Aurelius ist wie ein kleiner Fonds – nur viel besser

Aurelius führt ein Portfolio aus aktuell 25 Tochtergesellschaften, die stark in ihrer Nische und oft Marktführer sind.

Investoren, die sich Aurelius-Aktien ins Depot legen, erfüllen mit der einen Aktie eines der obersten Gebote der Kapitalanlage, nämlich das Risiko, möglichst breit zu streuen.

Schneller Börsengang

Die Aurelius AG wurde im März 2006 gegründet und bereits am 26. Juni 2006 an die Börse gebracht. Seitdem ist sie ein international erfolgreicher Player im Markt für Unternehmensübernahmen.

Als Beteiligungsgesellschaft ist Aurelius auf Investitionen in Gesellschaften spezialisiert, die sich im Umbruch oder einer Sondersituationen befinden.

Dazu zählen ungeregelte Unternehmens-Nachfolgen, signifikante operative Probleme wie auch die Ausgliederung von Tochterunternehmen oder Unternehmensteilen.

Dabei erstreckt sich das Engagement vom Erwerb über die Restrukturierung und Sanierung bis hin zur Veräußerung der Beteiligungen.

Aktive Begleitung steigert Unternehmenswert

Aurelius agiert über eigene Akquisitions-Spezialisten wie auch externe Berater und versucht, über die Weiterentwicklung der eingegangenen Beteiligungen den Unternehmenswert zu steigern.

Dabei werden Bereiche wie Finanzen, Organisation, Produktion, IT, Einkauf, Vertragswesen wie auch Marketing und Vertrieb einer Überprüfung unterzogen

Durch diese aktive operative Begleitung profitieren die Tochtergesellschaften von der Management-Erfahrung und der Finanzkraft des Mutterkonzerns.

Umsatz steigt um 16%

Aurelius steigerte im 1. Halbjahr 2015 den Konzern-Gesamtumsatz um 16% auf 932,7 Mio. €.

Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte – obwohl im 1. Halbjahr 2015 im Gegensatz zum Vorjahres-Zeitraum keine Unternehmens-Verkäufe stattfanden – mit 108,6 Mio. € nahezu das sehr hohe Niveau des Vorjahres.

Hierzu trugen insbesondere die Konzerntöchter SECOP, die Berentzen-Gruppe, Scholl Footwear sowie der Spezialchemie-Bereich bei.

Fünf aussichtsreiche Neuakquisitionen

Mit Übernahme des Europa-Geschäfts der Tavex-Gruppe, einem Produzenten qualitativ hochwertiger Denim-Stoffe für namhafte Jeans-Produzenten, des Bereichs Vollpappe und bedruckte Kartonagen der Smurfit Kappa-Gruppe wurden im 1. Halbjahr 2 Neuerwerbe erfolgreich abgeschlossen.

Im Juni wurden zudem die verbleibenden 21,9% an der internationalen IT-Beratung Getronics von der KPN übernommen.

Im laufenden Quartal konnten bereits 3 weitere Akquisitionen abgeschlossen werden:

der Kauf des führenden britischen Wiederaufbereiters von Hartplastik-Müll Regain Polymers, der Erwerb von Großbritanniens führendem Anbieter von chirurgischen und nicht-chirurgischen kosmetischen Eingriffen Transform Medical sowie die bereits im Februar angekündigte Akquisition der europäischen Handarbeits-Sparte der britischen Coats-Gruppe.

Erfreulicher Ausblick

Die Konzern-Unternehmen entwickeln sich sehr erfreulich und die operative Neuausrichtung zahlt sich dabei voll aus. Auch die geografische Ausweitung des Geschäftsmodells geht auf.

2015 wird ein weiteres Rekordjahr. Der Konzernumsatz wird für das Geschäftsjahr 2015 voraussichtlich auf über 1,9 Mrd. € steigen.

Ich bin davon überzeugt, dass auch 2015 erneut ein erfolgreiches Jahr für Aurelius wird. Neben dem rentablen Geschäftsmodell überzeugt mich ebenso die attraktive Dividendenpolitik.

Für das Geschäftsjahr 2015 rechne ich mit einer Dividende in Höhe von 1,60 € je Aktie. Auf dem aktuellen Kursniveau entspricht dies einer Dividendenrendite von 3,9%.

7. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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