Barrick Gold: Mit der Produktion im Rahmen der Erwartungen

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Die Bilanzen in der Rohstoffbranche lassen noch auf sich warten – doch jetzt hat Barrick Gold die Zahlen vorgestellt. (Foto: Billion Photos / Shutterstock.com)

Bis zu den ersten Bilanzdaten aus der Rohstoffbranche dauert es noch etwas. Doch in diesen Tagen tauchen immer mehr Produktionsstatistiken zum abgelaufenen Geschäftsjahr auf. Jetzt hat auch Barrick Gold diese wichtigen Kennzahlen veröffentlicht.

Der kanadische Produzent hat das Geschäftsjahr 2018 mit vorläufigen Produktionszahlen von 4,53 Mio. Unzen abgeschlossen. Das lag im Rahmen der eigenen Erwartungen die zwischen 4,5 und 5 Mio. Unzen lagen.

Ganz wichtig bei der Einschätzung der aktuellen Produktion: Noch sind dabei die Mengen von Randgold Resources nicht enthalten. Das liegt schlicht und einfach daran, dass die Fusion der beiden Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr auch keine Auswirkung auf das Ergebnis hatte und erst seit dem 1. Januar 2019 gültig ist.

Seit Anfang 2019 gehören Barrick Gold und Randgold Resources zusammen

Aber auch bei dem südafrikanischen Produzenten Randgold Resources liegen die Produktionszahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr schon vor. Das Unternehmen erreichte hierbei eine Gesamtmenge von 1,28 Mio. Unzen und die lag damit nur knapp unter der eigenen Vorgabe von 1,3 – 1,35 Mio. Unzen Gold.

Zusätzlich zu den Produktionszahlen hat Barrick Gold auch schon Angaben zur Entwicklung der Produktionskosten gemacht. Der Produzent erwartet hier für das 4. Quartal 2018 einen Anstieg der Kosten zwischen 3 und 5 % im Vergleich zum 3. Quartal.

Auch wenn der Fokus bei dem Unternehmen ganz klar beim Gold liegt, so spielt Kupfer auch eine wichtige Rolle. In der Praxis ist es ebenso, dass Kupfer oft als Beiprodukt in Goldminen vorkommt. 2018 hat Barrick Gold so 383 Mio. Pfund Kupfer produziert und das lag im Rahmen der eigenen Erwartungen, die zwischen 345 und 410 Mio. Pfund Kupfer lagen.

Ein wichtiger Faktor für die Ertragsseite ist natürlich auch die Steuerquote bei Unternehmen. Hier gilt die einfache Formel: Je höher die Steuerbelastung, desto geringer Ertrag. Das kennen Sie und ich auch aus unserem persönlichen Umfeld. Daher achten viele Unternehmen darauf, ihre Steuerzahlungen zu optimieren.

Bei Barrick Gold ist das nicht so gut gelungen im vergangenen Jahr. Hier erwartet das Unternehmen jetzt eine Steuerquote zwischen 52 und 56 %und das ist deutlich höher als die bisherige Prognose mit einem ein Wert von 48-50 %. Laut Angaben des Management-Teams liegt das vor allem an den niedriger als erwarteten Umsetzen in den Ländern mit einer moderaten Steuerbelastung und höher als erwartet ausfallen Umsätzen in Ländern mit strengerer Besteuerung. Wie sich das auf die Ertragssituation ausgewirkt hat, sehen wir dann am 13. Februar, wenn Barrick Gold die Bilanz 2018 vorlegen wird.

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Heiko Böhmer
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