BASF: Morgen Hauptversammlung, demnächst Dividende

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Morgen findet die Hauptversammlung des Chemiekonzerns BASF statt. Der DAX-Konzern will trotz Corona-Pandemie die Dividende anheben. (Foto: 360b / shutterstock.com)

Viele Unternehmen, darunter auch viele DAX-Werte, haben wegen Corona-bedingter Probleme ihre Dividende für das laufende Jahr komplett gestrichen oder zumindest drastisch gekürzt. Einige Unternehmen halten ihre Dividende immerhin stabil.

Ein DAX-Konzern, der die Dividende trotz Corona-Pandemie im laufenden Jahr sogar anhebt, ist der Chemie-Riese BASF. Morgen findet die Hauptversammlung von BASF statt und in wenigen Tagen wird dann den BASF-Aktionären unter Ihnen die Dividende gutgeschrieben.

Mehr zur Dividende gleich. Zunächst kurz ein Blick auf das Unternehmen und die Aktie: Im Konjunkturhoch notierte die Aktie des DAX-Unternehmens BASF bei rund 100 Euro. Das war im Januar 2018. Dann setzte zunächst die allgemeine Marktkorrektur der Aktie zu und im weiteren Verlauf des Jahres 2018 drückten die kriselnde Automobilbranche und die weltweiten Handelskonflikte den Kurs der BASF-Aktie nach unten.

In diesem Jahr belastete schließlich die Corona-Krise. Zwar hat sich die BASF-Aktie seit den im März gesehenen Tiefstständen schon wieder deutlich erholt, dennoch bietet das Papier vor allem mittel- bis längerfristig orientierten Anlegern nach wie vor Potenzial nach oben. Ein Grund dafür ist das spannende Thema 3D-Druck.

BASF profitiert mit 3D-Druck von Corona-Krise

Wie schon geschrieben, leidet der Kurs der BASF-Aktie derzeit noch unter den Corona-Folgen. Auch das operative Geschäft leidet in Teilen. Es gibt aber auch Bereiche, in denen BASF von den Folgen der Corona-Pandemie profitiert und zukünftig noch mehr profitieren wird.

Die Rede ist hier vom 3D-Druck. Die Pandemie hat dazu geführt, dass die globalen Lieferketten teilweise hinterfragt werden und dass die Produktion einiger Teile nun wieder vor Ort stattfindet und auch zukünftig vor Ort stattfinden wird. Dabei helfen additive Fertigungsverfahren, die auch als 3D-Druck-Verfahren bekannt sind.

In diesem Bereich kooperiert BASF schon länger mit dem 3D-Drucker-Hersteller HP. Diese Kooperation wird jetzt noch ausgeweitet: Gemeinsam arbeiten die Unternehmen eng mit Akteuren in den Bereichen Automobil, Konsumgüter, Medizin und industrielle Fertigung zusammen, um neue Marktchancen zu eröffnen.

Im Mittelpunkt dieser erweiterten Zusammenarbeit steht die Markteinführung eines neuartigen Polypropylens für die additive Fertigung. Mit diesem neuen 3D-Druck-Material sollen Unternehmen aller Branchen in die Lage versetzt werden, 3D-Druckteile schneller, kostengünstiger, nachhaltiger und in höheren Stückzahlen zu designen und zu produzieren.

Hier sehe ich zukünftig großes Potenzial für BASF und einen Kurstreiber für die Aktie. Erst einmal wird die Aktie jedoch in den kommenden Tagen etwas abtauchen, da die Dividende in voraussichtlicher Höhe von 3,30 Euro (Dividendenrendite aktuell: 6,2%) nach der Hauptversammlung vom Kurs abgezogen wird (der sogenannte Dividendenabschlag).

Wenn Sie sich für die BASF-Aktie interessieren, könnte sich dann eine gute Einstiegsgelegenheit bieten, da Aktien von so üppigen Dividendenzahlern oftmals nach dem Dividendenabschlag noch etwas stärker nachgeben und somit günstig zu haben sind.

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Bei BASF lohnt sich der EinstiegEine Aktie, die derzeit sehr preiswert erscheint, ist die des weltweit führende Chemieunternehmen BASF. › mehr lesen


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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands und teilt seine Expertise bereits seit rund 20 Jahren als Chefredakteur von „Morriens Depot-Brief“ (für den erfolgreichen Börsenstart), dem „Depot-Optimierer“ (Vermögensaufbau mit Value-Ansatz) und von „Rolf Morriens Power Depot“ (dynamisches Trading-Depot) sowohl mit Börseneinsteigern als auch mit ambitionierten Privatanlegern.

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