Automobilzulieferer: Zwei unserer Aktien-Favoriten

Bertrandt startete gut ins neue Geschäftsjahr.

So stieg der Umsatz im 1. Quartal um 10,6% auf 243,2 Mio €. Das operative Ergebnis wuchs auf 24,1 Mio €. Dies entspricht einer Marge von 9,9%.

Unterm Strich verbesserte sich der Gewinn um 13% auf 16,5 Mio €. In der Ausweitung des Umsatz-Volumens spiegelt sich auch die Produktiv-Setzung der Investitionen wider.

Um die aktuellen Markt-Trends zu bedienen, hat Bertrandt in den letzten 3 Jahren über 186 Mio € investiert.

Z. B. in ein Batterie-Testzentrum für Erprobungen im Bereich umweltfreundliche Mobilität oder das neu errichtete Testzentrum in Mönsheim und die Akustik-Zentren in Ingolstadt und Sassenburg, die Anforderungen rund um Sicherheit und Komfort abdecken.

Zudem investierte der Ingenieur-Dienstleister 27,5 Mio € in seine Infrastruktur; 41,7% mehr als im Vorjahr.

Bertrandt sieht für sich auch in den kommenden Jahren noch viel Potenzial

Die Automobil-Industrie deckt aufgrund der hohen Technologie- und Modell-Vielfalt zusätzliches Entwicklungs-Volumen auch mit externen Partnern ab.

Als Gesamtfahrzeug-Entwickler bietet Bertrandt jedem Kunden maßgeschneiderte Lösungen entlang des gesamten Produktentstehungs-Prozesses und in den wesentlichen Technologie-Trends umweltfreundliche Mobilität und Sicherheit.

Durch steigende Anforderungen seitens Verbraucher und Gesetzgeber in allen Technologie-Branchen, sieht Bertrandt für sich auch in den kommenden Jahren noch viel Potenzial.

Ziel ist, die Marktstellung als Entwicklungs-Dienstleister zu festigen und auszubauen.

Unternehmens-Porträt

Bertrandt bietet als Ingenieur-Dienstleister für Fahrzeug- und Verkehrs-Systeme der internationalen Auto-Industrie umfassende und innovative Entwicklungs-Lösungen in den Bereichen Karosserie, Innenraum, Fahrwerk, Motor und Aggregate bis hin zur Serien-Anlaufbetreuung an.

Hierdurch werden die Entwicklungs-Zeiten der Auto-Produzenten erheblich verkürzt. Porsche ist mit einer Sperr-Minorität (25% + 1 Aktie) an Bertrandt beteiligt.

Grammer erzielt neuen Umsatz-Rekord

Mit einer Umsatz-Steigerung um 4,4% auf rund 1,43 Mrd. € erreichte Grammer den fünften Umsatz-Rekord in Folge. Das Umsatz-Wachstum resultierte insbesondere aus der erfreulichen Entwicklung im Segment Automotive.

V. a. das Produkt-Segment Konsolen erzielte ein starkes Wachstum von über 20% und bleibt der Wachstumstreiber für die Sparte Automotive.

Regional betrachtet verzeichnete Grammer Automotive das dynamischste Wachstum in der Region Americas mit einer Wachstumsrate von knapp 25%.

Somit konnte Grammer seine Marktposition bei den deutschen Premium-Herstellern sowie verstärkt bei den lokalen Automobil-Herstellern in Nordamerika ausbauen.

Der Grundstein für ein profitables Wachstum ist gelegt

Das operative Ergebnis (EBIT) war durch die Marktschwäche im Bereich der Nutzfahrzeuge, den Vorleistungen für die weitere Internationalisierung sowie das sehr hohe Wachstum im Bereich Automotive geprägt.

Mit 42,7 Mio. € lag das EBIT 1/4 unter dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge verschlechterte sich von 4,2 auf 3,0%.

Im Dezember wurde die Übernahme des Kunststoff- und Metalltechnik-Spezialisten Reum erfolgreich abgeschlossen.

Grammer kann jetzt die eigene technologische Kompetenz im Bereich innovativer Fertigungs- und Prozess-Technologien weiter ausbauen und die Produktpalette im Bereich der Innenraum-Komponenten aufwerten.

Neben dem erfreulichen Umsatz-Wachstum hat Grammer wichtige operative und strategische Meilensteine erreicht und damit den Grundstein für zukünftiges profitables Wachstum gelegt.

Wir sehen die Geschäfts-Entwicklung insgesamt positiv. Der gute Start ins neue Geschäftsjahr unterstützt diese Annahme.

Unternehmens-Porträt

Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Pkw-Innenausstattungen (Kopfstützen, Armlehnen, Kindersitze).

Der 2. Geschäftsbereich umfasst Sitze und Sitzsysteme für die Verkehrs-Industrie (Fahrersitze für Bahn, Bus, LKW, Bau- und Landmaschinen; Passagiersitze für Bahn und Bus).

6. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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