Aurelius ist wie ein kleiner Fonds – nur viel besser

Aurelius führt ein Portfolio aus aktuell 20 Tochter-Gesellschaften, die stark in ihrer Nische und oft Marktführer sind.

Wenn Sie sich Aurelius-Aktien ins Depot legen, erfüllen Sie mit der einen Aktie eines der obersten Gebote der Kapital-Anlage, nämlich das Risiko, möglichst breit zu streuen.

Schneller Börsengang

Die Aurelius AG wurde im März 2006 gegründet und bereits am 26. Juni 2006 an die Börse gebracht. Seitdem ist sie ein international erfolgreicher Player im Markt für Unternehmens-Übernahmen.

Als Beteiligungs-Gesellschaft ist Aurelius auf Investitionen in Gesellschaften spezialisiert, die sich im Umbruch oder einer Sondersituationen befinden.

Dazu zählen ungeregelte Unternehmens-Nachfolgen, signifikante operative Probleme wie auch die Ausgliederung von Tochter-Unternehmen oder Unternehmens-Teilen.

Dabei erstreckt sich das Engagement vom Erwerb über die Restrukturierung und Sanierung bis hin zur Veräußerung der Beteiligungen.

Aktive Begleitung steigert Unternehmenswert

Aurelius agiert über eigene Akquisitions-Spezialisten wie auch externe Berater und versucht, über die Weiterentwicklung der eingegangenen Beteiligungen den Unternehmenswert zu steigern.

Dabei werden Bereiche wie Finanzen, Organisation, Produktion, IT, Einkauf, Vertragswesen wie auch Marketing und Vertrieb einer Überprüfung unterzogen.

Durch diese aktive operative Begleitung profitieren die Tochter-Gesellschaften von der Management-Erfahrung und der Finanzkraft des Mutter-Konzerns.

Erfolgreiche Unternehmenskäufe und -verkäufe

Mit einem Umsatzplus um 50% auf 1,35 Mrd. € hat Aurelius das 1. Halbjahr 2016 abgeschlossen. Hierbei wirkten sich insbesondere die Neuerwerbe der vergangenen Monate positiv aus:

Allein im 1. Halbjahr wurden 6 Unternehmen erworben. Alle neuen Töchter haben dabei eines gemeinsam: Sie verfügen über eine ausbaufähige Wettbewerbs-Position.

Zusätzlich zum Verkauf der fidelis HR, einem Anbieter für das Outsourcing von Personal-Dienstleistungen, wurde die Tavex-Gruppe verkauft.

Auch einen erheblichen Teil der Beteiligung an seiner Tochter-Gesellschaft Berentzen hat Aurelius im abgelaufenen Halbjahr veräußert.

Insgesamt wurden dadurch über 80 Mio. € eingenommen. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte trotz dieser Verkäufe 47,7 Mio. €.

Erfreulicher Ausblick

Ich bin davon überzeugt, dass auch 2016 erneut ein erfolgreiches Jahr für Aurelius wird.

Die Konzern-Unternehmen entwickeln sich erfreulich und die operative Neuausrichtung zahlt sich dabei aus. Auch die geografische Ausweitung des Geschäftsmodells geht auf.

In den letzten Jahren hat sich Aurelius durch die Eröffnung von Büros in London, Madrid und Stockholm noch europäischer aufgestellt.

2016 wird ein weiteres Rekordjahr. Der Umsatz wird für das Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich auf über 2,8 Mrd. € steigen.

Aktionärsfreundliche Dividenden-Politik

Neben dem rentablen Geschäftsmodell überzeugt mich ebenso die aktionärsfreundliche Dividenden-Politik.

Für 2016 rechne ich mit einer Dividende in Höhe von 1,77 € je Aktie – ohne einer möglichen Sonderdividende. Auf dem aktuellen Kursniveau entspricht dies einer Dividendenrendite von 3,4%.

29. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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