August 2019: Auf diese Aktien setzt Top-Value-Investor Warren Buffett

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Warren Buffett: Auf diese drei Aktien setzt der Star-Investor 45% seines gesamten Vermögens. Die Apple-Aktie ist weiterhin die mit Abstand größte Position des Orakels von Omaha (Foto: pio3 / shutterstock.com)

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Warren Buffett vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von über 70 Milliarden US-Dollar ist er der drittreichste Mensch der Welt. Nahezu sein gesamtes Vermögen ist in dem von ihm aufgebauten und geleiteten Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway angelegt, dessen größter Aktionär er selber ist.

Aktuell hält er immer noch knapp 19 % der Gesellschaftsanteile, obwohl er seit 2006 kontinuierlich Aktien für Spenden verkauft. Ohne diese Spenden hielte er knapp 31 % und wäre mit 108,8 Milliarden US-Dollar mit Abstand der reichste Mensch der Welt.

Buffett gilt als einer der besten Anleger weltweit. Sein Spitzname „Das Orakel von Omaha“ verdankt er seinem wertorientierten, äußerst erfolgreichen und langfristig ausgerichteten Investmentstil. Im den vergangenen 35 Jahren konnte Buffett für seine Anleger einen Gewinn von 18,6% pro Jahr einfahren. Der S&P 500-Index konnte im gleichen Zeitraum um lediglich 10,9% pro Jahr zulegen.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Apple:

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 23,74% ist weiterhin die Apple-Aktie. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position nicht verändert. Aktuell hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von fast 49,4 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 5,52% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Seine ersten Apple-Aktien kaufte das Orakel aus Omaha übrigens im ersten Quartal 2016.

Im zurückliegenden Quartal hat Apple es geschafft, seine Wirtschaftlichkeit zumindest in Teilen vom iPhone loszulösen. Zum Milliarden-Gewinn tragen zunehmend Produkte wie die Apple Watch oder drahtlose Kopfhörer bei. Insgesamt trug das iPhone 48% zu den Gesamterlösen in Höhe von 53,8 Milliarden bei. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn um 12,6% auf 10,04 Milliarden Dollar. Der Konzern sitzt nach wie vor auf dicken Reserven: 211 Milliarden Dollar an Liquidität hat das Unternehmen gebunkert.

Bank of America:

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 12,92% ist die amerikanische Großbank Bank of America. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von 26,9 Milliarden an dem Finanzkonzern. Im zurückliegenden Quartal hat die Investorenlegende die Position nochmals leicht um 3,47% aufgestockt. Mit einer Beteiligung von 9,96% an dem Unternehmen gehört Buffett zu den größten Einzelaktionären.

Die Bank of America ist eines der führenden Bank-Holding-Unternehmen in den USA. Insgesamt versorgt die Bank of America Kunden in rund 4.400 Filialen mit klassischen Bankdienstleistungen und Beratungen. Des Weiteren betreibt das Kreditinstitut rund 16.000 Bankautomaten in allen US-Bundesstaaten und dem District of Columbia. Neben den USA ist die Bank of America in über 35 weiteren Ländern rund um den Globus präsent.

Coca Cola:

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 9,79% ist die Aktie des Getränkeriesen Coca-Cola. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von gut 20,36 Milliarden US-Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 9,35% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position nicht verändert. Allerdings hat das Kursplus von gut 10% im zweiten Quartal dafür gesorgt, dass die Aktie auf Platz 3 im Portfolio vorgerückt ist.

Coca-Cola ist einer der weltweit größten Softdrink-Produzenten. Das Unternehmen besitzt die Rechte an weltweit rund 500 Marken. In den zurückliegenden Jahren hatte der Konzern vor allem mit dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein seiner Kundschaft zu kämpfen. Doch die eingeleiteten Initiativen hin zu einem breiteren und vor allem kalorienärmeren Angebot machen sich inzwischen positiv bemerkbar. Im zurückliegenden Quartal gingen bei Coca-Cola Umsätze in Höhe von 10 Milliarden Dollar durch die Bücher. Das entspricht einem Anstieg um 6%. Unter dem Strich blieb dabei ein Nettogewinn von 2,6 Milliarden Dollar beziehungsweise 61 Cent je Aktie hängen. Für Sie zum Vergleich: Im Vorjahresquartal stand ein Gewinn von 2,32 Milliarden beziehungsweise 54 Cent ja Aktie in den Büchern.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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