Aurelius ist in jeder Hinsicht eine gute Mischung

Aurelius, ein Mix aus Value- und Dividendentitel, führt ein Portfolio aus 27 Tochterfirmen, die stark in ihrer Nische; oft Marktführer sind. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Aurelius führt ein Portfolio aus 27 Tochtergesellschaften, die stark in ihrer Nische und oft Marktführer sind.

Der Konzern ist aber auch eine Mischung aus Value- und Dividenden-Titel.

Wenn Sie sich Aurelius-Aktien ins Depot legen, erfüllen Sie damit eines der obersten Gebote der Kapital-Anlage, nämlich das Risiko möglichst breit zu streuen.

Und obendrauf zahlt Ihnen das Unternehmen noch eine kräftige Dividende.

Aurelius macht Gestrauchelte wieder flott

Aurelius wurde 2006 gegründet und ist seitdem ein international erfolgreicher Player im Markt für Firmen-Übernahmen.

Der Konzern ist als Beteiligungs-Gesellschaft auf Investitionen in Gesellschaften in Umbruch- und Sondersituationen spezialisiert.

Dazu zählen ungeregelte Unternehmens-Nachfolgen, signifikante operative Probleme wie auch die Ausgliederung von Tochterfirmen oder Konzernteilen.

Dabei erstreckt sich das Engagement vom Erwerb über die Restrukturierung und Sanierung bis hin zur Veräußerung der Beteiligungen.

Aurelius agiert über eigene Akquisitions-Spezialisten wie auch externe Berater und versucht über die Weiterentwicklung der eingegangenen Beteiligungen den Unternehmenswert zu steigern.

Dabei werden Bereiche wie Finanzen, Organisation, Produktion, IT, Einkauf, Vertragswesen wie auch Marketing und Vertrieb einer Überprüfung unterzogen.

Durch diese aktive operative Begleitung profitieren die Tochtergesellschaften von der Management-Erfahrung und der Finanzkraft des Mutterkonzerns.

Strenge Auswahlkriterien

Aktuell zählen 27 Tochtergesellschaften mit Standorten in Europa, Asien und den USA zum Unternehmen.

Dazu gehören Traditionsmarken wie Scholl und Office Depot ebenso wie die großen Industrie-Konzerne Getronics und CalaChem.

Die Akquisition von Firmen erfolgt nach strengen Investitions-Kriterien, unterliegt aber keinem Branchen-Fokus.

Bei der Identifikation geeigneter Akquisitionsziele kann sich Aurelius auf ein breites Netzwerk an Entscheidungsträgern aus Konzernen sowie M&A-Beratern und Investmentbanken stützen.

Aus München und London werden die Tochterunternehmen von Aurelius gesteuert.

Aurelius mit einem Auftakt-Quartal nach Maß

Aurelius hat für das 1. Quartal gute Geschäftszahlen präsentiert:

Der Umsatz erhöhte sich um 68% auf 1,2 Mrd. € und das operative Ergebnis (EBITDA) verdreifachte sich nahezu auf 265 Mio. €.

Viele der Portfolio-Unternehmen tragen nach erfolgreicher Restrukturierung fleißig zum Gewinn bei.

Aurelius konzentriert sich auf sein Kerngeschäft und hat jüngst die Katamaran-Werft Privilège übernommen.

Die französische Werft bedient das Premium-Segment und passt damit gut zur Aurelius-Beteiligung Hanse Yachts. Zusammen werden beide Betriebe noch erfolgreicher sein.

Hanse Yachts erhält die Möglichkeit, im Katamaran-Markt Fuß zu fassen. Im Gegenzug erhält Privilège Zugang zum weltweiten Vertriebsnetz von Hanse Yachts.

Aurelius verkauft SECOP. Sie erhalten eine Dividendenrendite von 7,3%

Aurelius hat ihre Tochtergesellschaft SECOP an die Nidec-Gruppe mit Sitz in Kyoto (Japan) für 185 Mio. € verkauft.

Mit dem Verkauf hat man das bei SECOP investierte Kapital um rund das 11-Fache gesteigert. Aus der Transaktion bleiben bei Aurelius rund 100 Mio. € hängen.

Vor dem Hintergrund dieser erfolgreichen Transaktion und aufgrund fortgeschrittener Pläne für weitere Verkäufe in den kommenden Monaten wird der Vorstand seinen Dividenden-Vorschlag für die Hauptversammlung auf 4,0 € je Aktie (1,0 € Basisdividende + 3,0 € Partizipations-Dividende je Aktie) verdoppeln.

Sie erhalten Ihre Dividende am 26. Juni und fahren damit eine Dividendenrendite von 7,3% ein.


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© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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