,42%. Seit 2009 lag die Gewinnmarge nie unter der 23%-Marke.

Drittes Quartal deutlich über den Erwartungen

Auch im dritten Quartal hielt der positive Trend weiter an. Mit einem Umsatzwachstum von 17,9% auf 345,5 Millionen Dollar lag Ansys 11,1 Millionen Dollar über den Analystenschätzungen. Dabei waren 77% der Umsätze wiederkehrender Natur. Noch beeindruckender fiel die Diskrepanz aber bei der Gewinnentwicklung aus. Unter dem Strich blieb ein Gewinn in Höhe von 121,7 Millionen Dollar beziehungsweise 1,42 Dollar je Aktie übrig. Für Sie zum Vergleich: Die Analysten waren im Vorfeld der Zahlen lediglich von 1,26 Dollar Gewinn je Aktie ausgegangen. Damit wurden die Erwartungen um 12,6% übertroffen.

Analysten sehen weiter deutliches Marktwachstum

Entsprechend positiv zeigt sich Firmenboss Ajei Gopal auch für das Gesamtjahr. Bei einem Gesamtumsatz von 1,49 bis 1,51 Milliarden Dollar soll die operative Marge zwischen 44,5 und 45% liegen. Unter dem Strich soll ein Gewinn je Aktie von 6,20 bis 6,38 Dollar hängen bleiben. Geht es nach den Analysten, dann könnte sich die Erfolgsgeschichte noch länger fortsetzen. Die Experten von Evaluserve rechnen nämlich damit, dass sich der Gesamtmarkt (Total Adressable Market) innerhalb der nächsten 7 bis 10 Jahre verdreifachen wird. Hiervon dürfte sich Ansys als der Weltmarktführer eine Scheibe abschneiden.


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Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.