Bei den beiden Rivalen adidas und Puma laufen die Geschäfte

Adidas ist mit einem währungsbereinigten Umsatz-Anstieg von 16% stark ins Jahr gestartet.

Diese Entwicklung spiegelt Steigerungen um 18% bei der Marke adidas und um 13% bei der Marke Reebok wider. In Euro erhöhte sich der Umsatz im 1. Quartal um 19% auf 5,67 Mrd. €.

Das Umsatz-Wachstum der Marke adidas war v. a. auf das starke Wachstum in den Kategorien Running und Outdoor sowie bei adidas Originals und adidas neo zurückzuführen.

Verantwortlich für die Umsatz-Verbesserungen bei Reebok waren in 1. Linie 2-stellige Steigerungen in der Kategorie Training und bei Classics.

Wachstumsstärke im E-Commerce

Besonders stark wuchs adidas im E-Commerce-Bereich, wo die Umsätze um 53% zulegten.

Regional betrachtet wuchs der Umsatz der Marken adidas und Reebok in allen Regionen mit Ausnahme von Russland/GUS.

Nordamerika (+31%), China (+30%), Japan (+21%) und MEAA (+15%) verzeichneten besonders starkes Wachstum.

In Westeuropa und Lateinamerika stieg der währungsbereinigte Umsatz um 10 bzw. 9%.

Das operative Ergebnis verbesserte sich um 29% auf 632 Mio. €. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäften nahm um 30% auf 455 Mio. € zu.

In knapp 1 Jahr heißt es wieder: „Der Ball ist rund“ und „Ein Spiel dauert 90 Minuten“. Am 14. Juni 2018 ist Anpfiff für die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland.

adidas hat sich die Rechte für das Sponsoring der russischen Nationalmannschaft gesichert. Als Weltmarktführer in der Kategorie Fußball erhält das sportliche Großereignis für adidas eine besondere Note.

adidas: Unternehmens-Porträt

Die adidas AG ist einer der weltweit größten Anbieter von Produkten rund um den Sport.

Das Segment adidas ist eine führende Marke in der Sportartikel-Branche mit einer ausgezeichneten Positionierung bei Sportschuhen, -bekleidung und -zubehör.

Der Bereich TaylorMade vertreibt ein komplettes Sortiment an Golfschlägern, Schuhen, Bekleidung und Accessoires.

Im Januar 2006 erfolgte die Übernahme der amerikanischen Reebok.

Puma: Shirts, Shorts und Turnschuhe mit dem Raubtier-Logo begehrt wie noch nie in der 69-jährigen Geschichte

Erstmals hat Puma in einem Quartal mehr als 1 Mrd. € Umsatz erzielt. Der Zuwachs im 1. Quartal betrug 18%. Dabei trugen alle Regionen zum Wachstum bei.

Umsatztreiber war erneut das Geschäft mit Schuhen. Das Unternehmen konnte Ausrüster-Verträge für 2 weitere bekannte Fußballklubs abschließen.

Ab der Saison 2018/19 stattet Puma den deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach sowie den französischen Klub Olympique Marseille aus.

Bisher ist Puma Ausrüster u. a. von Borussia Dortmund.

Aber auch die Frauen griffen beherzt bei den Sneakers von Puma zu; der CEO hat die Sängerin Rihanna verpflichtet, um bei der weiblichen Kundschaft für Aufsehen zu sorgen.

Gutes Geschäft sorgte auch für Gewinnsprung

Unterm Strich hat sich der Gewinn mit knapp 50 Mio. € fast verdoppelt. Die guten Zahlen deuten darauf hin, dass sich die beharrliche Aufbauarbeit des CEOs endlich auszahlt.

Als Gulden 2013 in Herzogenaurach antrat, lag die traditionsreiche Marke am Boden. Seine Vorgänger hatten zu lange auf Lifestyle gesetzt; die Stammkundschaft wandte sich ab.

So dümpelte die Marke dahin, bis der Mehrheits-Eigner Kering die Geduld verlor und Gulden anheuerte, um Puma wiederzubeleben.

Er steckt seither viel Geld in die Werbung sowie in eine moderne IT, außerdem baut er die Läden um.

Inzwischen holt sich Puma verlorene Marktanteile wieder zurück. Aufgrund der guten Geschäfts-Entwicklung gehen wir von weiterem Wachstum aus.

Puma: Unternehmens-Porträt

Puma wurde 1948 in Herzogenaurach gegründet. Als sich die Brüder Rudolf und Adi Dassler trennten, wurde das Familien-Unternehmen in adidas und Puma aufgeteilt.

Die Kernkompetenzen liegen in den Sportarten Fußball und Laufen. Heute gehört Puma zu den stärksten Marken-Namen in der Branche.

Neuartige Concept Stores wurden in San Francisco, New York, Tokio, Paris und Rom eröffnet.


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18. August 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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