Ausblick aufs neue Jahr: Das erwartet Sie 2017

2016 war ein Jahr der Katastrophen: BrExit-Referendum, Trump-Schock, Terror-Anschläge, die Verschärfung des Syrien-Krieges – und das sind nur ein paar Beispiele…

Auf Wunsch vieler unserer Leser haben wir für Sie nach Insider-Gesprächen mit Experten-Kollegen und Informanten aus Politik, Wirtschaft und Sicherheits-Diensten einen Jahresausblick 2017 zusammengestellt.

Das erwartet Sie 2017

Sie wissen inzwischen, was Sie hinsichtlich des Arbeitsmarktes, des Wirtschafts-Wachstums, des BrExit und einer Zins-Erhöhung in den USA zu erwarten haben.

Ebenso wissen Sie Bescheid über die USA, die Handels-Abkommen TTIP und CETA, eine Zins-Erhöhung in der EU, die desaströse Politik der EZB und die Flüchtlingskrise.

Und wie es mit den stark angeschlagenen Krisenländern Italien und Griechenland weitergehen wird, wissen Sie inzwischen auch.

► Terror-Gefahr 2017

Nachfolgend haben wir für Sie einige Terror-Beispiele in Deutschland zusammengetragen:

  • Im Februar 2016 wurden in Berlin 4 Islamisten verhaftet, die einen Terror-Anschlag auf dem Alexanderplatz durchführen wollten. Die Touristen-Attraktion ist einer der Hauptverkehrsknotenpunkte der deutschen Hauptstadt.
  • Im Juni 2016 wurden 3 mutmaßliche Terroristen festgenommen, bevor es zu einem Anschlag auf die Düsseldorfer Altstadt kam. Im Juli 2016 verletzte in einer Regionalbahn bei Würzburg ein minderjähriger, unbegleiteter Flüchtling 5 Menschen mit einer Axt, 4 davon schwer. Kurz darauf wurde er von einem Spezial-Einsatzkommando erschossen. Seine Tat war islamistisch motiviert.
  • Im selben Monat zündete in der Altstadt von Ansbach ein syrischer Flüchtling eine Rucksack-Bombe. Bei der Explosion wurden 15 Menschen verletzt und der Attentäter getötet, der Verbindungen zur Terrormiliz des sogenannten Islamischen Staats besaß.
  • Im Herbst planten weitere Terror-Verdächtige Anschläge, so etwa jugendliche Kriegsflüchtlinge in Köln und Chemnitz. Oder denken Sie an den Syrer Jaber Al Bakr, der einen Berliner Flughafen in die Luft sprengen wollte. Gerade noch rechtzeitig konnte er im Oktober 2016 verhaftet werden. Kurz danach erhängte sich der Terrorist in seiner Zelle in der JVA Leipzig.
  • Und erst vor wenigen Tagen wollte ein 12-jähriger Deutsch-Iraker in Ludwigshafen auf dem Weihnachtsmarkt und dann vor dem Rathaus eine Nagelbombe zünden.
  • In Berlin raste ein Terror-Verdächtiger mit einem LKW auf einen Weihnachtsmarkt und hinterließ viele Tote und Verletzte.

⇨ Deutschland im Fokus des Terrors

Das sind nur einige Beispiele für die steigende Terror-Gefahr direkt vor Ihrer Haustür.

Nicht umsonst erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas im Sommer 2016, dass Deutschland weiterhin ein mögliches Anschlagsziel des internationalen Terrorismus sei.

Seit damals hat sich die Gefährdungslage jedoch noch verschärft. Deshalb sollten Sie bedenken: Die Terror-Gefahr wird 2017 noch weiter zunehmen.

Insbesondere gilt das für Bahnhöfe, Flughäfen, Konzerte und Volksfeste sowie für Kaufhäuser und öffentlichen Plätze.

Die zurückliegenden Attacken im In- und Ausland haben gezeigt, dass Sie nirgendwo mehr 100%ig sicher sind.

⇨ EU-Maßnahmen gegen den Terror

Die EU wird auch nächstes Jahr mit zahlreichen Maßnahmen gegen den internationalen Terrorismus vorgehen.

Dazu gehören unseren Recherchen nach:

  • Die Stärkung der europäischen Polizei-Behörde Europol
  • Die Einführung einer europäischen Gefährder-Datei
  • Die Verpflichtung zu umfassendem Daten-Austausch und schärferen Kontrollen
  • Ein besserer Schutz der EU-Außengrenzen
  • Der Austausch von Fluggast-Daten
  • Die Bekämpfung der Terror-Finanzierung
  • Die Schwächung internationaler krimineller Netzwerke
  • Maßnahmen gegen Radikalisierung und Rekrutierung von Terroristen
  • Ein besserer Schutz der Bürger und Unternehmen im Internet

28. Dezember 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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