Automobilzulieferer: Ein innovative Branche mit hervorragenden Aussichten

Continental sieht in der Technik für das selbstständige Fahren viel Potenzial.

Sensoren, Elektronik und Steuereinheiten für das automatisierte Fahren sind ein wichtiges Zukunftsgeschäft.

Schon heute ist das Geschäft mit Assistenz-Systemen, die z. B. den toten Winkel einsehen, das Fahrzeug in der Spur halten oder im Notfall eigenständig bremsen, der stärkste Wachstumsbereich.

Gemeinsam mit den zugehörigen Sensor-Systemen wird Conti damit in diesem Jahr 1 Mrd. € Umsatz erzielen. Dazu passt auch die jüngste Übernahme von Advanced Scientific Concepts.

Die zukunftsweisende Sensor-Technologie von Advanced Scientific Concepts ist eine wichtige Grundlage für vollautomatisiertes Fahren und erweitert Contis Portfolio an Umweltsensoren für Fahrerassistenz-Systeme.

Valeo und Siemens mischen den Markt für Elektro-Mobilität auf

Valeo und Siemens kündigten ein 50:50- Joint Venture an. Mit diesem Gemeinschafts-Unternehmen wollen die beiden Branchenführer im rasant wachsenden Markt der Elektro-Mobilität einen weltweiten Marktführer schaffen.

Valeo bringt in das Gemeinschafts-Unternehmen seinen Geschäftsbereich Hochspannungs-Leistungselektronik (Bordladegeräte, Umrichter, DC/DC-Wandler) ein, der etwa 200 Mitarbeiter beschäftigt.

Siemens steuert die Geschäftseinheit eCar Powertrain Systems (Elektromotoren, Umrichter) bei, in der etwa 500 Personen beschäftigt sind.

Der Hauptsitz des Gemeinschafts-Unternehmens soll in Erlangen angesiedelt werden.

Johnson Controls macht sich unabhängiger von der Automobil-Industrie

Johnson Controls will den irischen Anbieter von Brandschutz und Sicherheits-Technik Tyco International übernehmen. Durch Synergie-Effekte sollen innerhalb der nächsten 3 Jahre über 500 Mio. $ eingespart werden.

Beide Unternehmen kommen zusammen auf einen Jahres-Umsatz von rund 32 Mrd. $. Die bisherigen Johnson- Aktionäre sollen rund 56% der Anteile des neuen Unternehmens halten. Firmenssitz soll der Tyco-Standort in Irland sein.

Das neue Unternehmen gehört dann zu den größten Anbietern im Markt für Reinigungs- und Sicherheits-Dienstleistungen und für Services im Bereich der Gebäude-Effizienz.

Für Johnson Controls ist das ein weiterer wichtiger Schritt, um sich von der zyklischen Automobil-Konjunktur unabhängiger zu machen.

SAF-HOLLAND legt den Fokus auf die Schwellenländer

Faktoren wie die zunehmende Weltbevölkerung und die steigende Kaufkraft – v. a. in der Mittelschicht – führen zu einem wachsenden Güterbedarf und deshalb global stetig steigenden Transport-Volumina.

Dies bedeutet nicht nur hohe Investitionen in die Verkehrs-Infrastruktur, sondern auch in Transportmittel; insbesondere in Lkw und Trailer, die am Anfang und Ende einer jeden Lieferkette stehen.

Da dieses Marktwachstum im Wesentlichen in den Schwellenländern stattfindet, legt SAF-HOLLAND den Fokus auf die Verbreiterung des Produkt-Portfolios und die Erschließung neuer regionaler Märkte jenseits der derzeitigen Kernmärkte Europa und Nordamerika.

Im Bereich Achs- und Federungs-Systeme für Trailer sieht SAF-HOLLAND in seinen Kernmärkten großes Wachstums-Potenzial und will v. a. in Nordamerika seine Marktanteile über Produkt-Innovationen deutlich ausbauen.

1. Juni 2016

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Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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