Bayer-Aktie bietet Sicherheit in unruhigen Zeiten

Die Bayer-Aktie besitzt auch in schwierigen Börsenzeiten gute Aussichten. (Foto: g0d4ather / Shutterstock.com)

In den unruhigen Zeiten, die derzeit an den Börsen herrschen, suchen die Anleger nach Sicherheit.

Aus diesem Grund rücken Titel aus den Auswahl-Indizes vermehrt in das Blickfeld.

Nicht zuletzt aus diesem Grund betrachte ich heute den Titel der Bayer AG – hier stehen kursbewegende Nachrichten im Blickfeld.

Konzernumbau in der nächsten Phase

Schon in dieser Woche steht ein nachhaltiger Schritt bezüglich des angestrebten Konzernumbaus auf der Agenda. Die Bayer-Kunststoff-Tochter Covestro wird bereits morgen ihr Börsendebüt feiern.

Allerdings verläuft dieser Börsengang zunächst etwas holprig:

Kurz vor Ende der Zeichnungsfrist hatte Bayer wegen schwacher Nachfrage die Preisspanne nach unten korrigiert und die Angebotsfrist verlängert. Der Ausgabepreis liegt jetzt bei 24,00 €.

Mit diesem Schritt verfolgt die Bayer AG die Konzentration auf ein sogenanntes Life-Science-Unternehmen, welches sich auf die Sparten Gesundheit und Agrarwirtschaft fokussiert.

Weitere Schritte diesbezüglich sind auch in Zukunft zu erwarten und werden den Kurs der Bayer-Aktie beflügeln.

Dass es der Konzern ernst mit dem Umbau meint, sieht man zudem in den Veränderungen der Konzernstruktur, die zu Beginn des neuen Jahres in Kraft treten soll:

Die bisherige Organisation mit einer strategischen Management-Holding und operativen Teilkonzernen wird zum 1. Januar abgeschafft.

Stattdessen entsteht eine integrierte Struktur mit den drei Säulen Pharma, Consumer Health (verschreibungsfreie Arzneien) und Crop Science (Pflanzenschutz).

Dafür sollen immerhin keine Stellen gestrichen werden, vielmehr handelt es sich dabei um eine komplette Neuorganisation.

Erfolgreiches Medikament

Ohnehin braucht sich der Konzern über Rückenwind nicht zu beklagen. So hat Ende des vergangenen Monats der Chemie- und Pharmagigant für seinen Kassenschlager Xarelto eine weitere Zulassung erhalten.

So darf jetzt auch in Japan der Blutgerinnungs-Hemmer zur Behandlung und zur Vorbeugung von tiefen Venen-Thrombosen und Lungenembolien eingesetzt werden.

Bayer darf nun in Japan für diese Erkrankungen die erste orale Therapie ohne Injektion anbieten. Dieses Medikament beinhaltet ohnehin nahezu die Lizenz zum Gelddrucken:

Inzwischen ist es bereits in 130 Ländern in den verschiedensten Indikationen zugelassen. Im vergangenen Jahr machte Bayer allein mit diesem Präparat 1,7 Mrd. € Umsatz.

Charttechnik spricht für Erholung

Aus charttechnischer Sicht spricht ebenfalls einiges für eine nachhaltige Erholung. Erst vor kurzem wurde die Unterstützungslinie, die bei rund 108 € verläuft, getestet. Von dieser Marke ist der Kurs förmlich abgeprallt.

Ich rechne daher aus diesem Grund mit einer baldigen Erholung in Richtung 120 €, bevor dann die Hürde von 130 € in Angriff genommen wird.

Mit einer Bayer-Aktie holen Sie sich ein wenig Sicherheit während der unruhigen Zeiten an den Aktienmärkten. Zudem ist sie auch auf langfristige Sicht eine gute Besetzung im Depot.

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Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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